Mexiko

Damals
Mexiko kann bereits auf eine sehr positive Bilanz bei FIFA U-17-Weltmeisterschaften zurückblicken. Nach einigen eher mäßigen Auftritten in den ersten Auflagen gingen die Tricolores mit ihrem Titelgewinn 2005 in Peru in die Wettbewerbsgeschichte ein. Zu dieser "Goldenen Generation" gehörten unter anderem Giovani dos Santos und Carlos Vela. Nachdem man sich zwei Jahre später nicht für den Wettbewerb qualifizieren konnte, meldeten die Mexikaner sich 2009 in Nigeria mit einer starken Mannschaft zurück, die den Sprung ins Achtelfinale schaffte. Dort kassierte das Team dann nach einer spannenden Partie in der letzten Minute den Ausgleichstreffer und musste sich schließlich im Elfmeterschießen gegen die Republik Korea geschlagen geben.

Heute
Mexiko ist als Gastgeber automatisch für das Turnier qualifiziert und musste den Qualifikationswettbewerb nicht durchlaufen. Dennoch haben die Schützlinge des ehemaligen Nationalspielers Raúl Gutiérrez sich natürlich akribisch auf den Wettbewerb vorbereitet. Der mexikanische Nachwuchs hat Testspiele gegen Vertreter der CONCACAF-Zone und Profiklubs bestritten und sogar an einem in Chile ausgetragenen Turnier südamerikanischer Mannschaften teilgenommen, wo man den zweiten Platz belegte.

Die Zukunft
Die mexikanischen Spieler sind sich der Tatsache bewusst, dass eine große Verantwortung auf ihren Schultern lastet. Schließlich wird jede U-17-Auswahl des Landes automatisch mit der "Goldenen Generation" verglichen, die 2005 in Peru Weltmeister wurde, und da die aktuelle Auflage auf heimischem Boden ausgetragen wird, sind die Erwartungen diesmal noch höher. Trainer Gutiérrez ist sich dieser Tatsache zwar bewusst, schraubt seine Ambitionen deshalb aber keinesfalls zurück. "Unsere Leute wissen, was es heißt, in dieser Altersklasse Meister zu werden. Da wird von uns bedingungsloses Engagement gefordert, aber diese Mannschaft träumt vom Titel, und wir werden nicht ruhen, bevor wir unsere Träume verwirklicht haben", erklärte er vor Turnierbeginn.