"Warum ich auf mein Tattoo gezeigt habe? Weil diese Tätowierung als kleines Symbol mich, meinen Vater und meine Mutter symbolisiert, uns alle zusammen", so Bruno Costa gegenüber FIFA.com. "Ich wollte meine Eltern auf diese Weise grüßen und ihnen zeigen, dass ich sie vermisse. Und so habe ich ihnen mein Tor gewidmet."

Einige Minuten zuvor hatte Costa das zweite Tor für Portugal auf dem Weg zum Sieg gegen Gastgeber Korea Republik erzielt und dann, während er jubelnd auf eine Kamera zulief, nachdrücklich auf seinen Unterarm gezeigt, um diesen Moment mit seinen viele tausend Kilometer entfernten Angehörigen zu feiern.

Allerdings sind längst nicht alle bei dem Turnier gezeigten Tattoos so ausdrucksstark wie das des Portugiesen, das fast zu schade scheint, um es später unter der Kleidung zu verstecken.

Viele Jahren vor den mittlerweile allgegenwärtigen Tattoos hatten die modischen Vorreiter im Fussball bereits die Haarpracht als ganz individuelles Ausdrucksmittel entdeckt. Auch beim Turnier 2017 in der Republik Korea sind wieder einige besonders auffällige Frisuren zu sehen. Eine davon gehört dem absoluten Publikumsliebling der Heim-Fans. "Ich lasse mir vor jedem großen Turnier eine neue Frisur schneiden, so auch dieses Mal", erklärte Lee Seungwoo gegenüber FIFA.com.

"Die Buchstaben SW, die man in den Koteletten erkennen kann, stehen nicht nur für meinen Namen, sondern auch für den Wunsch, sechs Siege zu holen und damit ins Finale in meiner Heimatstadt Suwon einzuziehen."

Dieser Wunsch ging leider nicht in Erfüllung. Doch Lee ist nur einer von vielen Akteuren, die in Korea nicht nur mit ihrer Fussballkunst sondern auch mit Körperkunst für Aufsehen sorgen. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie um die kreativsten Frisuren und die ausdrucksstärksten Tattoos zu sehen.