Armin Veh: "Frühzeitig den Zahn gezogen"
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Nach der 0:3-Niederlage von Eintracht Frankfurt beim deutschen Meister Borussia Dortmund stellte sich Trainer Armin Veh anschließend den Fragen der Journalisten.

Armin Veh, Ihre Mannschaft Eintracht Frankfurt hatte sich so viel vorgenommen beim Meister Borussia Dortmund. Warum endete das Verfolgerduell mit einer klaren 0:3-Niederlage?
Weil wir gegen eine sehr starke Mannschaft verloren haben. Mit den beiden schnellen Tore durch Marco Reus haben sie uns schnell den Zahn gezogen. Und dann wird es in Dortmund sehr schwer.

Nach dem Platzverweis von Julian Schieber hat die Eintracht eine Stunde lang in Überzahl gespielt und dennoch ein weiteres Gegentor kassiert...

Gegen solch eine Klassemannschaft verliert man auch, wenn die nur mit zehn Mann spielt. Zudem haben sie in Reus und Götze erstklassige Spieler. Was die beiden Jungs am Ball können, da muss man auch als Trainer des Gegners zugeben: Es hat Spaß gemacht zuzuschauen.

Ist das nicht zu wenig als Erklärung für die Niederlage, die noch deutlicher hätte ausfallen können?
Es gab aus unserer Sicht zwei Schlüsselszenen. In der ersten Halbzeit hatte Sebastian Rode die Chance zum Anschlusstreffer, in der zweiten Srdjan Lakic. Dann kann so ein Spiel auch anders ausgehen. Das macht jeden Gegner ein wenig nervös. Aber dann bekommen wir im Gegenzug das dritte Tor.

Die Eintracht wurde in Bezug auf ihre Spielweise als 'kleiner Bruder des BVB' bezeichnet und nun vom 'großen Bruder' zurechtgestutzt...
Dafür ist ein großer Bruder ja da. Aber man muss auch mal akzeptieren, wenn ein Gegner besser ist. Und das war heute der Fall.