Ghana hat sich nach Toren von Sadick Adams und Ransford Osei mit 2:0 gegen Peru durchgesetzt und trifft am kommenden Mittwoch im Halbfinale auf Spanien, das gegen Frankreich erst im Elfmeterschießen den Einzug in die nächste Runde unter Dach und Fach brachte.
Nach anfänglichem Abtasten bot sich Ghana in der sechsten Spielminute die erste Einschussmöglichkeit. Nach einer Linksflanke von Ishamel Yartey setzte Osei den heranstürmenden Adams in Szene. Seinen Schuss aus unmittelbarer Nähe konnte Eder Hermoza aber glänzend parieren.
Adams war es auch, der in der 21. Minute mit einem Distanzschuss aus 20 Metern nur den rechten Pfosten traf und kurze Zeit später den Ball gegen die im Strafraum versammelten Spieler setzte.
Die Peruaner versuchten dem permanenten Druck der Ghanaer etwas entgegenzusetzen, mussten aber immer wieder die Dienste ihres blendend aufgelegten Keepers in Anspruch nehmen, der in der 38. Minute Enoch Adus Weitschuss und nur wenige Sekunden später einen Kopfball von Osei entschärfte.
Kurz vor Ende der ersten Hälfte wurden die ghanaischen Angriffsbemühungen endlich belohnt. Osei setzte sich auf der linken Strafraumseite durch und spielte mustergültig auf Adams. Dessen ersten Schussversuch konnte Hermoza noch parieren, doch den Abpraller nutzte Adams zu seinem dritten Turniertreffer.
Die Afrikaner begannen nach der Pause dort, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten. Nach acht Minuten fiel der zweite Treffer. Adams leitete den Ball in die Strafraummitte weiter, wo Issac Donkors wartete. Dessen Fallrückzieher landete allerdings nur am rechten Pfosten. Doch diesmal stand Osei goldrichtig und schoss den Abpraller zu seinem fünften Turniertreffer ein.
Peru warf im strömenden Regen nun alles nach vorne, um den Anschlusstreffer zu erzielen, ließ allerdings echte Torgefahr vermissen. Ghana schaltete hingegen einen Gang zurück und verteidigte das beruhigende Polster bis zum Schlusspfiff.
