Der zu Ende gegangene FIFA Konföderationen-Pokal Deutschland 2005 war das beste Confed Cup-Turnier aller Zeiten. In den vergangenen zwei Wochen gab es in Deutschland fantastischen Angriffsfussball zu sehen, der letztlich zu einem neuen Torrekord für dieses Turnier führte. Der letzte Treffer des Turniers, den Pablo Aimar per Flugkopfball zum Ehrentreffer für Argentinien bei der 1:4-Niederlage gegen Brasilien im Endspiel erzielte, war das 56. Tor des Turniers. Der bisherige Rekord war 1999 in Mexiko mit 55 Treffern aufgestellt worden.

Der dritte Treffer für Brasilien, erzielt durch Ronaldinho, den Anheuser Busch Man of the Match, machte diesen zum erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte des Turniers. Er führt nun die Rangliste gemeinsam mit dem Mexikaner Cuauhtemoc Blanco, der ebenso wie der FIFA Weltfussballer des Jahres 2004 neun Tore bei FIFA Konföderationen-Pokal-Turnieren erzielte, an.

Der Sieg Brasiliens im Frankfurter Waldstadion am Mittwoch festigte außerdem auch die Dominanz der Südamerikaner in der ewigen Tabelle des FIFA Konföderationen-Pokals. Die Ballzauberer vom Zuckerhut bringen es nun auf 44 Punkte – 21 mehr als das zweitbeste Team aus Mexiko.