Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

3.

Óscar Córdoba (43) hat in der Geschichte der kolumbianischen Nationalmannschaft bleibende Spuren hinterlassen. Nachdem er die Farben seines Landes bereits bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ vertreten hatte, zählte er 2001 bei Kolumbiens erstmaligem Triumph bei der Copa América zu den wichtigsten Spielern seiner Mannschaft. Dank dieses Erfolgs nahm Kolumbien am FIFA Konföderationen-Pokal 2003 teil, wo die Cafeteros den vierten Platz belegten. Auf Vereinsebene war er mit América Cali kolumbianischer Meister geworden, bevor er nach Argentinien ging und bei den Boca Juniors unterschrieb. Im Trikot des argentinischen Traditionsklubs gewann er neben drei Meistertiteln zwei Mal die Copa Libertadores und ein Mal den Interkontinental-Pokal. Nach einem Kurzengagement bei Perugia Calcio wechselte er zu Beşiktaş Istanbul, wo ihm in der Folge das Double aus Meisterschaft und Pokal gelang. Danach war er noch für Antalyaspor aktiv, bevor er in seine Heimat zurückkehrte, um fortan für Deportivo Cali aufzulaufen. Córdoba beendete seine Karriere bei CD Los Millonarios.

4.

Érika (25) wuchs bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™ in die Rolle als Stammspielerin der brasilianischen A-Nationalmannschaft hinein. Zuvor hatte sie die brasilianischen Farben bei drei aufeinanderfolgenden Auflagen der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft vertreten. Nachdem sie 2004 in Thailand mit ihrem Team Vierte geworden war, belegte sie 2006 in Russland Platz drei des Turniers. Überdies nahm sie an den beiden jüngsten Auflagen des Olympischen Fussballturniers teil und gewann 2008 in Peking für Brasilien die Silbermedaille. Ihre Klubkarriere begann Érika beim FC Santos, bevor sie in die USA zum FC Gold Pride wechselte. Nach einer kurzen Zwischenstation bei ihrem Heimatverein unterschrieb sie in der vergangenen Saison bei Centro Olímpico.

5.

Neymar (21) gilt derzeit in Brasilien als eines der größten Talente. Im Hinblick auf die nächste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ baut die ganze Nation in ihrer Hoffnung auf den Titelgewinn vor allem auf ihn. International machte das Ausnahmetalent erstmals bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Nigeria 2009 auf sich aufmerksam. 2011 triumphierte er mit der Juniorenauswahl seines Landes bei der südamerikanischen U-20-Meisterschaft. In der Folge wurde er für die im gleichen Jahr ausgetragene Copa América in die Seleção berufen. Mit der brasilianischen Olympia-Auswahl holte er beim Olympischen Fussballturnier London 2012 die Silbermedaille. Nachdem er sich beim FC Santos das fussballerische Rüstzeug geholt hatte, setzte sich Neymar schon bald als Stammspieler in der ersten Mannschaft seines Ausbildungsklubs durch. Dank seiner tatkräftigen Mithilfe gewann der FC Santos drei Mal in Folge die Meisterschaft des Bundesstaates São Paulo. Hinzu kommen ein Triumph im brasilianischen Pokal und in der Copa Libertadores sowie ein Sieg im südamerikanischen Supercup (Recopa Sudamericana). Bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2011 erreichte der Topstürmer mit seinem Team das Finale und wurde hinter Messi und Xavi zum drittbesten Spieler des Turniers gewählt. Dank seiner außergewöhnlichen Offensivqualitäten schloss Neymar sowohl die kontinentale U-20-Meisterschaft als auch die Copa Libertadores als Torschützenkönig ab. Neben der Auszeichnung mit dem FIFA Puskás-Preis für das schönste Tor des Jahres wurde er 2011 auch als bester Spieler der brasilianischen Liga und als Südamerikas Fussballer des Jahres geehrt.

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Lisa Dahlkvist (26) hat entscheidend dazu beigetragen, dass es Schweden bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™ nach achtjähriger Durststrecke endlich wieder auf einen Podestplatz schaffte und WM-Dritter wurde. Einen kleinen Rückschlag verzeichneten die Schwedinnen dann beim Olympischen Fussballturnier London 2012, wo sie nach dem Viertelfinale die Heimreise antreten mussten. Zuvor war Dahlkvist auch bei der Europameisterschaft 2009 für Schweden im Einsatz gewesen. In ihrer Klubkarriere spielte Dahlkvist zunächst für Umeå IK und den FC Kopparbergs/Göteborg, bevor sie im vergangenen Jahr zu Tyresö FF wechselte und dort auf Anhieb den schwedischen Meistertitel gewann.

