Nur gut drei Monate nach der Einführung der FIFA-Frauenfussball-Weltrangliste verzeichnet diese bereits ihren Leaderwechsel: auf dem Frauenfussballthron sitzen nun die frischgebackenen Weltmeisterinnen aus Deutschland (1, plus 2) mit ihrer makellosen WM-Bilanz von sechs Siegen und über zwanzig Toren.
Den Ausschlag für die Ablösung gab rein rechnerisch gesehen allerdings nicht der Gewinn des Weltmeistertitels durch Prinz, Meinert und Co., sondern vielmehr der klare 3:0-Sieg in der Halbfinalbegegnung, der sich bei den Amerikanerinnen negativ auf deren Konto niederschlug, den Deutschen jedoch eine hohe Punktzahl eintrug. Zu den Gewinnerinnen zählen erwartungsgemäß auch die Schwedinnnen, die einen Platz gutmachten und nur wenig hinter dem skandinavischen Nachbarn aus Norwegen zurückliegen.
Kanada reichte der Vorstoß ins Halbfinale noch nicht zum Sprung in die Top Ten, da Even Pelleruds Auswahl mit der VR China lediglich ein höherrangiges Team bezwang und sich gleichzeitig Dänemark und Italien dank Erfolgen in der EURO-Qualifikation unter den besten zehn halten konnten.
Die Teams in der Frauenfussball-Weltrangliste werden aufgrund ihrer Leistung eingestuft, wobei Faktoren wie Spielresultat, Heimvorteil, Bedeutung eines Spiels sowie Stärke des Gegners berücksichtigt werden.
Die Rangliste erscheint viermal jährlich.
FIFA-Frauenfussball-Weltrangliste