Anlässlich des Internationalen Tags des Sports für Entwicklung und Frieden der Vereinten Nationen am 6. April würdigt die FIFA die tägliche Arbeit hunderter Organisationen auf der ganzen Welt, die von der FIFA-Football-for-Hope-Initiative unterstützt werden. Die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer, die sich tagtäglich mithilfe des Fussballs für zehntausende Kinder und Jugendliche engagieren, zeigen beispielhaft das riesige soziale Potenzial des Fussballs.

2016 unterstützt die FIFA 139 Organisationen in 58 Ländern mit insgesamt USD 4,3 Millionen.

"Der Fussball kann die Welt nicht verändern, aber den Menschen helfen. Als Präsident des Weltfussballverbands ist es mir wichtig, dass wir über unsere Nachhaltigkeitsprojekte und insbesondere die Football-for-Hope-Initiative Organisationen unterstützen, die sich mit dem Fussball für den sozialen Wandel einsetzen", sagt FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Acht Organisationen werden in diesem Jahr neu unterstützt, darunter Canada Scores, die hilfsbedürftigen Kindern in Vancouver kostenlose Freizeitprogramme anbietet, und das Policy Center for Roma and Minorities, das in Rumänien die Quote der Schulabbrecher unter Roma- und anderen Kindern, die in extremer Armut leben, senken will.

"Das Football-for-Hope-Programm hilft 52 Roma- und anderen Kindern in Ferentari, einem der ärmsten und marginalisiertesten Teile Bukarests", erklärt Raluca Negulescu, Exekutivdirektorin des Policy Center for Roma and Minorities. "Der Fussball ist für Jungen und Mädchen, die zur Risikogruppe der Schulabbrecher gehören, das Tor zur traditionellen Bildung. Das Programm bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken und ihr Potenzial möglichst auszuschöpfen. Dank Football for Hope konnten wir hier das erste Mädchenfussballteam gründen und können so Vorurteile gegenüber dem Potenzial und dem Talent von Roma- und anderen Mädchen aus armen Gemeinschaften abbauen."

"Dank FIFA Football for Hope haben Kinder Zugang zum Fussball. Für unsere Kinder ist der Fussball mehr als ein Spiel. Er knüpft Freundschaften fürs Leben und stärkt die Gemeinschaft", betont Kevin Yang, Exekutivdirektor von Canada Scores.

HIV/Aids-Aufklärung, Konfliktlösung, Gleichberechtigung, soziale Integration von Menschen mit geistiger Behinderung, Friedensförderung, Nachwuchsförderung und Lebenskunde sind nur einige der vielen sozialen Entwicklungsziele der kommunalen Organisationen, die diesem globalen Netzwerk angehören.

Alle Projektanträge an die FIFA-Football-for-Hope-Initiative werden einem strengen Auswahlverfahren unterzogen, in dem Kriterien wie Erfolgsbilanz, Wirkung und langfristige Perspektive geprüft werden. Die FIFA achtet darauf, nur soziale Projekte zu unterstützen, die nachhaltig sind, Rechenschaft ablegen und der Gemeinschaft vor Ort wirklich etwas bringen.