The Best – FIFA-Welttrainer – Männer

Claudio RANIERI
  • Claudio RANIERI

  • ITA
    Italien
  • Für Claudio Ranieri endet das Jahr eines unglaublichen Erfolges mit der Auszeichnung als FIFA-Welttrainer des Jahres. Bei einigen Buchmachern wurden die Chancen von Leicester City, wo der Italiener im Juli 2015 als Trainer anfing, auf den Titelgewinn in der Premier League-Saison 2015/16 mit einer Quote von 5000/1 bewertet. Diese Quote gibt es beispielsweise auch für Wetten darauf, dass Elvis Presley noch lebt. Doch es gelang Ranieri, seine Schützlinge derart zu motivieren und ihnen einen unvergleichlichen Teamgeist einzuimpfen, dass die Foxes erstmals in ihrer 132-jährigen Geschichte den Titel in der höchsten Liga des Landes eroberten. In der UEFA Champions League erreichte der Italiener mit Leicester City gleich bei der ersten Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb ungefährdet die K.o.-Runde.  

Die Finalisten

Fernando SANTOS
  • Fernando SANTOS

  • POR
    Portugal
  • Fernando Santos hat für sein Land Geschichte geschrieben, als er Portugal zu seinem ersten großen Titel führte, dem Gewinn der UEFA EURO 2016. Nach der Devise "gemeinsam sind wir stark" gelang es ihm, das Beste aus einer Mannschaft zu holen, die um den unumstrittenen Anführer Cristiano Ronaldo aufgebaut war, aber einen intensiven Kollektivgeist an den Tag legte. Dank seines taktischen Wissens konstruierte der zurückhaltende Trainer auf dem Platz ein Netz, das in der Defensive stabil war und im Angriff tödlich wirkte. Die Mannschaft trat als geschlossene Einheit auf, und am Ende waren die Reservespieler genauso wichtig für den Titelgewinn wie die Stammspieler. Eine Demonstration der Intelligenz des Strategen, der die Eigenschaften der Fussballer, die ihm zur Verfügung standen, genauestens kannte.
Zinedine ZIDANE
  • Zinedine ZIDANE

  • FRA
    Frankreich
  • In seiner ersten Saison als Spieler für Real Madrid gewann Zinedine Zidane für seinen Klub den neunten Titel in der UEFA Champions League. Bei seinem Debüt als Trainer der Königlichen bescherte er ihm den elften Triumph. Der Franzose löste im Januar 2016 Rafael Benitez ab und brachte ein verunsichertes Team wieder auf Erfolgskurs. In der Meisterschaft konnte zwar der Rückstand auf den FC Barcelona nicht mehr aufgeholt werden, Zidane rettete aber die Saison mit einem Sieg im Clasico und dem Europapokaltriumph. Mit einer zugleich offensiven und kontrollierten Spielweise impfte er seinen Leistungsträgern wieder frisches Selbstvertrauen ein und gab allen Kritikern, die an seinen Fähigkeiten als Trainer auf Spitzenniveau zweifelten, die bestmögliche Antwort. Somit könnte Zidane als erster Fussballer überhaupt nach der Auszeichnung zum FIFA-Weltfussballer (2003) auch FIFA-Welttrainer werden.

Die weiteren Kandidaten

  • Chris COLEMAN

  • WAL
    Wales
  • Didier DESCHAMPS

  • FRA
    Frankreich
  • LUIS ENRIQUE

  • ESP
    Spanien
  • Pep GUARDIOLA

  • ESP
    Spanien
  • Jürgen KLOPP

  • GER
    Deutschland
  • Mauricio POCHETTINO

  • ARG
    Argentinien
  • Diego SIMEONE

  • ARG
    Argentinien