Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

13. Raymond Kopa (82) ist eine lebende Legende des französischen Fussballs. Im Trikot der Bleus vertrat er die französischen Landesfarben bei zwei FIFA WM-Endrunden (1954 in der Schweiz und 1958 in Schweden) und belegte bei seiner zweiten WM-Teilnahme den dritten Platz. Mit Stade Reims gewann er vier nationale Meistertitel und ein Mal die zweite Liga. Überdies erreichte er mit dem Klub aus der Champagne ein Mal das Finale im Europapokal der Landesmeister. Während seines Engagements bei Real Madrid konnte er gleich drei kontinentale Titel im Europapokal der Landesmeister und zwei spanische Meistertitel bejubeln. Nach drei überaus erfolgreichen Jahren bei den Königlichen kehrte er nach Reims zurück, wo er dann die letzten acht Spielzeiten seiner Karriere verbrachte. Kopa ist zudem der erste Franzose, der mit dem Ballon d'Or als Europas Fussballer des Jahres geehrt wurde.

14. Karen Bardsley (29) hat sich in der englischen Nationalmannschaft, mit der sie bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™ das Viertelfinale erreichte, als Stammtorhüterin durchgesetzt. Im vergangenen Jahr vertrat sie Großbritannien beim Olympischen Fussballturnier in London. Ihre ersten Stationen als Vereinsspielerin waren die U.S.-amerikanischen Klubs Ajax America, Pali Blues und Sky Blue. Danach ging sie nach Europa, wo sie zunächst für den FC Linköpings in Schweden zwischen den Pfosten stand, bevor sie nach England wechselte und beim LFC Lincoln unterschrieb.

15. David Trezeguet (36) hat mit der französischen Nationalmannschaft neben dem ganz großen Triumph auch bittere Momente der Enttäuschung erlebt. Nachdem er mit den Bleus 1998 bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ im eigenen Land Weltmeister geworden war, schieden er und seine Mannschaft 2002 in Korea/Japan bereits nach der Gruppenphase aus. 2006 in Deutschland stand er mit den wieder erstarkten Franzosen erneut im Finale. Zu seinem Leidwesen konnte er im anschließenden Elfmeterschießen gegen Italien den alles entscheidenden Strafstoß nicht verwandeln, wodurch die Italiener ihren vierten WM-Titel holten. Im Juniorenalter hatte er im französischen Auswahltrikot an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1997 teilgenommen. Und im Finale der UEFA EURO 2000 schoss Trezegol, so der Spitzname des Torjägers, Frankreich mit seinem Golden Goal zum Gewinn der kontinentalen Krone. Bei der folgenden Turnierauflage 2004 war er ebenfalls mit von der Partie, scheiterte aber im Viertelfinale am späteren Europameister Griechenland. Nach dem Beginn seiner Karriere beim argentinischen Verein CA Platense wechselte Trezeguet zu AS Monaco und triumphierte mit dem Klub aus dem Fürstentum zwei Mal in Frankreichs Ligue 1 und ein Mal im französischen Supercup (Trophée des Champions). Seine guten Leistungen weckten schon bald das Interesse der Klubverantwortlichen von Juventus Turin, die ihn für viel Geld ins Piemont holten. Mit Juve gewann er zwei Scudetti, ein Mal die Serie B und zwei Mal den italienischen Supercup. Danach folgten ganz unterschiedliche Erfahrungen beim spanischen Erstligisten Hércules Alicante und bei Bani Yas in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bevor er es ihn nach Buenos Aires zog, wo er für River Plate auflief. Dank seiner tatkräftigen Mithilfe wurden die Millonarios Meister der zweiten Liga und schafften den direkten Wiederaufstieg in Argentiniens Eliteklasse. In Italien wurde Trezeguet ein Mal Torschützenkönig und ein Mal zum besten Spieler der Serie A gewählt.

