Der Weltmeister:
Favorit und Europameister Dänemark hat mit dem Gewinn des
König Fahd-Pokals 1995 alle Erwartungen erfüllt. Mit Spielern vom
Kaliber der Brüder Michael und Brian Laudrup, die sich auf die
Unterstützung von Björn Kristensen, Mark Strudal und Peter
Rasmussen verlassen konnten, setzten sich die Dänen in der Hitze
von Riad gegen ihre Konkurrenten durch. Zuerst ging es den
Gastgebern an den Kragen, die den Dänen in keiner Hinsicht etwas
entgegenzusetzen hatten und zu Recht 2:0 verloren. Gegen Mexiko war
es dann nicht mehr ganz so leicht - das Spiel endete 1:1. Doch dank
Lars Hoghs heldenhaftem Einsatz konnten die Dänen das folgende
Elfmeterschießen für sich entscheiden und landeten im Finale.
Finalgegner Argentinien stellte dann trotz Spielern wie Roberto Ayala, Javier Zanetti oder Ariel Ortega kein ernstzunehmendes Hindernis für die kühlen Nordmänner dar. Ein verwandelter Elfmeter von Michael Laudrup sowie ein Treffer durch Rasmussen sorgten für einen bequemen 2:0-Sieg und dafür, dass der Pokal die Reise in den hohen Norden antrat.
Die Überraschungen:
Außer den herausragenden Dänen konnte keine der teilnehmenden
Mannschaften wirklich überzeugen. Die Argentinier unter Trainer
Daniel Passarella fanden ihren Rhythmus nicht - ein Sieg, ein
Unentschieden und eine Niederlage im Finale reichten nicht für den
Titel. Japan kassierte acht Gegentreffer und fuhr mit zwei
Niederlagen auf dem Konto nach Hause. Gastgeber Saudiarabien hatte
ebenfalls nichts zu bieten, und so blieben nur noch die Mexikaner,
die nach ihrem Sieg im Elfmeterschießen gegen Nigeria im kleinen
Finale wenigstens mit einiger Befriedigung auf ihre Leistung
zurückblicken konnten.
Teilnehmer:
Saudiarabien, Argentinien, Dänemark, Japan, Mexiko und
Nigeria.
Austragungsorte:
Alle Begegnungen wurden in Riad ausgetragen.
Beste Torschützen:
- Luis García (MEX), 3 Tore
- Daniel Amokachi (NGA), Gabriel Batistuta (ARG), Peter Rasmussen (DEN), 2 Tore
Zuschauer:
110,000
Durchschnittliche Zuschauerzahl:
13,750