Die Republik Korea hat sich mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen Algerien ins Achtelfinale der FIFA U-17-WM 2009 in Nigeria geschossen. Damit belegen die Ostasiaten Platz zwei der Abschlusstabelle in der Gruppe F. Die Nordafrikaner müssen ohne Punkt und ohne Tor nach Hause fahren.

In bestem Wissen, nur ein Sieg könne weiterhelfen, suchten die Nordafrikaner von Beginn an ihr Heil in der Offensive. Die Schützlinge von Coach Kwang-Jong Lee verhielten sich clever, ließen Algerien ganz bewusst anrennen und konterten sie dann dank ihrer Schnelligkeit gnadenlos aus. Während die Ostasiaten bei der 1:2-Niederlage gegen Italien noch unter ihrer mangelnden Chancenauswertung litten, stellten sie diesmal Effizienz unter Beweis.

Mit der ersten Chance nach zwölf Minuten gingen die Südkoreaner bereits in Führung, als ein feiner Pass von Jin-Beom An bei Jong-Ho Lee landete und der Stürmer keine Mühe hatte, alleine vor Keeper Nacer Zaabat einzuschieben. Auf der Gegenseite scheiterten Mohammed Ziane und Ziri Hammar jeweils mit Distanzschüssen knapp, ehe Heung-Min Son nach 22 Minuten mit einem Flachschuss nach feinem Solo die zweite Chance der Südkoreaner zum zweiten Tor nutzte.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es sehr lange, ehe überhaupt mal wieder Torraumszenen für Aufregung sorgten, weil die Südkoreaner den Zwei-Tore-Vorsprung nun clever verwalteten und die Algerier mit ihrem sicheren Kombinationsspiel und ihrer läuferischen Überlegenheit nicht zum Agieren kommen ließen. Nur durch Fernschüssen kamen die Nordafrikaner ab und an zu Chancen, diese verfehlten das gegnerische Gehäuse jedoch deutlich. Weil die Algerier in der Schlussphase keine Akzente mehr setzen konnten, gab es keine Torraumszenen mehr.