IDB, FIFA und Coca-Cola starten FOOTBALL FOR HOPE zur Gewaltprävention
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Die Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB), die FIFA und Coca-Cola leisten über die lokalen Stiftungen "Fundación Colombianitos" und "Fundación SIDOC", in Zusammenarbeit mit den Stadtregierungen von Bogotá und Calí sowie der kolumbianischen Staatsregierung, eine Spende von circa 1,1 Millionen US-Dollar zugunsten von mehr als 1.400 Kindern in diesen Städten.

Bogotá, 16. August 2011. Am heutigen Tag fand die offizielle Vorstellung der Initiative Football for Hope statt, die von der Interamerikanischen Entwicklungsbank in Kooperation mit der kolumbianischen Regierung, der FIFA und Coca-Cola ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich dabei um ein Programm zugunsten von 1.400 Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 18 Jahren aus den benachteiligten Vierteln Ciudad Bolivar in Bogatá und Comuna 20 in Calí.

In Zusammenarbeit mit den Stadtregierungen von Bogotá und Calí sowie der kolumbianischen Staatsregierung sollen die Kinder über die Fundación Colombianitos in Bogotá und die Fundación SIDOC in Calí nicht nur die Möglichkeit erhalten, in ihrer Freizeit Fussball zu spielen, sondern zudem Hilfestellung bei ihrer Lebensplanung, der Entwicklung von sozialen Fähigkeiten, der Ausbildung einer gesunden Lebensweise sowie dem Erwerb von Werten bekommen.

Psychologen, Sozialarbeiter und Sportlehrer werden in diesen Gemeinden soziale Probleme wie etwa Drogenkonsum, Jugendkriminalität und häusliche Gewalt erkennen und bekämpfen können. Auf diese Weise profitieren indirekt mehr als 5.000 Personen, einschließlich der Eltern, Familien und ihrer Nachbarn, von diesen Projekten.

In Ciudad Bolívar nehmen 700 Kinder an dem Programm teil, das dabei helfen soll, über den Sport zu einer neuen Lebensweise zu finden, durch die Kinder von der Straße geholt und somit vor der Gewalt, der sie ausgesetzt sind, geschützt werden. In Comuna 20 werden weitere 700 Kinder von diesem Programm profitieren, in dem sie mithilfe des Fussballs Fähigkeiten des sozialen Miteinanders und der gewaltfreien Konfliktlösung entwickeln.

Anlässlich dieses Projekts brachte Ana María Rodríguez, Leiterin der Abteilung Institutionelle Kapazität und Finanzen, die Zufriedenheit der IDB zum Ausdruck, diese Initiative zu unterstützen, die den Fussball als effizientes Werkzeug für die Entwicklung von Fähigkeiten und Werten für ein besseres soziales Miteinander unter Jugendlichen einsetzt. Rodríguez betonte, dass die Initiative gleichzeitig einem weiteren Zweck diene: sie soll es der Region ermöglichen, mehr darüber zu erfahren, warum und wie der Fussball ein erstklassiges Mittel zur Förderung des sozialen Zusammenlebens und der Gewaltprävention darstellt, denn das Projekt wird nach strengen Standards evaluiert.

"Dank seiner Funktion und seiner Werte, seiner Popularität und seines universellen Charakters trägt der Fussball eine große Verantwortung gegenüber der Gesellschaft als Ganzes. Die FIFA freut sich, gemeinsam mit engagierten Organisationen Kräfte zu bündeln und Programme zu unterstützen, die dem Zusammenleben, der sozialen Integration und dem Zugang zu Bildung und Gesundheit für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Gemeinden in Kolumbien dienen", erklärte Federico Addiechi, Leiter der FIFA-Abteilung für Soziale Verantwortung.

"Ciudad Bolívar und Comuna 20 sind Randviertel, in denen soziale Probleme festgestellt wurden, die sich in erhöhter Gewalt und Kriminalität niederschlagen. Den Kindern, die in diesen Gegenden leben, stehen keine Sportanlagen und auch keine Freizeitprogramme zur Verfügung, durch die sie eine gesündere Lebensweise entwickeln können. Über die Kampagne FOOTBALL FOR HOPE möchten wir einen Unterschied machen, und es ist unsere Verpflichtung, zur Entwicklung dieser schwachen Gemeinden beizutragen, indem wir aktive Lebensstile fördern, die Teil unserer weltweiten Initiative 'Live Positively' sind", erklärte Ricardo Cortés, Leiter der Anden-Region von Coca-Cola.