Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

30.

Daniel Amokachi (40) hatte entscheidenden Anteil am Erfolg der nigerianischen Nationalmannschaft in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1994™. In den USA trug er zwei Treffer zu den zwei Siegen Nigerias in der Gruppenphase bei, mit denen sich die Super Eagles den Einzug in die zweite Runde sicherten. Zuvor hatte Amokachi mit Nigeria beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal den kontinentalen Titel geholt, der zur Teilnahme am FIFA Konföderationen-Pokal 1995 berechtigte. Dass sein Team bei diesem Turnier den vierten Platz belegte, war vor allem auch das Verdienst des Angreifers, der auch hier zwei Tore beisteuerte. Darüber hinaus gehörte Amokachi auch der nigerianischen Auswahl an, die beim Olympischen Fussballturnier Atlanta 1996 die Goldmedaille gewann. Nach einer weiteren WM-Endrundenteilnahme 1998 in Frankreich zog er sich aus der Nationalmannschaft zurück. Seine Vereinskarriere begann der Stürmer beim einheimischen Klub Ranchers Bees, bevor er nach Europa wechselte und beim belgischen Erstligisten FC Brügge unterschrieb. Danach war er noch für den FC Everton, Beşiktaş Istanbul und US Créteil aktiv. Nach einer kurzen Zwischenstation bei den Colorado Rapids ließ er seine Spielerkarriere in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausklingen. In seiner zweiten Laufbahn als Trainer arbeitete er bisher für die nigerianischen Klubs Nassarawa United und Enyimba.

31.

Grégory Coupet (40) zählt zu den erfolgreichsten Torhütern Frankreichs. Im Trikot der Bleus triumphierte er beim FIFA Konföderationen-Pokal 2001 ebenso wie bei der Turnierauflage 2003. Mit Olympique Lyon gewann er in elf Spielzeiten nicht weniger als 14 nationale Titel und Trophäen, davon allein sieben Meistertitel in Folge. Hinzu kommen ein Sieg im französischen Pokal, fünf Triumphe im nationalen Supercup (Trophée des champions) und einer im Ligapokal. Begonnen hatte Coupet seine Klubkarriere bei AS Saint-Étienne. Nach seiner überaus erfolgreichen Zeit in Lyon suchte und fand er eine neue Herausforderung bei Atlético Madrid, bevor er seine Karriere bei Paris Saint-Germain, wo er ein weiteres Mal französischer Pokalsieger wurde, beendete. Mit der französischen Nationalmannschaft war Coupet zudem bei der UEFA EURO 2008 im Einsatz.

1.

Davor Suker (44) machte bereits im Juniorenalter international auf sich aufmerksam, als er bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Chile 1987 mit der Auswahl des damaligen Jugoslawiens die WM-Krone holte und das Turnier überdies als zweitbester Torschütze abschloss. 1996 führte er Kroatien zur historisch ersten Teilnahme an der UEFA EURO, bei der seine Mannschaft auf Anhieb das Viertelfinale erreichte und er selbst drei Treffer erzielte. Den größten Erfolg seiner Karriere als Nationalspieler landete der Angreifer mit der erstmaligen Qualifikation seines Landes für die Endrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Frankreich 1998, wo Kroatien den dritten Platz errang und Suker dank seiner sechs Treffer mit der Torschützenkrone geehrt wurde. Nach der FIFA WM Korea/Japan 2002™ gab er seinen Rücktritt aus der kroatischen Nationalmannschaft bekannt. Zuvor hatte er die Farben seines Landes auch beim Olympischen Fussballturnier Seoul 1988 vertreten. Seine ausgeprägten Torjägerqualitäten hatte Suker zunächst bei seinem Heimatklub NK Osijek entwickelt und später auch bei Dinamo Zagreb unter Beweis gestellt. Von dort wechselte er nach Spanien, wo er beim FC Sevilla und bei Real Madrid unter Vertrag stand. Mit den Königlichen gewann er neben einem Meistertitel und einem spanischen Supercup auch je ein Mal die UEFA Champions League und den Interkontinental-Pokal. Im Trikot des FC Arsenal, für den er im Anschluss stürmte, unterlag er im Finale des UEFA-Pokals gegen Galatasaray Istanbul. Nach einer weiteren Saison bei West Ham United unterschrieb Suker bei 1860 München, wo er seine Karriere schließlich beendete.

