Nach dem Besuch des Nature Parks und des Museums von Port Moresby entspannte sich die französische U-20-Auswahl bei einem dritten Ausflug zur Fisherman's Island, einer paradiesischen Insel vor der Hauptstadt von Papua-Neuguinea.

Auch die gute Laune war mit an Bord. Zu lautstarker Musik im Bus und auf dem Schiff sangen, scherzten und juxten die jungen Französinnen, die ihr Halbfinaltriumph gegen Japan offensichtlich in Euphorie versetzt hat. Doch auf der Insel angekommen, waren die Spielerinnen überwältigt vom herzlichen Empfang durch die Einwohner des Fischerdorfes.

Nachdem sie dem Vorsteher des Dorfes ein von der Mannschaft signiertes Trikot überreicht hatten, machten sie zahllose Selfies und genossen die Zuneigung, die vor allem von den Dutzenden von Kindern ausging, die sie umrangen. Anschließend gönnten sich die Schützlinge von Trainer Gilles Eyquem einen Moment der Entspannung im türkisblauen Wasser des nahen Strandes, bevor sie wieder das Schiff bestiegen.

"Es war fantastisch! Das hat uns gut getan, ein wenig rauszukommen", sagte Valérie Gauvin bei der Rückkehr zum Hotel lächelnd. "Wir haben uns darüber gefreut, uns ein wenig mit den Einwohnern auszutauschen und all die lächelnden Gesichter der Kinder sehen zu können. Man sieht, dass sie unsere Spiele aufmerksam verfolgt haben - sie kannten uns alle!"

"Diese kleine Pause haben wir gebraucht, denn die Partie gestern war sehr anstrengend. Wir müssen die Batterien wieder aufladen, um für das Finale bereit zu sein", ergänzte die französische Stürmerin, bevor sie mit ihren Teamkameradinnen und dem Betreuerstab in den Aufzug stieg. Nun beginnt der ernste Teil der Vorbereitung auf das Finale gegen Korea DVR am Samstag.