Durch den 4:1-Sieg gegen Iran hatte Senegal Gastgeber Frankreich kräftig unter Druck gesetzt, die nun unbedingt gegen die bereits für das Viertelfinale qualifizierten Uruguayer in der regulären Spielzeit gewinnen mussten, um die K.o.-Runde zu erreichen. Jedes andere Ergebnis hätte die Löwen von Teranga mit der Celeste aus Uruguay unter die letzten Acht kommen lassen.
Gomis Mbengue schoss Senegal im ersten Viertel in Führung. Tore von Pape Koukpaki und Victor Diagne sorgten für eine beruhigende 3:0-Führung nach dem zweiten Drittel. Ali Naderis drittes Tor im Turnier ließ noch einmal Hoffnung bei den Iranern aufkommen, doch Koukpaki sorgte drei Minuten vor Spielende mit seinem zweiten Treffer des Tages für die endgültige Entscheidung.
Doch trotz des Sieges gab es für Senegal am Ende nichts zu feiern. Durch den 4:3-Erfolg der Franzosen gegen Uruguay sind die Afrikaner neben Iran bereits nach der Vorrunde ausgeschieden.

