Brasilien darf weiter vom Titelgewinn träumen. Die Auswahl von Trainer Vadao gewann mit 7:6 nach Elfmeterschießen gegen Australien und zieht in die Runde der letzten Vier ein. Dort treffen Marta & Co. auf Schweden.

Die ersten 45 Minuten im voll besetzten Estadio Mineirao in Belo Horizonte gehörten zum großen Teil den Brasilianerinnen, die furios in den Parte starteten. Bereits nach vier Minuten hatten die Südamerikanerinnen ihre erste Chance durch einen Distanzschuss von Formiga. Es folgten gute Möglichkeiten durch Debinha, Thaisa und Andressa Alves. Auf der anderen Seite waren Kyah Simon und Alana Kennedy die treibenden Kräfte.

Auch wenn Brasilen die Partie nicht dominierte, so war der Gastgeber doch gefährlicher in seinen Angriffsversuchen. Es fehlte letztendlich die Durchschlagskraft.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie immer umkämpfter, da auch die Matildas den Vorwärtsgang eingelegt hatten. Beide Teams boten sich einen spannenden Schlagabtausch und kamen zu guten Gelegenheiten. Dabei stach besonders Andressa Alves auf Seiten Brasiliens hervor. Sie war es auch, die in der letzten Minute der regulären Spielzeit die beste Chance vergab, als sie sich aus kurzer Distanz Australiens Torhüterin Lydia Williams geschlagen geben musste. Auf australischer Seite scheiterte Chloe Logarzo, als sie ihren Schuss aus 20 Metern gegen die Querlatte setzte.

Wie schon die erste Viertelfinalbegegnung, ging auch die letzte des Tages in die Verlängerung. Brasilien nahm sofort das Zepter in die Hand, blieb jedoch ohne zwingende Chancen oder kam nicht an der glänzend aufgelegten Williams vorbei. Auch dem Gegner aus Dowm Under gelang es nicht Barbara zu bezwingen.

Die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen. Dort zeigte Brasilien die besseren Nerven. Während bei den Matildas Katrina Gorry und Alanna Kennedy nicht verwandeln konnten, war es bei Brasilien ausgerechnet Marta.