Die FIFA-Umfrage 2014 zum Frauenfussball wurde mit dem Ziel durchgeführt, Informationen zu sechs Schlüsselbereichen auf dem Gebiet des Frauenfussballs zu sammeln. Dabei ging es um Bereiche wie Verwaltung und Integration, aber auch Bedürfnisse der Wahrnehmung und Herausforderungen im Frauenfussball.

· Gesamtentwicklung und Ligen

· Verwaltung und Integration

· Beteiligung der Frauen am Fussball

· Investitionen in den Frauenfussball

· Bekanntheit und Medienberichterstattung

· Wahrnehmung, Bedürfnisse und Herausforderungen

Die Umfrage wurde von 177 FIFA-Mitgliedsverbänden beantwortet, was einer Rücklaufquote von 85 Prozent entspricht. Diese ermöglichte es der FIFA, Schlussfolgerungen zu ziehen und Empfehlungen auszusprechen, die auf alle Konföderationen Anwendung finden.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage sind:

· Nur 23 Prozent der Mitgliedsverbände verfügen über Personal, das speziell im Bereich des Frauenfussballs arbeitet.

· 80 Prozent der Mitgliedsverbände besitzen eine eigene Erwachsenen-Auswahl, aber nur 50 Prozent Nachwuchsmannschaften.

· 78 Prozent der Mitgliedsverbände haben eine eigene landesweite Frauenfussball-Liga.

· 82 Prozent der höchsten Ligen im Frauenfussball werden von den Mitgliedsverbänden verwaltet.

· Anzahl der registrierten Spielerinnen: 4.801.360

· Mädchen in den Nachwuchsprogrammen: 1.166.926

· Weltweite Anzahl Spielerinnen: 30.145.700

Auch die Frauenquote in der Führungsebene des Fussballs wurde untersucht. Hier zeigte die Umfrage, dass die Exekutivausschüsse der Mitgliedsverbände einen Frauenanteil von nur 8 Prozent aufweisen. Nur sieben Prozent der Trainer und zehn Prozent der Unparteiischen weltweit sind Frauen.

Die Investitionen der 177 Mitgliedsverbände beliefen sich weltweit in einem Kalenderjahr auf USD 156,624,00024 , was durchschnittlichen Ausgaben von USD 905,000 entspricht.