Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

17.

Giuseppe Signori (45) zählt zu den talentiertesten Stürmern, die der italienische Fussball in den letzten 20 Jahren hervorgebracht hat. Mit der Squadra Azzurra erreichte er bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ das Finale und unterlag dort im Elfmeterschießen gegen Brasilien. Nachdem er einige Spielzeiten bei kleineren Klubs wie Piacenza Calcio, Trento Calcio und US Foggia verbracht hatte, wechselte er zu Lazio Rom, wo er schon bald zu einem der beliebtesten Spieler in der Vereinsgeschichte avancierte. Auch wenn ihm ein Mannschaftstitel in seiner Karriere versagt blieb, so konnte er sich wenigstens mit zahlreichen individuellen Auszeichnungen trösten. Seine persönliche Bilanz: drei Mal Torschützenkönig der Serie A und zwei Mal im italienischen Pokal sowie die Auszeichnung als Italiens Fussballer des Jahres 1993. Nach einer Zwischenstation bei Sampdoria Genua unterschrieb er für vier Jahre beim FC Bologna. Bevor er seine etwas untypische Karriere beim FC Sopron in Ungarn ausklingen ließ, spielte er noch eine Saison für den griechischen Klub Iraklis Saloniki.

18.

Claude Makelele (40) hat sich im Trikot der Bleus große Verdienste um den französischen Fussball erworben. Nach dem enttäuschenden Auftritt Frankreichs bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Korea/Japan 2002™ hatte er entscheidenden Anteil daran, dass die Équipe Tricolore vier Jahre später in Deutschland erneut bis ins Finale kam und dort erst im Elfmeterschießen gegen Italien den Kürzeren zog. Zuvor hatte er die französischen Landesfarben auch beim Olympischen Fussballturnier Atlanta 1996 vertreten. Nachdem er bei Stade Brest sein Debüt als Profi gegeben hatte, wechselte er zum FC Nantes und gewann mit den Westfranzosen einen Meistertitel. Nach einer weiteren Station bei Olympique Marseille zog es ihn nach Spanien, wo er zunächst bei Celta Vigo, danach bei Real Madrid unter Vertrag stand. Mit den Königlichen holte er zwei Mal die Meisterkrone und zwei Mal den spanischen Supercup. Hinzu kam auf der internationalen Bühne je eine Trophäe im europäischen Supercup und im Interkontinental-Pokal. Anschließend unterschrieb er beim FC Chelsea, wo er seine Erfolgsserie fortsetzte und neben zwei Meistertiteln und einem Triumph im FA Cup auch zwei Trophäen im Ligapokal sowie einen Sieg im Community Shield bejubeln konnte. Nach fünf Spielzeiten in London kehrte er nach Frankreich zurück, um seine aktive Laufbahn bei Paris Saint-Germain zu beenden. Bevor er beim französischen Hauptstadtklub als Assistenzcoach von Carlo Ancelotti tätig wurde, feierte er dort als Spieler noch einen Triumph im französischen Pokal.

19.

Enzo Scifo (47) gilt aufgrund seiner vier WM-Teilnahmen in Folge als einer der weltweit erfahrensten Nationalspieler. Tatsächlich war Scifo von Mexiko 1986 bis Frankreich 1998 bei allen Endrunden der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ für Belgien im Einsatz und erzielte dabei in 17 Spielen drei Treffer. Den mit Abstand größten Erfolg feierte er gleich bei seinem ersten WM-Auftritt, als die belgische Nationalmannschaft den vierten Platz belegte. Zuvor war er bereits bei der UEFA EURO 1984 aufgelaufen und im gleichen Jahr zu Belgiens Fussballer des Jahres gekürt worden. Mit dem RSC Anderlecht gewann Scifo nicht weniger als drei Meistertitel. Überdies erreichte er mit dem Klub ein Mal das Finale im UEFA-Pokal und unterlag dort Tottenham Hotspur. Weitere Stationen seiner Klubkarriere waren Inter Mailand, Girondins Bordeaux, AJ Auxerre und AC Turin. Mit den Norditalienern stieß er ein weiteres Mal bis ins Finale des UEFA-Pokals vor, scheiterte dort aber an Ajax Amsterdam. Als kleiner Trost blieb ihm in der Saison darauf der Triumph im italienischen Pokal. Während seines anschließenden Engagements bei AS Monaco wurde er ein Mal französischer Meister. Danach kehrte er zum RSC Anderlecht zurück, mit dem er in der Folge seinen vierten belgischen Meistertitel holte. Seine letzte Saison als Spieler erlebte er bei Sporting Charleroi, bevor er dort seine zweite Laufbahn als Trainer startete. Nachdem er seither unter anderem das Team von Excelsior Mouscron betreut hat, steht Scifo seit Beginn des vergangenen Jahres bei RAEC Mons unter Vertrag.