2.

Heather O'Reilly (27) wird dieses Jahr in besonders guter Erinnerung behalten, weil sie mit dem U.S.-amerikanischen Frauen-Nationalteam in diesem Jahr nach den beiden Triumphen von Athen 2004 und Peking 2008 beim Olympischen Fussballturnier London 2012 erneut die Goldmedaille gewinnen konnte. Außerdem belegte O'Reilly bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft VR China 2007 Platz den dritten Platz. Bei der FIFA Frauen-WM Deutschland 2011 erreichte sie mit den USA das Finale und scheiterte dort an den Japanerinnen. Als Juniorenspielerin hatte sie bei der FIFA U-20-Frauen-WM Kanada 2002 für ihr Land den Titel geholt. In ihrer bisherigen Vereinskarriere war die Mittelfeldspielerin zunächst für die New Jersey Wildcats, mit denen sie die U.S.-amerikanische Amateur-Meisterschaft gewann, und für den FC Sky Blue aktiv, mit dem sie den nationalen Meistertitel im Profi-Fussball holte. Im Sommer 2012 unterschrieb sie bei den Boston Breakers.

3.

Abdulaziz Al Anbari (58) genießt im kuwaitischen Fussball den Status einer lebenden Legende. Denn vor allem ihm ist es zu verdanken, dass sein Land 1980 zum ersten und bislang einzigen Mal den AFC Asien-Pokal gewinnen und danach seine historisch erste und bislang einzige Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Spanien 1982 bejubeln konnte. Al Anbari verbrachte seine gesamte Klubkarriere bei seinem Stammverein SC Al Kuwait, dem er zu zahlreichen nationalen Trophäen und Titeln verhalf.

4.

Toni Kroos (22) ist im deutschen Fussball spätestens seit 2007, als er mit der DFB-Auswahl FIFA U-17-Weltmeister wurde und das Turnier zudem als drittbester Torschütze beendete, eine feste Größe. Danach wurde er in das deutsche Aufgebot für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ berufen, die Deutschland als Turnierdritter beendete. Bei der UEFA EURO 2012 stand Kroos erneut im Kader von Bundestrainer Löw und scheiterte dort im Halbfinale an Italien. Und auch in der laufenden Qualifikation für die FIFA Fussball-WM Brasilien 2014™ zählt der talentierte Mittelfeldspieler zum Stammkader der deutschen Nationalmannschaft. Kroos wechselte im Jugendalter zu Bayern München, wo er zunächst bei den Amateuren zum Einsatz kam, bevor er an Bayer Leverkusen ausgeliehen wurde, um dort wertvolle Spielpraxis in der Bundesliga zu sammeln. Seit seiner Rückkehr zum deutschen Rekordmeister gewann er sämtliche Titel, die es in Deutschland zu gewinnen gibt: einen Meistertitel, einen DFB-Pokal, einen Ligapokal und ein Mal den deutschen Supercup. Zu seinem Leidwesen musste er sich in diesem Jahr ausgerechnet im Finale der UEFA Champions League, das vor heimischer Kulisse in München ausgetragen wurde, dem FC Chelsea beugen.

5.

Uli Hoeneß (60) hat ein stolzes Kapitel Fussballgeschichte geschrieben, als er mit der DFB-Auswahl 1974 im eigenen Land den Weltmeistertitel holte, genau 20 Jahre nach dem ersten WM-Titel und nur zwei Jahre nach dem EM-Triumph von 1972. Bei der kontinentalen Meisterschaft 1976 wäre der BR Deutschland um ein Haar die Verteidigung des Europameistertitels gelungen. Doch im Finale, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde, scheiterte die deutsche Auswahl denkbar knapp an der Tschechoslowakei. Mit Bayern München wurde Hoeneß drei Mal deutscher Meister und ein Mal Pokalsieger. Auf der internationalen Bühne feierte er drei Triumphe in Folge im Europokal der Landesmeister und einen Sieg im Interkontinental-Pokal. Aufgrund einer schweren Verletzung musste er seine Spielerkarriere vorzeitig beenden. Danach war Hoeneß über 30 Jahre lang als Manager seines Heimatvereins Bayern München tätig, der ihn 2009 zu seinem Präsidenten wählte.