• Am 16. Mai gehen die Tickets für Indien 2017 in den Verkauf
  • Carles Puyol ist beim Verkaufsstart und einem Mission XI Millions-Festival dabei
  • Weltmeister Puyol nahm nie an einer Junioren-WM teil

Am 16. Mai gehen die Eintrittskarten für die FIFA U-17-Weltmeisterschaft Indien 2017 in den Verkauf. Bei der Veranstaltung zum Verkaufsstart wird mit Carles Puyol ein prominenter Ehrengast zugegen sein. Der ehemalige Verteidiger der spanischen Nationalmannschaft reist eigens nach Neu-Delhi und Navi Mumbai, um dabei zu sein.

Die Erwartungen im Gastgeberland an das im Zeitraum vom 6. bis zum 28. Oktober in sechs Städten stattfindende Turnier sind hoch. Allen Unentschlossenen liefert Puyol schlagkräftige Argumente dafür, dass man sich unbedingt Tickets für diese WM sichern sollte.

Carles, wird dies Ihr erster Aufenthalt in Indien sein?
Ja, und ich habe große Lust, Land und Leute kennenzulernen. Mich interessiert die indische Kultur, die traditionelle Medizin, die Gastronomie und vor allem natürlich, wie sich der Fussball in Indien entwickelt. Das ist eines der Motive für meinen Besuch.

Wie würden Sie Unentschlossene davon überzeugen, dass es sich lohnt, Tickets für das Turnier zu kaufen?
Ich würde ihnen sagen, dass es ein Riesenunterschied ist, ob man sich ein Spiel live anschaut oder eine Fernsehübertragung sieht. Man erlebt das Spiel viel intensiver, spürt die Energie. Außerdem kann man hier die Stars der Zukunft entdecken. Ich bin sicher, dass das Turnier bei denjenigen, die live dabei sind, bleibende Eindrücke hinterlassen und sie für diesen Sport einnehmen wird.

Im Rahmen Ihres Besuchs werden Sie auch die Möglichkeit haben, eines der Festivals des Projekts Mission XI Million zu besuchen – einer ambitionierten Initiative, die darauf abzielt, Millionen von Kindern im Land für diese Sportart zu begeistern. Wie bewerten Sie diese Initiative?
Die Werte, die dir über den Sport vermittelt werden, begleiten dich das ganze Leben. Das ist eine wunderbare Gelegenheit für die Kinder, Werte wie Empathie, Teamwork zum Erreichen eines gemeinsamen Ziels oder bedingungslosen Einsatz kennenzulernen. Die Kinder müssen mit Situationen wie Niederlagen umgehen. Sie lernen, ihre Teamkameraden zu motivieren und auch, dass man bei Siegen bescheiden bleiben muss. Das sind Lektionen des Lebens, die uns der Sport vermittelt.

Kurioserweise haben Sie trotz ihrer langen und erfolgreichen Karriere keine einzige Junioren-WM bestritten. Waren Sie damals etwas neidisch auf die Teamkameraden, die an diesen Turnieren teilgenommen haben?
Ich habe sehr spät mit dem Fussballspielen angefangen und nicht im Entferntesten daran gedacht, dass ich an einer U-17-WM teilnehmen könnte. Tatsächlich habe ich mein erstes internationales Turnier auf U-21-Ebene bestritten. Ich war niemals neidisch auf das, was andere tun. Ganz im Gegenteil: Das motiviert mich, hart zu arbeiten, um selbst solche Erfahrungen machen zu können.

Wie wichtig ist es für einen Spieler, bei solchen Turnieren dabei zu sein?
Sehr wichtig. Hier bietet sich diesen Altersklassen eine hervorragende Gelegenheit, Wettkämpfe auf höchstem Niveau auszutragen. Außerdem wirst du dadurch auf den Profifussball vorbereitet. Doch für diejenigen, die nicht das Glück haben, an diesen Turnieren teilzunehmen, ist keineswegs alles vorbei. Ich habe nie auf U-17-Ebene oder darunter gespielt und mir trotzdem später eine lange Profikarriere aufgebaut, auf die ich sehr stolz bin.