20.

Jari Litmanen (42) hat mit Finnland nie an einem bedeutenden Turnier teilgenommen, obwohl er in seiner Vereinskarriere für die besten Klubs Europas erfolgreich war. Zunächst machte er bei Ajax Amsterdam auf sich aufmerksam und gewann mit dem niederländischen Traditionsklub nicht weniger als vier Meistertitel, drei Mal den Pokal und drei Mal den niederländischen Supercup sowie je ein Mal die UEFA Champions League, den europäischen Supercup und den Interkontinental-Pokal. Nach einem eineinhalbjährigen Engagement beim FC Barcelona wechselte er zum FC Liverpool, mit dem er jeweils einen Triumph im FA Cup, im Ligapokal, im Community Shield, im UEFA-Pokal und im europäischen Supercup feiern konnte. Danach war er noch für Hansa Rostock, Malmö FF und den FC Fulham aktiv. In seiner finnischen Heimat spielte er für den FC Lahti, HJK Helsinki und Myllykosken Pallo. Im Trikot des Hauptstadtklubs gelang ihm vor zwei Jahren mit dem Double aus Meisterschaft und Pokal ein krönender Abschluss seiner Karriere. Litmanen wurde neun Mal als Finnlands Fussballer des Jahres geehrt und ein Mal zum Fussballer des Jahres der Niederlande gewählt. Zudem schloss er sowohl die niederländische Meisterschaft wie auch die UEFA Campions League ein Mal als Torschützenkönig ab. Darüber hinaus zählt er zum illustren Kreis jener Spieler, die es im legendären Ajax-Trikot auf mehr als 100 Tore brachten.

21.

Georgios Samaras (28) gehört seit mehreren Jahren zum Kern der griechischen Nationalmannschaft, mit der er bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ ebenso mit von der Partie war wie bei der UEFA EURO 2008 und 2012. Vor seinem Wechsel zu Manchester City, von wo er zu Celtic Glasgow transferiert wurde, hatte er beim niederländischen SC Heerenveen sein Profidebüt gefeiert. Mit dem schottischen Traditionsverein gewann Samaras seit 2008 zwei Meistertitel sowie je ein Mal den schottischen Pokal und den Ligapokal.

22.

Hakan Yakin (36) verhalf der Schweiz 2006 nach zwölfjähriger Abwesenheit zur erneuten Teilnahme an einer FIFA-WM-Endrunde. Danach gelang ihm mit der Nati auch die Qualifikation für die FIFA WM Südafrika 2010™. Während der beiden Auflagen der UEFA EURO von 2004 und 2008 stellte er mit drei Treffern, davon zwei beim Sieg über Portugal, sein Talent nachhaltig unter Beweis. Im Verlauf seiner Karriere war Yakin für insgesamt elf Klubs aktiv. In seiner Heimat stand er bei Concordia Basel und beim FC Basel, beim Grasshopper Club Zürich, dem FC St. Gallen, bei Young Boys Bern, dem FC Luzern und zuletzt beim AC Bellinzona unter Vertrag. Im Ausland spielte er für Paris Saint-Germain, den VfB Stuttgart, Galatasaray Istanbul und für Al Gharrafa. Mit dem FC Basel wurde er ein Mal Meister und zwei Mal Pokalsieger der Schweiz. Im Trikot von Galatasaray Istanbul triumphierte er im türkischen Pokal. Yakin wurde zwei Mal zum Fussballer des Jahres der Schweiz gekürt. Überdies gewann er ein Mal die Torschützenkrone der schweizerischen Liga.

23.

Hassan Gabsi (39) nahm mit Tunesien an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Korea/Japan 2002™ sowie an drei aufeinander folgenden Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teil. Darüber hinaus vertrat er die Farben seines Landes auch beim Olympischen Fussballturnier Atlanta 1996. Erstmals machte er bei Espérance Tunis von sich reden, wo er drei Mal Meister wurde und zwei Mal im tunesischen Pokal triumphierte. Auf kontinentaler Ebene gewann er je eine Trophäe im CAF Afrikanischen Nationen-Pokal und im CAF-Pokal der Pokalsieger. Zu Beginn des neuen Jahrtausends war Gabsi für zwei Spielzeiten beim CFC Genua aktiv.