• 18 Mannschaften kämpfen um vier Startplätze für den AFC Asien-Pokal
  • Vereinigte Arabische Emirate zum ersten Mal dabei
  • Ausgetragen werden die Spiele vom 3. bis 12. April

Bereits am Montag beginnt Asiens langer Weg zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™. 18 Mannschaften (plus Jordanien) kämpfen – aufgeteilt in vier Gruppen - um die vier freien Plätze für den AFC Asien-Pokal der Frauen 2018. Jordanien, das als Gastgeber automatisch qualifiziert ist, absolviert die Qualifikation ebenfalls, um Spielpraxis zu sammeln. Die fünf besten Teams des AFC Asien-Pokals werden den bevölkerungsreichsten Kontinent  beim globalen Kräftemesser in Frankreich vertreten. 

Schwergewichte treffen aufeinander 
In der Gruppe A kann sich Jordanien voll und ganz auf das Aufbauen von Stärken und Analysieren von Schwächen konzentrieren. Die West-Asiatinnen, die auch bei der Auflage 2014 dabei waren, treffen auf Bahrain, den Irak, Tadschikistan, die Philippinen und die Vereinigten Arabischen Emirate. Sollte Jordanien Platz eins erobern, darf sich der Tabellenzweite über die Teilnahme am 2018 AFC Asian Women’s Cup freuen. "Wir haben eine außergewöhnliche Mannschaft. In den vergangenen Jahren haben wir uns, dank einer großartigen Arbeit der Verantwortlichen für den Frauenfussball in den Emiraten, auf eine andere Ebene bewegt“, erklärt Noura Al-Mazrouei, die mit den VAE erstmals an der Qualifikation für den AFC Asien-Pokal teilnimmt, im FIFA.com-Interview. "Alle Spielerinnen sind begeistert von der Herausforderung, die vor uns liegt und wollen mit einem Startplatz für den Asian Cup in der Tasche zurückkommen."

In Gruppe B ist Korea DVR, Zehnter der FIFA/Coca-Cola-Frauenweltrangliste, klarer Favorit. Der Weg an die Spitze dürfte trotzdem ein beschwerlicher werden, denn mit Korea Republik wartet eine bekannte Größe auf den dreimaligen Asien-Champion. Im März feierte das von Yoon Duk Yeo trainierte Ensemble Rang zwei beim Zypern-Cup und schloss die Asienmeisterschaft 2014 als Vierter ab. Auch auf Hongkong, das einmal den dritten (1979) und zweimal den vierten Platz (1981 & 1989) belegen konnte, sollte man ein Auge haben.

Thailand, das 2015 erstmals an einer Frauen-WM teilnahm, hat in Staffel C gute Chancen auf die begehrte Spitzenposition, nachdem sich mit Libanon und Guam gleich zwei Mannschaften aus dem Qualifikationsturnier zurückzogen. Der größte Konkurrent dürfte dabei Chinese Taipei sein, Sieger des Turniers 1977, 1979 und 1981.

Spannung verspricht auch Gruppe D. Vietnam nahm an den letzten sieben Asien-Meisterschaften teil und strebt nun Nummer acht an. Aber auch Singapur möchte ein Wörtchen mitreden. "Das Team hat sich mit verschiedenen Freundschaftsspielen stetig auf die Qualifikation vorbereitet. Wir haben ein junges Team mit einem Durchschnittsalter von 22,52 Jahren und werden mit Vietnam und Myanmar auf sehr starke Gegner treffen. Aber wir werden unser Bestes geben und versuchen, unsere bisherigen Leistungen gegen sie zu verbessern", so Chen Cai Ying, Cheftrainerin des Frauenteams von Singapur.

Die Qualifikationsgruppen im Überblick:
Gruppe A: Jordanien, Philippinen, Bahrain, Irak, Vereinigte Arabische Emirate. Tadschikistan
Gruppe B: Korea Republik, Usbekistan, Hongkong, Indien, Korea DVR
Gruppe C: Thailand, Chinese Taipei, Palästina
Gruppe D: Vietnam, Myanmar, Iran, Syrien, Singapur