Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

20.

Owen Hargreaves (32) zählt zu den besten Akteuren im britischen Fussball des letzten Jahrzehnts. Mit den Three Lions nahm er an zwei Auflagen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (Korea/Japan 2002 und Deutschland 2006) und an der UEFA EURO 2004 teil. Nachdem er sich in der Nachwuchsabteilung von Bayern München das fussballerische Rüstzeug geholt hatte, wurde Hargreaves in die erste Mannschaft des deutschen Rekordmeisters übernommen. Im Trikot der Bayern gewann er neben vier Meistertiteln drei Mal den DFB-Pokal und ein Mal den Ligapokal. Und auf der internationalen Bühne feierte er einen Triumph in der UEFA Champions League und einen Sieg im Interkontinental-Pokal. Danach unterschrieb er bei Manchester United, wo er vier Mal englischer Meister wurde und in der UEFA Champions League seinen zweiten Titelgewinn bejubeln konnte. Nach seinem Wechsel zum Stadtrivalen Manchester City musste er verletzungsbedingt wiederholt pausieren. Die Folge war, dass er sich bei den Citizens keinen Stammplatz erkämpfen konnte. Derzeit ist Hargreaves auf der Suche nach einem geeigneten Verein, bei dem er seine erfolgreiche Karriere ausklingen lassen kann.

21.

Hussain Saeed (54) genießt im irakischen Fussball aufgrund seiner Verdienste für die Nationalmannschaft und seiner zahlreichen individuellen Auszeichnungen als Torschützenkönig einen legendären Status. Unter anderem hatte er aktiven Anteil an der Qualifikation des Teams für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Mexiko 1986™. Als Juniorenspieler hatte er an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1977 teilgenommen, nachdem er mit Irak im gleichen Jahr die kontinentale Krone in dieser Alterskategorie geholt hatte. Darüber hinaus vertrat Saeed die irakischen Landesfarben bei drei Olympischen Fussballturnieren in Folge, nämlich 1980 in Moskau, 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul. Zudem triumphierte er im Nationaltrikot zwei Mal beim Gulf Cup. Nachdem er seine Karriere als Spieler wegen einer schweren Verletzung beenden musste, war er zunächst in leitender Funktion bei einem Klub tätig, bevor er den Vorsitz des irakischen Fussballverbandes übernahm. Während seiner Präsidentschaft gewann Irak 2007 den AFC Asien-Pokal.

22.

Hidetoshi Nakata (36) war für Japan bei den weltweit wichtigsten Turnieren im Einsatz. Unter anderem verhalf er seinem Land in der Qualifikation für die FIFA WM Frankreich 1998™ zur ersten WM-Teilnahme. 2002 in Korea/Japan stand er dann ebenso zum japanischen Aufgebot wie 2006 in Deutschland. Außerdem nahm Nakata zwischen 2001 und 2005 an drei aufeinander folgenden Auflagen des FIFA Konföderationen-Pokals teil, wobei er gleich bei seiner ersten Teilnahme den zweiten Platz belegte. Überdies vertrat er Japan bei den Olympischen Fussballturnieren 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney. In jungen Jahren hatte er an der FIFA U-17-Weltmeisterschaft 1993 und an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 1995 teilgenommen. Bevor Nakata sein Glück in Europa versuchte und bei AC Perugia unterschrieb, hatte er seine Vereinskarriere bei Bellmare Hiratsuka begonnen und mit dem Klub aus der japanischen Hafenstadt den AFC-Pokal der Pokalsieger gewonnen. Nach einer Anpassungsphase an das neue Umfeld wechselte er zum AS Rom, bei dem er sich mit einem Scudetto schmücken konnte. Mit dem AC Parma triumphierte er im italienischen Pokalwettbewerb. Weitere Stationen in Italien waren der FC Bologna und AC Florenz, bevor er seine Karriere bei den Bolton Wanderers in der englischen Premier League beendete. Nakata wurde zwei Mal in Folge als Asiens Fussballer des Jahres geehrt.

23.

Julie Foudy (42) gilt wegen ihrer Teilnahme an den vier ersten Auflagen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ im U.S.-amerikanischen Nationaltrikot als Pionierin im Frauenfussball. Nachdem sie mit ihrem Team sowohl 1991 in der VR China wie auch 1995 in Schweden die WM-Krone geholt hatte, wurde sie bei den Turnierauflagen 1999 und 2003, die beide im eigenen Land ausgetragen wurden, jeweils WM-Dritte. Zudem vertrat sie ihr Land bei drei Olympischen Fussballturnieren und gewann neben einer Silbermedaille in Sydney 2000 zwei Mal Olympisches Gold (1996 in Atlanta und 2004 in Athen.

