Geschichte
Die Stadt Moncton befindet sich im geographischen Zentrum der Seeprovinzen und grenzt an den Petitcodiac River, der aus der Sprache des indianischen Volkes Mi'Kmaq übersetzt "der Fluss, der sich wie ein Bogen biegt" heißt. Das Gebiet war ursprünglich von den nomadischen Mi’Kmaq besiedelt, die sich während des Sommers entlang des Flusses aufhielten. Sie hatten keine festen Siedlungen und blieben durch den Fluss mobil. 1733 wurde das Stadtgebiet des heutigen Moncton dann von französischstämmigen Akadiern besiedelt, die ihre Siedlung Le Coude nannten.

1755 wurde das nahegelegene Fort Beauséjour von britischen Streitkräften unter dem Kommando von Lt. Col. Robert Monckton eingenommen und die Region fiel unter britische Herrschaft. Noch im selben Jahr verfügte Gouverneur Charles Lawrence per Dekret die Ausweisung der Akadier aus den Seeprovinzen. 1766 kamen dann niederländische Siedler aus Philadelphia, um die vorherige landwirtschaftliche Gemeinschaft in Le Coude neu aufzubauen. Insgesamt waren es acht Siedlerfamilien: Heinrick Stief (Steeves), Jacob Treitz (Trites), Matthias Sommer (Somers), Jacob Reicker (Ricker), Charles Jones, George Wortmann (Wortman), Michael Lutz (Lutes) und George Koppel (Copple). Ihnen wurde eine Gedenktafel am Eingang des heutigen Hall's Creek gewidmet. Sie benannten die Siedlung in The Bend um.

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich in der Gemeinde eine recht bedeutende Schiffbauindustrie etabliert, so dass sie 1855 die Stadtrechte und den aktuellen Namen Moncton erhielt. Die Schiffbaubranche brach jedoch in den 1860er Jahren zusammen. 1962 verlor die Stadt dann vorübergehend die Stadtrechte, erlangte sie aber 1875 wieder, als die Wirtschaft sich vor allem aufgrund der wachsenden Eisenbahnindustrie erholte. 1871 wählte die Eisenbahngesellschaft Intercolonial Railway of Canada die Stadt als Sitz der Firmenzentrale aus, und Moncton blieb über ein Jahrhundert lang Eisenbahnstadt, bis die Canadian National Railway (CNR) ihre Lokomotivwerkstätten gegen Ende der 1980er Jahre schloss.

Die Wirtschaft Monctons lag zwei Mal völlig am Boden (nach dem Zusammenbruch der Schiffbaubranche in den 1860ern und nach der Schließung der CNR-Lokomotivwerkstätten in den 1980ern), ging jedoch bei beiden Gelegenheiten letztendlich wieder erstarkt aus der Krise hervor. Das Motto der Stadt war nach der Wiedergeburt als Eisenbahnstadt Resurgo (Lateinisch für "wieder auferstehen"). Derzeit stützt die Stadt sich auf eine stabile, diversifizierte Wirtschaft, die vor allem auf den traditionellen Zweigen Transport, Distribution, Groß- und Einzelhandel fußt, ergänzt von starken Bildungs-, Gesundheits-, Finanz-, IT-, und Versicherungssektoren. Die wirtschaftliche Stärke hat auch auf nationaler Ebene Anerkennung gefunden, und die lokale Arbeitslosenrate liegt beständig unter dem nationalen Durchschnitt.

Porträt der Stadt
Moncton (New Brunswick) ist das am schnellsten wachsende urbane Zentrum der Seeprovinzen und östlich von Saskatchewan und wird immer wieder als einer der lebenswertesten Orte Kanadas eingestuft. Im Großraum Moncton leben über 138.000 Menschen und weitere 1,5 Millionen in einem Umkreis von zwei Fahrstunden Entfernung von der Stadt. Moncton hat schon seit jeher viele Menschen angezogen und ist damit ein Erfolgsgarant für regionale, nationale und internationale Veranstaltungen. Von der erfolgreichen Veranstaltung von Konzerten vor Rekordkulissen auf dem inzwischen legendären Konzertgelände am Magnetic Hill, auf dem Stars wie die Rolling Stones, Eagles, AC/DC und U2 auftraten, bis hin zu zwei Saisonspielen der Canadian Football League (CFL) und den IAAF Junioren-Leichtathletikweltmeisterschaft – Moncton ist an Kanadas Atlantikküste für die Ausrichtung erstklassiger Events bekannt.

Moncton, Kanadas erste offiziell bilinguale Stadt, liegt im geographischen Zentrum von Atlantic Canada und wurde aufgrund seiner Eigenschaft als Verkehrsknotenpunkt auch mit dem Spitznamen Hub-City belegt. Moncton liegt zentral zwischen zwei ganz gegensätzlichen Küsten: der schroffen Fundy Coast (bekannt für den höchsten Tidenhub der Welt) und der malerischen Acadian Coast (mit den wärmsten Salzwasserstränden nördlich von Virginia).

Moncton ist die niveauvolle Unterhaltungshauptstadt von New Brunswick. Sie bietet Chic, urbanes Flair und einige der feinsten Restaurants der Provinz, beispielsweise The Windjammer, das laut der Zeitschrift Hotelier Magazine unter den "Top 10" der Hotelrestaurants in Kanada anzusiedeln ist und sich Nachhaltigkeitsprinzipien wie "From Farm to Fork" und " The 100 Mile Menu" auf die Fahnen geschrieben hat. Ein pulsierendes Nachtleben und die große kulturelle Vielfalt sorgen für farbenfrohe Unterhaltung und Festivals jeder Art. Moncton ist eine sichere Stadt mit einer gastfreundlichen, sympathischen Atmosphäre und wurde von Reader's Digest zur höflichsten und ehrlichsten Stadt Nordamerikas gewählt. Moncton ist außerdem führend bei den nationalen Umweltschutzinitiativen und wächst nicht nur im Hinblick auf die Bevölkerungszahl, sondern bekommt auch einen immer besseren Ruf. Diese Stadt hat einfach für jeden etwas zu bieten.

Sehenswürdigkeiten
·         Flutwelle des Petitcodiac
·         Magnetic Hill
·         Parlee Beach
·         Moncton Museum und Transportation Discovery Centre
·         Centennial Park
·         Freizeitpark Crystal Palace
·         Wasserpark Magic Mountain

Fussball
Soccer New Brunswick ist die für die Provinz zuständige Fussballinstanz und fördert den Fussball in ganz New Brunswick. Die gemeinnützige Organisation wurde im Jahre 1965 gegründet und zielt auf die Entwicklung und Förderung des Fussballs in der gesamten Provinz ab. Die regionale Instanz für den Fussball in der Stadt ist Codiac Soccer Moncton.

Im Moncton Stadium absolvieren die Männer- und Frauenteams der Université de Moncton, die Aigles Bleu(e)s, ihr jeweiliges Programm.

Spiele

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