Vize-Weltmeister Italien hat im Viertelfinale gegen Brasilien die Sensation verpasst und knapp mit 4:6 verloren. Die Südamerikaner hingegen stehen erneut in der Runde der letzten Vier und treffen im Halbfinale auf Portugal.
Von Beginn an machte der amtierende Weltmeister deutlich, wer der Herr im Sand von Dubai ist. Die Europäer kamen ihrerseits kaum ins Spiel und somit auch nicht zu Torchancen. Anders die Mannschaft um Superstar Buru: Sidney (6.) und André (11.) markierten im ersten Drittel die Treffer zur beruhigenden 2:0-Führung in der Final-Neuauflage von Marseille 2008.
Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie. Vor allem die Südamerikaner machten wenig, wirkten lässig und ließen Italien etwas besser ins Spiel kommen. Doch die Südeuropäer waren im Angriff vorerst zu harmlos. In der 17. Minute schlug Brasilien dann erneut wie aus dem Nichts zu. André markierte seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:0. Im direkten Gegenzug verkürzte Roberto Pasquali auf 1:3 (17.). Mao im Tor des Weltmeisters sah beim Schuss des Italieners nicht gut aus.
Im letzten Drittel wurde es dank Pasquali noch einmal richtig spannend. Der beste Italiener erzielte drei Tore (26./26./31.), und weil Bruno (26.) sowie André (31.) für den Favoriten trafen, hieß es fünf Minuten vor Spielende nur noch 4:5 aus Sicht Italiens.
Letztendlich war es dem Beach-Soccer-Superstar Buru vorbehalten, den entscheidenden Treffer der Partie zu erzielen, als er sich 50 Sekunden vor Spielende gut gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und dem starken Stefano Spada im Tor der Azzurri keine Chance ließ.
