Cruz erlebt einen "magischen" Erfolg
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Am Donnerstag, 9. Juni, holte sich Francisco Cruz aus Portugal vor einer riesigen Zuschauermenge im prachtvollen Mayan Theater-Filmpalast in Los Angeles den Titel beim FIFA Interactive World Cup 2011.

Für den 16-jährigen Portugiesen aus der Stadt Trofa war dieser Erfolg "magisch." Cruz blieb in allen Partien ungeschlagen und krönte seine Erfolgsserie beim Grand Final mit einem 4:1-Sieg im Finale gegen den Kolumbianer Javier Munoz. Francisco nahm die Trophäe vor der jubelnden Zuschauermenge entgegen, die den Abschluss dreier unvergesslicher Tage für die 24 Teilnehmer am Grand Final gebührend feierte.

Die 24 Finalisten, die sich über sechs Online-Saisons und zehn Live-Qualifikationsturniere rund um die Welt ihre Plätze gesichert hatten, waren nach Los Angeles geflogen worden, wo die FIFA und die Veranstaltungspartner EA SPORTS™ und Sony PlayStation® ein fantastisches Unterhaltungsprogramm vorbereitet hatten.

Die Finalisten kamen direkt von einem Jacht-Ausflug in der Marina del Rey, wo sie die exklusive Möglichkeit hatten, die neueste Auflage von EA SPORTS™ FIFA 12 bereits lange vor dem Verkaufsstart im Herbst anzutesten. Nachdem sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten, besuchten die Spieler die Electronic Entertainment Expo (E3), die größte Computerspielmesse der Welt. Dort konnten sie unter anderem mit EA-Spieledesigner David Rutter fachsimpeln.

Glamour im prachtvollen Filmtheater
Bei ihrer Ankunft im prachtvollen Mayan Theater wurden die Spieler von zahlreichen Größen der amerikanischen Unterhaltungsszene empfangen. Moderator Frank Nicotero hatte auf der Bühne unter anderem den ehemaligen U.S.-Nationalspieler Eric Wynalda und die Band Far East Movement zu Gast, die zu den Klängen ihrer U.S.-Hitsingle "Like a G6" die Bühne stürmte.

Es wird ernst
Im ersten Halbfinale setzte sich Cruz glatt mit 2:0 gegen den Australier Mark Azzi durch. Im zweiten Halbfinale ging es deutlich enger zu. Hier gewann der Kolumbianer Javier Munoz knapp mit 2:1 gegen den Engländer Adam Winster. Im Spiel im Platz drei hatte Mark Azzi dann wieder die Nase vorn und sicherte sich den dritten Podestplatz. Er erzielte in der Schlussphase den einzigen Treffer gegen Adams und sicherte sich damit außerdem ein Preisgeld von USD 1.000.

"Die technische Klasse und die Kunststückchen, die die Jungs in den Spielen heute gezeigt haben, waren überwältigend", zeigte sich Eric Wynalda beeindruckt. "Ich habe eine lange Karriere im Fussball hinter mir, aber manche Bewegungen und Aktionen dieser Jungs habe ich noch nie zuvor gesehen."

"Im vergangenen Jahr gab es in Südafrika mit Spanien einen neuen Gewinner des Weltmeistertitels. Und heute haben wir wieder einen neuen Titelgewinner, nämlich den ersten Interaktiven FIFA Weltfussballer aus Portugal", merkte Ralph Straus an.

"Die Finalisten haben alle eine bemerkenswerte Entschlossenheit und Leidenschaft gezeigt, sonst hätten sie nie so weit kommen können", so Straus weiter. "Dieses Mal haben fast 900.000 Spieler am FIFA Interactive World Cup teilgenommen. Das ist der beste Beweis für den ungebrochenen Siegeszug der Online-Computerspiele. Wir von der FIFA freuen uns, gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern EA SPORTS und Sony PlayStation eine Plattform anbieten zu können, um diese Form des Fussballspiels weiter voranzubringen."