• Der 6. April ist der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden der UN
  • Der Tag würdigt die Fähigkeit des Sports, den Frieden zu fördern und sein Potenzial, die Menschen zu inspirieren
  • Das Engagement der FIFA für Frieden und soziale Entwicklung reicht von der #ENDViolence-Kampagne bis hin zur FIFA-Auszeichnung für Vielfalt

2013 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 6. April zum Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden, um den Beitrag des Sports und der körperlichen Aktivitäten zur Bildung, menschlichen Entwicklung, einem gesunden Lebensstil und einer friedlichen Welt zu würdigen. Seitdem ist das Datum im offiziellen Kalender der Internationalen Tage der UN vermerkt und wird alljährlich begangen.

Als Weltfussballverband gedenkt die FIFA an diesem Tag des Beitrags des Fussballs zur menschlichen Entwicklung und zum Frieden. Auch im vergangenen Jahr hat die FIFA zahlreiche Kampagnen unterstützt und Organisationen gewürdigt, die sich unter Nutzung des Fussballs als Medium für positive Veränderungen überall auf der Welt engagiert haben.

Hier sind einige der Initiativen, an denen die FIFA sich in jüngster Zeit beteiligt hat:

FIFA-Auszeichnung für Vielfalt
Im September 2016 überreichte die FIFA erstmals die neu geschaffene Auszeichnung für Vielfalt, mit der herausragende Organisationen, Gemeinschaftsinitiativen und Fussballpersönlichkeiten gewürdigt werden, die sich für Vielfalt einsetzen und Einheit, Solidarität und Gleichberechtigung aller Menschen fördern. Erster Preisträger der FIFA-Auszeichnung für Vielfalt war die indische Nichtregierungsorganisation Slum Soccer.

FIFA-Konferenz für Gleichberechtigung und Inklusion
Im vergangenen Monat brachte die dritte FIFA-Konferenz für Gleichberechtigung und Inklusion einige der lautesten Stimmen der Welt im Kampf für eine faire Gesellschaft ohne Diskriminierung im Home of FIFA in Zürich zusammen. Unter dem Motto "Gleichheit zur Realität machen" verwiesen die Konferenzteilnehmer auf die vielen noch erforderlichen Schritte, um insbesondere die bestehende Kluft zwischen Männern und Frauen zu schließen.

Hoffnung für Flüchtlinge im Lager Al Zaatari
Im Flüchtlingslager Al Zaatari in Jordanien leben Zehntausende Menschen, die vor den Schrecken des Krieges in Syrien geflohen sind. Im Vorfeld der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Jordanien 2016 nahmen Mädchen aus dem Flüchtlingslager an Fussballspielen teil und konnten bei einer Sonderveranstaltung im August 2016 auch den Siegerpokal des Turniers aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. Am 30. September 2016 waren 250 Mädchen aus dem Flüchtlingslager zum Eröffnungstag des Turniers ins International Stadium in Amman eingeladen.

Marah lebt im Flüchtlingslager Al Zataari, das wir im August besuchten.
Sie gehörte zu den 250 Kindern, die von der FIFA zur #U17WWC eingeladen wurden. pic.twitter.com/IkNocIqJWl

— #FIFAWWC (@FIFAWWC) 1. Oktober 2016

#ENDViolence-Kampagne
Im Rahmen des Programms zum bleibenden Vermächtnis der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Papua-Neuguinea 2016 lenkte die #ENDviolence-Kampagne die Aufmerksamkeit auf das Ziel, die gegen Frauen und Kinder gerichtete Gewalt in dem Land zu beenden. Die Kampagne zielte darauf ab, Respekt, Verständnis und Toleranz unter Mädchen und Jungen, Frauen und Männern und der Gesellschaft als Ganzes zu fördern. Damit sollen Risikofaktoren für geschlechterbasierte Gewalt in Pazifiknationen wie Papua-Neuguinea verringert werden.

Das Volunteer-Programm #U20WWC sorgt für echte Verbesserungen. Als Beweis kann dieses herzerwärmende Video dienen: #ENDviolencepic.twitter.com/mDgng89cMl

— #FIFAWWC (@FIFAWWC) 29. November 2016