Der Weltmeister:
Die Argentinier nutzten dieses Turnier als Probe für die Copa
América 1993 in Ecuador und den FIFA-Weltpokal USA 1994
™. Mit Sergio Goycochea, Oscar Ruggeri, Fernando
Redondo, Leonardo Rodriguez, Diego Simeone, Claudio Caniggia und
Gabriel Batistuta stand Trainer Alfio Basile eine Unmenge guter
Spieler zur Verfügung. In ihrer ersten Begegnung gegen die
Elfenbeinküste war nach zwei Treffern von Batistuta innerhalb der
ersten zehn Minuten bereits alles klar. Ricardo Altamirano und
Alberto Acosta machten daraus in der zweiten Hälfte ein 4:0, und
hätten die "Albiceleste" nicht ein wenig den Fuß vom Gas
genommen, wäre es auch damit noch nicht getan gewesen. Die
Finalisten des letzten FIFA Weltpokal
™-Turniers schlugen danach die Gastgeber mit 3:1 durch
Treffer von Rodriguez, Simeone und Caniggia, holten sich den Titel
und sind obendrein seit 20 Spielen ungeschlagen.
Die Überraschungen:
Der König Fahd-Pokal, wie das Turnier ursprünglich hieß,
wurde unter vier Mannschaften ausgetragen. Diese Teams standen sich
in zwei Halbfinals gegenüber: Argentinien gegen die Elfenbeinküste
und USA gegen Saudiarabien. Die Sieger trafen sich vier Tage später
im Finale, während die Verlierer den dritten Platz unter sich
ausspielten. Die USA unter Trainer Bora Milutinovic verloren das
Halbfinale gegen den Gastgeber. Doch Tony Meola, Marcelo Balboa,
Tabaré Ramos und ihre Teamkameraden erspielten sich mit einem
5:2-Sieg gegen die Elfenbeinküste im kleinen Finale wenigstens noch
einen Platz auf dem Podest.
Teilnehmer:
Saudiarabien, Argentinien, Elfenbeinküste und USA.
Spielorte:
Alle Begegnungen wurden in Riad ausgetragen.
Beste Torschützen:
- Gabriel Batistuta (ARG), 2 Tore, Bruce Murray (USA), 2 Tore
- Al-Muwallid, Khalid Mussad (KSA), 1 Tor
Zuschauer:
169,500 Zuschauer
Durchschnittliche Zuschauerzahl:
42,375 Zuschauer