24.

Luis Suárez (26) entwickelte sich im Trikot der uruguayischen Nationalmannschaft, der er im Verlauf der letzten Jahre zur Rückkehr an die internationale Spitze verhalf, zu einem der besten Angreifer der Welt. Tatsächlich konnte die Celeste bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™, wo Suárez in sechs Spielen drei Treffer erzielte, nach langer Durststrecke endlich wieder einmal das Halbfinale erreichen. Noch besser lief es im Jahr darauf bei der Copa América 2011, wo Uruguay den kontinentalen Titel gewann und Suárez vier Tore beisteuerte, darunter beide Treffer zum 2:0-Sieg im Halbfinale gegen Peru und das Führungstor zum 3:0-Erfolg im Finale über Paraguay. Mit der Juniorenauswahl seines Landes hatte der Torjäger an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Kanada 2007 teilgenommen. Und im vergangenen Jahr vertrat er die Farben seines Landes beim Olympischen Fussballturnier in London. Den Beginn seiner Karriere als Profi erlebte Suárez beim einheimischen Klub Nacional Montevideo, mit dem er uruguayischer Meister wurde. Danach zog es ihn nach Europa, wo er zunächst beim niederländischen Erstligisten FC Groningen, später bei Ajax Amsterdam unter Vertrag stand. Mit Ajax gewann er das Double aus Meisterschaft und Pokal. Nach drei Spielzeiten in Amsterdam wechselte er zum FC Liverpool, mit dem er in der vergangenen Saison im englischen Ligapokal triumphierte. 2010 wurde er zum Fussballer des Jahres der Niederlande gewählt und als Torschützenkönig der Eredivisie ausgezeichnet.

25.

Eusebio (71) hat wie kein anderer die Geschichte des portugiesischen Fussballs geprägt und zugleich ein bedeutendes Kapitel im Weltfussball geschrieben. Bei seiner einzigen Teilnahme an einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in England 1966 ging der Schwarze Panther mit neun Treffern, davon vier in der Partie gegen die DVR Korea, als bester Torschütze aus dem Turnier hervor. Portugal belegte am Ende Platz drei. Eusebio hatte das Fussballspielen in seiner Heimat Mosambik gelernt, bevor er von Benfica Lissabon verpflichtet wurde und dort die größten Erfolge seiner Karriere feierte. Während seiner 15-jährigen Zugehörigkeit zum Traditionsklub aus der portugiesischen Hauptstadt gewann Eusebio nicht weniger als elf Meistertitel, fünf Trophäen im nationalen Pokal und – nach einem unvergesslichen 5:3-Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister über Real Madrid, zu dem er die letzten beiden Tore beisteuerte – auch die Krone in Europas prestigeträchtigstem Klubwettbewerb. Was seine individuellen Auszeichnungen anbelangt, so wurde er ein Mal als Europas Fussballer des Jahres geehrt und zwei Mal zu Portugals Fussballer des Jahres gewählt. Außerdem gewann er nicht nur bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft England 1966™, sondern darüber hinaus auch bei drei Auflagen des Europapokals der Landesmeister und in sieben Spielzeiten der portugiesischen Liga die Torschützenkrone. Nach seiner Zeit bei Benfica Lissabon war Eusebio noch für Boston Minutemen, Las Vegas Quicksilver, CF Monterrey, Toronto Metros-Croatia sowie für die portugiesischen Klubs SC Beira-Mar und UFCI Tomar aktiv.

26.

Sebastian Giovinco (26) gilt derzeit als eines der größten Talente im italienischen Fussball. Erstmals von sich reden machte er nach dem Zwangsabstieg von Juventus Turin in die Serie B, die seine Mannschaft als Sieger abschloss und damit den sofortigen Wiederaufstieg schaffte. Anschließend wurde er für eine Saison an den FC Empoli, danach für zwei Spielzeiten an den FC Parma ausgeliehen. Inzwischen ist er zur Alten Dame zurückgekehrt, wo er zum Beginn der aktuellen Saison den Gewinn des italienischen Supercups feiern konnte. Bei der UEFA EURO 2012 gehörte Giovinco zum Kader der Squadra Azzurra, die Vize-Europameister wurde.