Am 6. und 7. Mai treffen sich die Mannschaften Österreichs, Spaniens, Italiens und der Schweiz in Rio de Janeiro, um dort den letzten europäischen Qualifikanten zur FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft zu ermitteln.

Elf der zwölf Teams, die an der ersten FIFA-Weltmeisterschaft im Beach Soccer teilnehmen, stehen bereits fest. Eine europäische Mannschaft kann sich gewissermaßen noch über einen "Hoffnungslauf" für das Turnier an der Copacabana qualifizieren. Deshalb treffen sich die vier genannten Teams bereits im Vorfeld der WM in Rio.

Nimmt man Erfolge und Renommee der Spieler zum Maßstab, so ist Spanien zweifellos haushoher Favorit auf einen Sieg in dieser letzten Europaausscheidung. Vor allem Nico und Amarelle werden gemeinhin zu den zehn besten Spielern der Welt gezählt. Mit diesen beiden in ihren Reihen wären die Iberer auch in Rio bestens gerüstet.
 
Aber eine Überraschung ist jederzeit möglich. Vor allem die Schweizer befinden sich gerade im Aufwind und sprühen nur so vor Spielfreude. Nach dem dritten Platz beim Turnier von Amnéville Anfang des Jahres haben die Eidgenossen hart trainiert, um ihren Aufwärtstrend zu bestätigen. Ihr Ziel lautete dabei ganz klar: Teilnahme an der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft. Die Schweizer um Angelo Schirinzi und Stephan Meier, den Mann mit der Löwenmähne, werden sich also gewiss nicht kampflos geschlagen geben.

Spanien und Italien als Favoriten
Im anderen Halbfinale scheint die Squadra Azzurra einen Vorteil gegenüber ihrem Gegner aus Österreich zu haben. 1996 waren die Italiener Dritter bei der Weltmeisterschaft. Seitdem zählen sie zu den besten Nationen im Beach Soccer. Wie bei italienischen Mannschaften so oft der Fall, stellen sich die Spieler in den Dienst der Mannschaft, so dass es keinen wirklichen Star gibt. Aber das italienische Kollektiv spielt äußerst kompakt und solide und hat alle Chancen auf eine Qualifikation.

Um gegen die Azzurri zu bestehen, müssen die Österreicher alles abrufen, was ihren Aufstieg in den vergangenen Jahren ausgemacht hat. Österreich ist momentan der große Aufsteiger im Beach Soccer. Die Alpenrepublik weiß zu beeindrucken und ist der beste Beweis dafür, dass man keine Strände braucht, um im Kreis der Besten mitzumischen. Beim vorigen "Mundialito" wurden die Österreicher immerhin überraschend Siebter. Auf die leichte Schulter nehmen sollte man sie also auf keinen Fall.

Verfolgen Sie die europäische Qualifikation zur FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Rio de Janeiro 2005 exklusiv auf FIFA.com.

Das Programm:

Freitag, 6. Mai:
18.00 Uhr: Italien - Österreich
19.00 Uhr: Spanien - Schweiz

Samstag, 7. Mai:
18.00 Uhr: Spiel um den dritten Platz
19.00 Uhr: Finale