Am Sonntag, den 8. November, stehen sich in Ijebu-Ode die Auswahlmannschaften der Schweiz und Italiens gegenüber, so wie bereits im Mai beim europäischen Qualifikationsturnier. Doch dieses Mal geht es um einen höheren Preis: um den Einzug in das Halbfinale bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Nigeria 2009. Die Eidgenossen reiten derzeit auf einer Erfolgswelle, bekommen es jedoch mit einem Gegner zu tun, der bei besonderen Anlässen stets mit höchster Effizienz spielt.

Das Duell
Schweiz-Italien
8. November 2009
Ijebu-Ode
19:00 Uhr (Ortszeit)

Die Ausgangslage
Der Schweiz könnte es nicht besser gehen: Trotz ihrer ersten Teilnahme an einer FIFA U-17-Weltmeisterschaft hat die Mannschaft bereits hochklassige Gegner wie Mexiko, Japan, Brasilien und zuletzt Deutschland aus dem Turnier geworfen. Dies war die Belohnung für die spektakulären fussballerischen und taktischen Leistungen der Überraschungsmannschaft aus der Schweiz. Die Burschen von Dany Ryser sollten jedoch gerade vor ihrem nächsten Gegner besonders auf der Hut sein.

Die Azzurini sind bislang zwar weniger spektakulär, dafür umso effektiver durch ein Turnier marschiert, das sie bislang noch nie gewinnen konnten. Sie bauen stets darauf, dass sie sich am Ende mit der im Verlauf ihrer Fussballgeschichte immer wieder gezeigten Routine und Effizienz durchsetzen werden. Auf dem Weg ins Halbfinale gewannen sie die Gruppe F und besiegten anschließend im Viertelfinale die USA.

Beide Teams müssen auf jeweils zwei Spieler aufgrund von Gelbsperren verzichten: Auf italienischer Seite fehlen Verteidiger Federico Mannini und Mittelfeldspieler Alessandro de Vitis, während die Schweizer ohne Torjäger Haris Seferovic und Defensivakteur Sead Hajrovic antreten.

Statistik
3 - Die Anzahl der Tore, die die Schweiz beim europäischen Qualifikationsturnier im Mai gegen Italien erzielte. Die Schweizer gewannen durch Treffer von Perin, Andre Goncalves und Janick Kamber, für die Italiener traf Giacomo Beretta.

Zitate
"Das bisherige Turnier war ein Erfolg für den Schweizer Fussball, aber bislang haben wir noch nichts geholt. Das bisherige Abschneiden haben wir uns mit harter Arbeit verdient. Jetzt müssen wir uns gegen Italien beweisen, das wir zwar schon bei der Europameisterschaft geschlagen haben, aber nach wie vor eine große Fussballnation ist."
Dany Ryser (Trainer, Schweiz)

"Wir wollten eigentlich gerne gegen Deutschland spielen, um uns für die Niederlage bei der Europameisterschaft zu entschädigen. Aber dasselbe gilt auch für die Schweiz. Auch sie hatten uns bei dieser Gelegenheit besiegt, und wir hoffen darauf, uns revanchieren zu können."
Giacomo Beretta (Stürmer, Italien)