• England erstmals U-17-Weltmeister
  • Nach 0:2 heißt es am Ende 5:2
  • Doppelpack von Sergio Gomes reicht nicht

England hat die FIFA U-17-Weltmeisterschaft Indien 2017 gewonnen und sich damit erstmals die Krone in dieser Altersklasse aufgesetzt. Im Endspiel setzten sich die Three Lions mit 5:2 (1:2) gegen Spanien durch.

In der Neuauflage des EM-Endspiels boten beide Teams von Beginn ein hochklassiges Finale. Bereits in der ersten Spielminute verhinderte Spaniens Torhüter Alvaro Fernandez mit einem Reflex gegen Morgan Gibbs White einen frühen Rückstand. Auf der Gegenseite zeigten sich die Iberer eiskalt und gingen durch Sergio Gomez nach zehn Minuten in Führung.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Gomez und Mohamed Moukhliss vergaben, für die Three Lions zielten Sessegnon und Jonathan Panzo zu ungenau. Nach gut einer halben Stunde brachte Gomez mit seinem zweiten Treffer die Spanier auf die vermeintliche Siegerstraße. Doch Top-Scorer Rhian Brewster mit seinem achten Turniertreffer ließ England noch vor der Pause wieder hoffen.

Im zweiten Abschnitt drückte das Team von Trainer Steve Cooper auf den Ausgleich und wurde nach 58 Minuten dank Morgan Gibbs White belohnt - Ausgleich. Und es kam noch besser für die Engländer, als Philip Foden einen Querpass von Callum Hudson-Odoi zur 3:2-Führung über die Linie drückte (69.). Die Spanier schienen geschockt und hatten keine Antwort mehr parat. In der Schlussphase schraubten Marc Guehi (84.) und erneut Foden (88.) das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe.