Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

13.

Akira Kaji (32) hat sowohl als Vereinsspieler wie auch als Nationalverteidiger einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des japanischen Fussballs geleistet. Mit der Juniorenauswahl wurde er bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Nigeria 1999 Vize-Weltmeister. Mit der A-Nationalmannschaft gewann er 2004 die kontinentale Krone und nahm im Jahr darauf am FIFA Konföderationen-Pokal 2005 teil. Parallel dazu verhalf er Japan zur dritten Qualifikation in Folge für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ und gehörte dann 2006 in Deutschland zum japanischen Aufgebot. In seiner Klubkarriere holte er 2008 mit Gamba Osaka den kontinentalen Titel in der AFC Champions League und belegte bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im gleichen Jahr den dritten Platz. Im nationalen Rahmen gewann Kaji zwei Meistertitel, zwei Mal den Kaiser-Pokal und ein Mal den japanischen Super-Cup. Vor seiner erfolgreichen Zeit bei Gamba Osaka war er für Cerezo Osaka, Oita Trinita und den FC Tokio aktiv.

14.

Dominique Rocheteau (58) verhalf den Bleus bei der UEFA Europameisterschaft 1984 zu ihrem historisch ersten Titelgewinn. Zudem war er für Frankreich bei drei Endrunden der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (1978 in Argentinien, 1982 in Spanien, wo er mit seinem Team Vierter wurde, und 1986 in Mexiko, wo Frankreich Rang drei belegte) im Einsatz. In seiner gesamten Vereinskarriere spielte Rocheteau nur für drei Klubs. Sein Debüt als Profi gab er beim französischen Traditionsklub AS Saint-Étienne, mit dem er drei Meistertitel und einen Pokalsieg bejubeln sowie ein Mal das Finale im Europapokal der Landesmeister erreichen konnte. Danach wechselte er zu Paris Saint-Germain, wo er ein weiteres Mal Meister wurde und zwei Mal im französischen Pokal triumphierte. Nach sieben Jahren in Paris unterschrieb er beim FC Toulouse, wo er seine Karriere dann beendete.

15.

Essam El Hadary (39) zählt zu den besten Torhütern in der Geschichte des ägyptischen und afrikanischen Fussballs. Schließlich ist es in großen Teilen sein Verdienst, dass Ägypten 2006, 2008 und 2010 drei Mal in Folge den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal gewann. Denn bei allen drei Auflagen wurde El Hadary zum besten Torhüter des Turniers gekürt. Zuvor hatte er mit den Nordafrikanern bereits bei der kontinentalen Meisterschaft 1998 triumphiert. Außerdem nahm er zwei Mal am FIFA Konföderationen-Pokal teil (1999 in Mexiko und 2009 in Südafrika). Zudem siegte er mit Ägypten je ein Mal bei den Afrika-Spielen und bei den Arabischen Spielen. Endgültig zum Top-Torhüter reifte El Hadary im Trikot von Al Ahly, wo er nicht weniger als acht Meistertitel einfuhr sowie jeweils vier Mal den nationalen Pokal und den ägyptischen Super-Cup gewann. Hinzu kommen je vier Trophäen in der CAF Champions League und im afrikanischen Super-Cup sowie ein Triumph in der arabischen Champions League und zwei Titel im arabischen Super-Cup. Mit dem Kairoer Traditionsklub nahm er zwei Mal an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft teil und errang bei der Auflage 2006 den dritten Platz. In Europa versuchte El Hadary sein Glück beim FC Sion, mit dem er einen Sieg im nationalen Pokalwettbewerb verbuchen konnte. Im Trikot des sudanesischen Klubs Al Merreikh wurde er je ein Mal Meister und Pokalsieger. Im Verlauf seiner langen Karriere stand er zudem für SC Ismaily, Zamalek und Al Ittihad Alexandria zwischen den Pfosten. Derzeit hofft er darauf, sein Karriereende nach vier vergeblichen Anläufen mit der Qualifikation seines Landes für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ versüßen zu können.

16.

