• Kasachstan, Albanien, Israel, Moldawien und Färöer-Inseln in der Hauptgruppenphase
  • Spannender Zweikampf zwischen der Türkei und den Färöer-Inseln
  • Qualifikation wird zwischen dem 11. September 2017 und dem 4. September 2018 ausgetragen

Der Weg zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ ist nicht nur ein langer, sondern auch ein beschwerlicher. Anfang April gab der europäische Kontinentalverband UEFA den Startschuss für den Qualifikationswettbewerb, der sich bis September 2018 erstreckt. Vom 6. bis zum 11. April fanden die ersten Qualifikationsspiele für das wichtigste Frauen-Turnier der Welt statt, und mit Kasachstan, Albanien, Israel, Moldawien und den Färöer-Inseln haben fünf Mannschaften bereits die erste Hürde in Richtung Endrunden-Teilnahme genommen.

Gruppe 1: Kasachstan schafft Sprung in die Hauptrunde
Wie schon vor vier Jahren konnte sich Kasachstan wieder einen Startplatz für die Hauptgruppenphase der UEFA-Qualifikation für die FIFA Frauen-WM sichern. Es reichten ein 1:0 gegen Georgien, ein 2:2 gegen Lettland und ein 1:0 gegen Estland, um dieses Ziel zu erreichen. Estland, das vor vier Jahren ebenfalls in der Hauptrunde vertreten war, blieb dieses Mal chancenlos und kassierte drei Niederlagen.

Endstand:

1. Kasachstan (7 Punkte) *
2. Lettland (5)
3. Georgien (4)
4. Estland (0)

Gruppe 2: Albanien weiß erneut zu überzeugen

In dieser Staffel waren die Augen ganz besonders auf die Mannschaft aus Kosovo gerichtet, die bei diesem Wettbewerb ihr erstes Pflichtspiel bestritt. Nach drei Niederlagen (2:3 gegen Albanien, 0:6 gegen Griechenland und 1:3 gegen Malta) ging der Neuling am Ende komplett leer aus. Albanien war hingegen bereits zum zweiten Mal dabei, und schaffte erneut den Sprung in die Gruppenphase der Qualifikation - dieses Mal sogar als Tabellenführer. Zwei Siege gegen Kosovo und Griechenland (2:1) und ein Remis gegen Malta (0:0) bescherten der Elf von Trainer Armir Grimaj den Platz an der Sonne.

Endstand:
1. Albanien (7)*
2. Griechenland (6)
3. Malta (4)
4. Kosovo (0)

Gruppe 3: Israel und Moldawien dürfen weiter träumen
In dieser Gruppe können gleich zwei Mannschaften mit der Planung für die Gruppenphase der Qualifikation beginnen. Dank jeweils zweier Siege gegen Litauen und Andorra und einem Remis im direkten Aufeinandertreffen (0:0) schlossen Israel und Moldawien die Vorrunde mit sieben Zählern auf dem Konto auf den Rängen eins und zwei ab. Andorra, das sein Debüt bei diesem Wettbewerb gab, schloss die Vorrunde auf dem letzten Platz ab. Mit einem 0:4 gegen Moldawien war die Elf von Trainer José Antonio Martín, der seit Juni vergangenen Jahres die Geschicke der Frauen-Nationalmannschaft Andorras leitet, in den Wettbewerb gestartet. Es folgten ein deutliches 0:7 gegen Israel und ein 0:2 gegen Litauen.

Endstand:
1. Israel (7)*
2. Moldawien (7)*
3. Litauen (3)
4. Andorra (0)

Gruppe 4: Entscheidung am letzten Spieltag
Das Rennen um den Topspot in dieser Staffel entwickelte sich in Staffel 4 zu einem spannenden Zweikampf zwischen der Türkei und den Färöer-Inseln, das erst am letzten Spieltag im direkten Duell entschieden wurde. Beide Mannschaften gingen mit jeweils zwei Siegen im Rücken in die Begegnung, die sich auf Augenhöhe abspielte. Nachdem die Türkinnen in der 17. Minute durch Melike Pekel in Führung gingen, glich Rannvá Andreasen noch vor dem Seitenwechsel aus. Milja Simonsen traf zum 2:1-Sieg für die Färöer und gleichzeitig ins Herz der Türkinnen, denen der Sprung in die nächste Qualifikations-Runde verwehrt blieb.

Endstand:
1. Färöer-Inseln (9)*
2. Türkei (6)
3. Montenegro (3)
4. Luxemburg (0)

*Diese fünf Teams qualifizieren sich gemeinsam mit den 30 besten Mannschaften für sieben Fünfergruppen, die am 25. April 2017 ausgelost und dann zwischen dem 11. September 2017 und dem 4. September 2018 mit Heim- und Auswärtsspielen ausgespielt werden.