Die Technische Studiengruppe der FIFA (TSG) hat ihren Bericht über die jüngste FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft in Jordanien veröffentlicht. In diesem werden das hohe Niveau des Angriffsspiels hervorgehoben und gleichzeitig die wichtigsten Bereiche benannt, in denen Verbesserungsbedarf herrscht.

Ein besonderes Lob erhielten der Sieger Korea DVR und der Finalgegner Japan, die sich beide durch ihre "offensiv ausgerichtete Spielweise" ausgezeichnet hätten. So heißt es im Bericht: "Japan und die DVR Korea beherrschten ihr 4-4-2-System optimal, trotz der hohen Anforderungen: viel Bewegung ohne Ball, Einschalten der Flügelspielerinnen in den Angriff, ständiges Verschieben der Mittelfeldspielerinnen in die freien Räume, Zusammenspiel der beiden Stürmerinnen oder Kombinationen und Pässe in die Schnittstelle und die engen Räume der gegnerischen Abwehr."

Es wird indes auch auf die Unterschiede hingewiesen, die nicht nur zwischen den führenden Nationen und der Verfolgergruppe, sondern auch zwischen den Positionen auf dem Feld und den jeweiligen Entwicklungsständen in dieser Alterskategorie bestehen. Die TSG merkte unter anderem an, dass Jordanien 2016 "einige außergewöhnlich talentierte Mittelfeldspielerinnen und Stürmerinnen zutage förderte, während die Anzahl an dominierenden Verteidigerinnen und Torhüterinnen deutlich geringer war."

Auch die wichtigsten Bereiche, in denen Verbesserungsbedarf herrscht, wurden benannt. So bedürfen unter anderem die Gewandtheit bei der Ballbehandlung, die Genauigkeit bei Distanzschüssen und das Kopfballspiel der Weiterentwicklung.

Der vollständige, detaillierte Bericht der TSG zu diesem historischen Turnier - des ersten FIFA-Frauenturniers im Nahen Osten – ist auf FIFA.com erhältlich: HIER KLICKEN