In Kasan fand die dritte Auflage des Football-for-Hope-Forums statt, bei dem zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die den Fussball zur Förderung sozialer Fortschritte einsetzen, mit Vertretern der FIFA zusammenkamen.

Das Forum brachte Vertreter der von der FIFA-Initiative Football for Hope unterstützten NGOs aus aller Welt zusammen und bot den Teilnehmern eine optimale Gelegenheit zur Vernetzung und Weitergabe der von ihnen gemachten Erfahrungen bei der Nutzung des Fussballs im Rahmen der gesellschaftlichen Entwicklung.

Daneben waren auch Gäste anderer Fussballorganisationen, des LOK Katar 2022, Vertreter anderer internationaler Organisationen sowie russische NGOs vor Ort.

"Es ist durchaus eine berührende Erfahrung, wenn so viele Menschen zusammenkommen, um sich für gesellschaftlichen Fortschritt einzusetzen und nach den besten Möglichkeiten suchen, das Leben derjenigen zu verbessern, die es am nötigsten haben", sagte FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura vor den versammelten Teilnehmern, zu denen auch die FIFA-Legenden Karina LeBlanc und Alexey Smertin gehörten.

"Darum geht es bei diesem Football-For-Hope-Forum. Und deswegen ist es mir eine große Ehre, hier vor Ihnen zu sprechen", so Samoura weiter. "Halten Sie einen Moment inne und denken Sie daran, was es bedeutet, so viele Menschen zusammenzubringen – einzig und allein um über sozialen Fortschritt durch Fussball zu sprechen.

"Wir tendieren dazu, so etwas schon fast als normal anzusehen, doch in Wahrheit ist es unglaublich. Die Veranstaltung selbst strahlt schon eine überaus kraftvolle Botschaft aus."

Zu den Hauptzielen der Veranstaltung, die moderierte Workshops mit Präsentationen und auch einen Besuch einer Halbfinalpartie des FIFA Konföderationen-Pokals Russland 2017 umfasste, gehörte die weitere Gestaltung der FIFA-Initiative Football for Hope sowie die Beschäftigung mit dem Beitrag, den der Fussball zum Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leisten kann.

Bei den Halbfinalpartien am 28. Juni in Kasan und am 29. Juni in Sotschi begehen die FIFA und das Lokale Organisationskomitee LOK) zudem die Anti-Diskriminierungstage mit besonderen Programmelementen vor den Partien. Diese alljährliche Veranstaltung hat seit 2001 ihren festen Platz im FIFA-Kalender.