Pablo Zabaleta (27) gilt derzeit als einer der besten Außenverteidiger der Welt, dessen Talent bereits bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft 2001 und bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2003 zu sehen war. Und bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft 2005 sorgte er an der Seite eines gewissen Lionel Messi für Furore. Überdies gewann er beim Olympischen Fussballturnier Peking 2008 mit Argentinien die Goldmedaille. Seit der Copa América 2011 zählt er in der Albiceleste zu den unumstrittenen Stammspielern. Jetzt hofft er, auch bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ mit von der Partie zu sein. In seiner Heimat feierte Zabaleta sein Profidebüt bei CA San Lorenzo, mit dem er die Copa Sudamericana gewann. Danach zog es ihn auf die andere Seite des Atlantiks, um bei Espanyol Barcelona zu unterschreiben. Mit den Katalanen triumphierte er gleich in seiner ersten Saison in der Copa del Rey. Nach drei Spielzeiten in der katalanischen Metropole wechselte er zu Manchester City. Im Trikot der Citizens gewann er inzwischen den FA Cup und den Community Shield sowie in der vergangenen Saison die englische Meisterschaft.

17.

Alvaro Arbeloa (29) war in den letzten Jahren an allen Erfolgen der spanischen Nationalmannschaft beteiligt. Er war bei der UEFA EURO 2008 für die Roja ebenso im Einsatz wie bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ und zuvor beim FIFA Konföderationen-Pokal 2009, wo Spanien Dritter wurde. Zuletzt leistete er seinen Anteil zu Spaniens erfolgreicher Titelverteidigung bei der UEFA EURO 2012. Aktuell kämpft er um den Erhalt seines Stammplatzes im Nationalteam, um seine ohnehin schon stattliche Erfolgsbilanz noch weiter auszubauen. Arbeloa startete seine Karriere in den Nachwuchsteams von Real Madrid. Nach einer kurzen Zwischenstation bei Deportivo La Coruña wechselte er zum FC Liverpool. Zwei Jahre später kehrte er zu Real Madrid zurück und gewann seither je ein Mal die Copa del Rey und die spanische Meisterschaft. Zu Beginn der laufenden Saison triumphierte er mit den Königlichen im spanischen Super-Cup.

18.

Peter Beardsley (51) nahm mit England zwei Mal an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teil. Nachdem er 1986 in Mexiko im Viertelfinale am späteren Turniersieger Argentinien gescheitert war, verpasste er vier Jahr später in Italien im dramatischen Elfmeterschießen gegen Deutschland nur knapp den Finaleinzug. Im Spiel um Platz drei unterlagen er und sein Team dann gegen die gastgebenden Azzurri. Als Klubspieler gehörte Beardsley zur vorerst letzten goldenen Generation des FC Liverpool, mit dem er 1988 und 1990 englischer Meister sowie zwei Mal Vize-Meister wurde. Hinzu kommen eine Trophäe im FA Cup und drei Triumphe im Charity Shield. Im Verlauf seiner bewegten Karriere war Beardsley für Carlisle United, die Vancouver Whitecaps, Manchester United, den FC Everton, Bolton Wanderers und Manchester City aktiv, bevor er seine Laufbahn bei den Melbourne Knights ausklingen ließ.

19.

Claudio Marchisio (26) hat bei der jüngsten UEFA EURO, bei der Italien zwölf Jahre nach der Endspielniederlage gegen Frankreich erstmals wieder im Finale stand, als Mittelfeldspieler der Squadra Azzurra gezeigt, dass auf ihn Verlass ist. Seine ersten Einsätze im Nationaltrikot bestritt Marchisio in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™. Während des Turniers selbst kam er in zwei Spielen zum Einsatz. 2008 vertrat er die italienischen Nationalfarben beim Olympischen Fussballturnier in Peking. Marchisio ist ein Eigengewächs der Nachwuchsabteilung von Juventus Turin, das nach dem bitteren Zwangsabstieg der Alten Dame in die Serie B erstmals von sich reden machte und mit seiner Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg schaffte. Nachdem er im vergangenen Jahr mit Juve seinen ersten Scudetto gewinnen konnte, gelang ihm zu Saisonbeginn mit dem Triumph im italienischen Super-Cup 2012 ein weiterer Paukenschlag.