"GC" überwintert an der Spitze
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In der Schweiz und Österreich durften sich die Fans am Wochenende gleich auf zwei Leckerbissen freuen. Während der FC Basel in der Spitzenpartie gegen den FC St. Gallen als Sieger das Feld verließ, blieb in Österreich das Schlagerspiel zwischen Red Bull Salzburg und Tabellenführer Austria Wien ohne Sieger.

Basel klettert auf Rang zwei
Der FC Basel hat die Hinrunde der Schweizer Super League mit einem Sieg beendet. Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres setzte sich das Team von Trainer Murat Yakin im heimischen St. Jakob-Park knapp mit 1:0 gegen den FC St. Gallen durch. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Marco Streller per Foulelfmeter. In der Tabelle kletterten die Bebbi auf den zweiten Rang und gehen als ärgster Verfolger von Spitzenreiter Grasshopper-Club Zürich in die Rückrunde. Vorher muss Basel allerdings noch das Achtelfinale des Pokalwettbewerbs bestreiten. Am 9. Dezember trifft der FCB  im Tessin auf den FC Locarno.

Der Grasshopper-Club Zürich überwintert nach einem knappen 1:0-Sieg gegen den Stadtrivalen FC Zürich, der sich in der vergangenen Woche von Trainer Rolf Fringer getrennt hatte, auf dem Platz an der Sonne und konnte sich darüber hinaus den Titel "Wintermeister" sichern. Mit vier Punkten Vorsprung gehen die Hoppers in die Pause, der FCZ rutschte hingegen auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Bern siegt in Unterzahl
Die Young Boys Bern zeigten zum Abschluss der Hinrunde eine starke Mannschaftsleistung. Trotz Unterzahl, Juhani Ojala war in der 27. Minute wegen einer Notbremse vom Platz gestellt worden, siegten die Berner souverän mit 3:1 gegen den FC Sion. Michael Dingsdag hatte die Gäste aus Sion zunächst in Führung gebracht, ehe Alain Nef vor dem Halbzeitpfiff noch ausgleichen konnte. Nach dem Seitenwechsel sorgte Raphael Nuzzolo mit einem Doppelpack für klare Verhältnisse.

Der FC Thun, der ab dem 1. Januar 2013 von Urs Fischer trainiert wird, kam im Kellerduell gegen Servette Genf nicht über ein torloses Remis hinaus. Dank des Punktgewinns konnten sich die Thuner im Tableau jedoch um einen Rang verbessern und den vorletzten Platz an den FC Zürich abtreten.

Kein Sieger im Spitzenspiel
Zum Abschluss der 18. Runde stand in Österreichs Bundesliga das Schlagerspiel zwischen Austria Wien und Red Bull Salzburg auf dem Programm. Vor 15.100 Zuschauern und unter den Augen von Nationaltrainer Marcel Koller trennten sich die beiden Titelwanwärter mit einem torlosen Remis. Der Vorsprung Austrias auf den amtierenden Meister beträgt damit weiterhin fünf Punkte. "Das Ergebnis ist enttäuschend. Denn wir wollten unbedingt gewinnen. Aber meine Mannschaft hat sehr viel investiert. Wir haben das Spiel dominiert und hätten gewinnen können, haben aber die wenigen Chancen nicht verwertet. Doch heute ist gerade mal Halbzeit in der Meisterschaft“, so Salzburg-Coach Roger Schmidt nach der Partie auf der Homepage der Bullen.

Rapid Wien bleibt dem Spitzenduo auf den Fersen und konnte seinen dritten Tabellenplatz festigen. In der torreichsten Partie des Spieltages gewann der Rekordmeister mit 4:3 gegen die SV Josko Ried. Ein Treffer von Terrence Boyd und ein Dreierpack von Deni Alar bescherten Rapid den Sieg. Für Ried waren Rene Gartler, Anel Hadzic und Markus Grössinger erfolgreich.

Mattersburg stürzt Admira in die Krise
Der SV Mattersburg konnte nach über drei Monaten erstmals wieder einen Sieg feiern. Die Mannschaft von Trainer Franz Lederer gewann im heimischen Pappelstadion souverän mit 3:0 gegen den FC Admira Wacker Mödling und stürzte die Überraschungsmannschaft der letzten Saison tiefer in die Krise. In der Tabelle überholt Mattersburg die Kühbauer-Elf, die nur noch vier Punkte vom Tabellenende entfernt ist. "Das sind die schlimmsten Spiele. Meine Mannschaft wollte es heute mehr. Wir haben heute Meter gemacht, schmutzige Meter. Wir haben die Fehler der Admira eiskalt ausgenutzt. Dass das Spiel kein Feuerwerk wird, war zu erwarten. Diese Spiele gehören gespielt und gewonnen", so Lederer nach dem Sieg seiner Mannschaft.

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