"Wir wussten, dass die Italiener ein ernst zu nehmender Gegner sein würden. Sie sind sofort hellwach in die Partie gestartet, haben früh gestört und uns das Leben schwer gemacht. Aber der Knackpunkt im Spiel war sicherlich der Platzverweis von Alberto Botia, obwohl ich zugeben muss, dass wir mit zehn Mann besser gespielt haben als mit elf. Wenn man auf diesem Niveau sein Spiel 20 Minuten nicht richtig durchbringen kann, kommt einen das teuer zu stehen. Was den zweiten Elfmeter von Aaron angeht, so wäre es jetzt sicher leicht, ihn bei diesem Ergebnis zu kritisieren. Aber das werde ich nicht tun. So ist das nun einmal im Fussball. Trotzdem möchte ich eine positive Bilanz ziehen: Obwohl wir in Unterzahl waren, haben wir bis zum Schluss den Sieg gesucht und waren nah dran."
Luis Milla (Trainer, Spanien)

"Ich muss zugeben, dass ich die zweite Halbzeit nicht gesehen habe. Nachdem ich die erste von der Tribüne aus mitverfolgt habe, konnte ich es einfach nicht mehr aushalten [Anm.d.Red.: Er war gesperrt]. Wir haben die Partie mit Herz und Verstand gewonnen. Wir wissen, dass wir einen Titelfavoriten geschlagen haben und glauben fest daran, dass wir bis in die Finalphase des Turniers vorrücken können. Jetzt müssen wir die Ruhe bewahren und eine Fehleranalyse der Partie betreiben, um daraus positive Lehren für die nächsten Begegnungen ziehen zu können."
Francesco Rocca (Trainer, Italien)