7.

Daniel Van Buyten (35) verfügt neben der für einen Innenverteidiger erforderlichen Physis auch über reichlich Torinstinkt, der angesichts seiner Größe und Statur nicht unbedingt alltäglich ist. Im Nationaltrikot war er beim vorerst letzten belgischen Auftritt bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Korea/Japan 2002™ im Einsatz. Van Buyten startete seine Profikarriere bei Sporting Charleroi. Als nächste Station folgte Standard Lüttich. Nach seinem ersten Auslandsengagement bei Olympique Marseille wechselte er zu Manchester City. Danach zog es ihn in die deutsche Bundesliga zum Hamburger SV, wo seine Zuverlässigkeit als Defensivspieler schon bald die Klubverantwortlichen vom FC Bayern München aktiv werden ließ. Seit seinem Wechsel nach München gewann er mit dem deutschen Rekordmeister zwei Meistertitel, zwei Mal den DFB-Pokal, zwei Mal den deutschen Supercup und ein Mal den Ligapokal. Nicht ganz so erfolgreich war der Belgier auf der kontinentalen Bühne, wo er die europäische Krone in den letzten drei Jahren zwei Mal ganz dicht vor Augen hatte und jeweils im Finale der UEFA Champions League unterlag.

8.

Clárence Acuña (38) hat für Chile ein bedeutendes Kapitel Fussballgeschichte geschrieben, als er mit der Nationalmannschaft seines Landes an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1998™ in Frankreich und an den drei nachfolgenden Auflagen der Copa América teilnahm. Sein größter Erfolg im Nationaltrikot bleibt der vierte Platz beim kontinentalen Turnier 1999 in Paraguay. Der im Verlauf seiner Karriere für zahlreiche Klubs tätige Acuña spielte unter anderem für O'Higgins Rancagua und Universidad de Chile. Mit dem Traditionsklub aus der chilenischen Hauptstadt feierte er zwei Meistertitel und einen Triumph im nationalen Pokal. Seine nächsten Stationen waren Newcastle United und Rosario Central im benachbarten Argentinien. Von dort kehrte der Mittelfeldspieler nach Chile zurück, wo er bei Union Española und Deportes Concepción unter Vertrag stand, bevor er seine Karriere bei Deportes La Serena beendete.

9.

Gordon Strachan (56) ist aufgrund seines Einsatzes für Schottlands Nationalteam bei den beiden Endrunden der FIFA WM 1982 in Spanien und 1986 in Mexiko in die Geschichte des schottischen Fussballs eingegangen. Nachdem er seine Karriere als Profi beim FC Dundee begonnen hatte, ging Strachan zum FC Aberdeen, mit dem er zwei Mal Meister und drei Mal schottischer Pokalsieger wurde und 1983 sowohl den Triumph im Europapokal der Pokalsieger als auch im europäischen Supercup feiern konnte. Nach seinem Wechsel zu Manchester United verhalf Strachan den Red Devils zum Sieg im FA Cup. Danach unterschrieb der schier unermüdliche Mittelfeldakteur bei Leeds United. Mit ihm als Spielgestalter gewann der Klub aus der Grafschaft West Yorkshire zunächst die zweite Liga und danach auch die englische Meisterkrone und den Charity Shield. Dank dieser Erfolge wurde Strachan 1991 zu Englands Fussballer des Jahres gekürt. Am Ende seiner Karriere spielte er noch eine Saison für Coventry City, wo er anschließend seine Laufbahn als Trainer startete. Als zweite Station folgte der FC Southampton, den er bis ins Finale des FA Cup führte. Zurück in Schottland, übernahm er das Training von Celtic Glasgow und holte in der Folge mit dem Traditionsklub drei Meistertitel, zwei Mal den Ligapokal und eine Trophäe im schottischen Pokal. Mitte Januar dieses Jahres wurde Strachan mit dem Amt des schottischen Nationaltrainers betraut. Mit seiner neuen Funktion verbindet er die Hoffnung, Schottland für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ qualifizieren zu können.