16. Stefan Reuter (47) gehörte einer der erfolgreichsten Spielergenerationen des deutschen Fussballs an, die sowohl bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990™ wie auch bei der UEFA EURO 1996 den Titel bejubeln konnte. Zudem wurde er mit Deutschland bei der UEFA EURO 1992 Vize-Europameister. Bereits am Anfang seiner langjährigen Karriere hatte er mit der deutschen U-16-Auswahl die kontinentale Krone in dieser Altersklasse geholt. Seine letzte Partie als Nationalspieler bestritt er bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Frankreich 1998™. Reuter gab sein Debüt als Profi beim 1. FC Nürnberg. Von dort wechselte er zu Bayern München, wo er zwei Mal Meister wurde und ein Mal den deutschen Supercup gewann. Nach einem einjährigen Engagement bei Juventus Turin unterschrieb er bei Borussia Dortmund. Mit den Westfalen feierte er nicht weniger als drei Meistertitel und zwei Siege im deutschen Supercup sowie je einen Triumph in der UEFA Champions League und im Interkontinental-Pokal.

17. Sarah Bouhaddi (27) stand beim Olympischen Fussballturnier London 2012 für die französische Frauen-Nationalmannschaft zwischen den Pfosten. Dort unterlag sie im Spiel um den dritten Platz gegen Kanada. Darüber hinaus war sie auch bei den drei jüngsten Auflagen der kontinentalen Meisterschaft mit von der Partie. Zuvor hatte sie als Nachwuchsspielerin an der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft 2006 teilgenommen. Die Torhüterin, die im nationalen Ausbildungszentrum Clairefontaine ihr fussballerisches Rüstzeug erhielt, startete ihre Karriere beim FC Toulouse, bevor sie beim FCF Juvisy unterschrieb. Ihre bislang größten Erfolge feierte sie mit ihrem aktuellen Klub Olympique Lyon, mit dem sie inzwischen drei Mal in der Meisterschaft, ein Mal im französischen Pokal und zwei Mal in der UEFA Champions League der Frauen triumphierte.

18. Julio Olarticoechea (55) nahm mit der argentinischen Nationalmannschaft an zwei aufeinander folgenden Auflagen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teil. In Mexiko 1986 bestritt er alle Spiele der Albiceleste und holte mit ihr die WM-Krone. Vier Jahre später in Italien unterlag er im WM-Finale der DFB-Auswahl. Den größten Teil seiner Vereinskarriere verbrachte er in seiner argentinischen Heimat, wo er für Racing Club Avellaneda, River Plate, Boca Juniors, Argentinos Juniors und Deportivo Mandiyú Corrientes aktiv war. Im Ausland stand er lediglich für kurze Zeit beim FC Nantes unter Vertrag.

19. Erwin Sánchez (44) verhalf Bolivien 1994 zur Rückkehr auf die große Weltbühne des Fussballs. Bei der Endrunde der FIFA WM 1994 in den USA trug er sich als einziger Spieler seiner Mannschaft in die Torschützenliste des Turniers ein. 1997 erreichte er mit Bolivien das Finale der Copa América, das Brasilien für sich entschied. Nachdem er auch an der Auflage 1999 des kontinentalen Turniers teilgenommen hatte, vertrat Sánchez im gleichen Jahr die Farben seines Landes beim FIFA Konföderationen-Pokal. In Bolivien spielte Sánchez für die Klubs Destroyers und Bolívar. Mit Letzterem wurde er Meister seines Landes. In Portugal war er für Benfica Lissabon aktiv und holte mit dem Traditionsverein ebenfalls einen Meistertitel. Nach einer Ausleihe an den FC Estoril wechselte er zu Boavista Porto und gewann dort neben dem portugiesischen Pokal ein weiteres Mal die Meisterkrone. Danach kehrte er nach Bolivien zurück, um seine Karriere bei Oriente Petrolero ausklingen zu lassen. In seiner zweiten Laufbahn als Trainer betreute er bisher die bolivianische Nationalmannschaft und Boavista Porto. Seit 2012 sitzt er bei Oriente Petrolero auf der Trainerbank.