• Europameister Niederlande greift ins Geschehen ein
  • Dänemark und Schweden kämpfen um die Vormachtstellung
  • Deutschland will Spitzenposition festigen

In der Welt des Fussballs gibt es derzeit keine Zeit durchzuatmen. Nachdem sich in den letzten Tagen zahlreiche Mannschaften das heiß ersehnte Ticket für die FIFA WM 2018™ sichern konnten, geht in Europa die Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ in die nächste Runde.

An den ersten beiden Spieltagen, die am 14. und 19. September stattfanden, gab es keine Überraschungen. Die Favoritinnen setzten sich gegen die bescheideneren Teams durch, die sicherlich von einem besseren Auftakt geträumt hatten. An Spieltag drei und vier greift nun auch der amtierende Europameister Niederlande in das Geschehen ein und will Norwegen in Gruppe C den Platz an der Sonne streitig machen.

Tabellensituation:
Gruppe A: England, Wales (je 3 Punkte), Kasachstan, Russland, Bosnien und Herzegowina (je 0)
Gruppe B: Schweiz (6), Belarus, Polen (je 3), Albanien, Schottland (je 0)
Gruppe C: Norwegen (6), Republik Irland (3), Nordirland, Slowakei, Niederlande (je 0)
Gruppe D: Dänemark, Schweden (je 3), Kroatien, Ukraine (je 1), Ungarn (0)
Gruppe E: Deutschland (6), Tschechische Republik, Island (je 3) Färöer, Slowenien (je 0)
Gruppe F: Italien (6), Belgien (3), Moldawien, Rumänien, Portugal (je 0)
Gruppe G: Österreich (3) Serbien, Finnland, Israel, Spanien (je 0)

Die Topspiele
* Schweden - Dänemark, 20. Oktober 2017, 18.15 Uhr (Ortszeit)
Dass sich diese beiden Mannschaften absolut auf Augenhöhe bewegen, sieht man unter anderem, wenn man einen Blick auf die aktuelle FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste wirft. Schweden rangiert dort auf Rang 11, Dänemark nur einen Platz dahinter auf 12. Auch den Start in die WM-Qualifikation meisterte das skandinavische Duo mit Bravour und fuhr je drei Punkte ein. Und eine weitere Gemeinsamkeit verbindet Schweden und Dänemark. Beide Teams gingen mit neuen Trainern in die Qualifikation. In Schweden übernahm Peter Gerhardsson das Zepter von Pia Sundhage, in Dänemark steht Søren Randa-Boldt an der Seitenlinie, nachdem Nils Nielsen seinen Posten aufgab. 

*Portugal - Belgien, 24. Oktober 2017, 18.00 Uhr (Ortszeit)
In diesem Sommer gaben sie ihr Debüt bei einer UEFA Women's Euro ihr Debüt und wollen sich nun auch erstmals für eine FIFA Frauen-WM qualifizieren. Bei ihrer EM-Premiere schieden sowohl Portugal als auch Belgien nach einem Sieg und zwei Niederlagen bereits nach der Gruppenphase aus. Das soll sich nun nicht wiederholen. Den ersten Grundstein konnten die Red Flames durch einen beachtlichen 12:0-Sieg gegen Moldawien legen. Gegen die Portugiesinnen, die bisher noch kein Spiel absolviert haben, will Belgien nun nachlegen.

*Niederlande - Norwegen, 24. Oktober 2017, 19.00 Uhr (Ortszeit)
Norwegen hat mit zwei Siegen zum Auftakt nicht nur einen denkbar guten Start in die Qualifikation hingelegt, sondern auch ein klares Ausrufezeichen an den ärgsten Konkurrenten im Kampf um die Tabellenspitze gesendet. Am dritten Spieltag treffen die Norwegerinnen nun im direkten Duell auf den amtierenden Europameister aus den Niederlanden. Für die Oranje Leeuwinnen dürfte hingegen die Tatsache, zum Auftakt der Gruppenphase auf Norwegen zu treffen, ein gutes Omen sein. Bereits bei der Frauen-EM trafen die Niederländerinnen im ersten Spiel auf Norwegen und gewannen dieses mit 1:0. Der weitere Verlauf ist  bekannt...

Wer qualifiziert sich?
Nach der ersten Runde der Qualifikation, die vom 6. bis 11. April 2017 über die Bühne ging, wurden die verbleibenden 35 Teams in sieben Fünfergruppen aufgeteilt. Die Sieger der jeweiligen Gruppen qualifizieren sich direkt für Frankreich 2019. Die vier besten Zweitplatzierten bestreiten eine Playoff-Runde mit Halbfinale und Finale. Das siegreiche Team dieser Playoffs stellt den achten und letzten europäischen Teilnehmer neben Gastgeber Frankreich.