Der Asienmeister Japan konnte das Spiel gegen die Elfenbeinküste nach zweifachem Rückstand drehen und hat sich dank des 3:2-Sieges an die Spitze der Gruppe B gesetzt.
Die Partie zwischen den beiden Gewinnern des ersten Spieltages begann schleppend. Das Spiel war von ungenauen Schüssen auf beiden Seiten geprägt, wobei die Asiaten sich im Laufe des ersten Drittels ein Übergewicht erarbeiten konnten. Teruki Tabata setzte die gefährlichsten Schussversuche jedoch neben das Tor der Ivorer.
In der zehnten Minute kamen die Afrikaner dann etwas überraschend zur 1:0-Führung. Frederic Aka setzte sich gegen Japans Schlussmann Tomoya Ginoza geschickt durch und schob ein. Doch im direkten Gegenzug markierte Shinji Makino den Ausgleich (11.).
Im zweiten Drittel konnten sich die Torhüter auf beiden Seiten immer mehr auszeichnen. Der Ivorer Hamed Coulibaly rettete seinem Team ein ums andere Mal das Unentschieden. Auf der anderen Seite war Ginoza dann machtlos, als Bassiriki Ouattara per Linksschuss ins lange Eck zum 2:1 traf (17.). In der Folge agierte der Asienmeister etwas offensiver, was der Elfenbeinküste Konter-Chancen einbrachte, doch sowohl Ginoza als auch Coulibaly verhinderten weitere Gegentreffer.
Das letzte Drittel begann furios. Schon mit dem Anstoß hätte Japan fast den Ausgleich erzielt, doch der Schuss von Tabata sprang knapp über das Tor. In der 26. Minute durften die Asiaten dann jedoch jubeln. Shusei Yamauchis Schuss konnte Coulibaly noch abwehren, doch beim Nachschuss von Masahito Toma war er machtlos. Und nur zwei Minuten später hatte Toma die Führung auf dem Fuß, aber der ivorische Schlussmann reagierte glänzend.
Das Übergewicht der Japaner zahlte sich nun auch in Toren aus. Tabata markierte seinen dritten Turniertreffer und die 3:2-Führung für sein Team nach toller Vorlage von Yamauchi (32.). Doch die Afrikaner gaben sich nicht auf und kamen nach einem Kopfball von Ludovic Ehounou fast zum erneuten Ausgleich, doch Ginoza war zur Stelle und hielt den Sieg für seine Mannschaft fest.
