Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

23.

Vicente Del Bosque (62) ist heute einer der erfolgreichsten Trainer der Welt. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ führte er die Roja zu ihrem ersten WM-Titel. Bei der UEFA EURO 2012 gelang es ihm und seiner Mannschaft, den kontinentalen Titel von 2008 erfolgreich zu verteidigen. In seiner aktiven Zeit als Spieler gewann er mit Real Madrid fünf Mal die nationale Meisterschaft und vier Mal die Copa del Rey. Als spanischer Nationalspieler vertrat Del Bosque die Farben seines Landes bei der UEFA Europameisterschaft 1980. Vier Jahre später beendete er seine Profikarriere, um eine noch erfolgreichere Laufbahn als Trainer zu beginnen. Bevor er die sportliche Leitung der A-Mannschaft der Königlichen übernahm und in der Folge zwei Meistertitel und einen spanischen Supercup gewann sowie zwei Mal in der UEFA Champions League, ein Mal im europäischen Supercup und ein Mal im Interkontinental-Pokal triumphierte, hatte er mehrere Jahre die Mannschaft von Real Madrid Castilla als Trainer betreut. Nach einem kurzen Engagement bei Beşiktaş Istanbul gönnte er sich eine mehrjährige Pause vom Trainergeschäft. 2008 übernahm er das Amt des spanischen Nationaltrainers.

24.

Marcelo Salas (38) genießt im chilenischen Fussball Kultstatus. Schließlich hatte vor allem er entscheidend dazu beigetragen, dass Chile bei der Endrunde der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Frankreich 1998™ nach 16 Jahren Abwesenheit erstmals wieder auf der großen internationalen Fussballbühne vertreten war. Obgleich er dann beim WM-Turnier selbst nur vier Spiele bestreiten konnte, brachte er es auf ebenso viele Tore und bescherte seiner Mannschaft damit den Einzug ins Achtelfinale. Danach war er für Chile noch bei einer Auflage der Copa América und bei drei Südamerika-Qualifikationen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ im Einsatz. Zuletzt trug er noch zur Qualifikation Chiles für Südafrika 2010 bei. Zum Einsatz kam er bei der ersten FIFA WM auf afrikanischem Boden allerdings nicht mehr, da er zu diesem Zeitpunkt seine Karriere bereits beendet hatte. Salas begann seine Profikarriere bei Universidad de Chile, wo er zwei Mal Meister wurde. Anschließend zog es ihn in das benachbarte Argentinien, um bei River Plate zu unterschreiben. Dank seiner tatkräftigen Mithilfe gewann der Traditionsklub aus Buenos Aires in der Folge drei Meistertitel und ein Mal die Supercopa Sudamericana. Persönlich wurde der Angreifer 1997 zum besten Spieler der argentinischen Liga und zu Südamerikas Fussballer des Jahres gekürt. Danach wechselte er nach Europa, um fortan für Lazio Rom zu stürmen. Der chilenische Torjäger hatte großen Anteil daran, dass sich der italienische Hauptstadtklub wieder in der Spitze des Calcio etablieren konnte. Davon zeugt nicht zuletzt der Gewinn eines Doubles aus Meisterschaft und Pokal. Darüber hinaus weist seine römische Erfolgsbilanz zwei Siege im italienischen Supercup sowie je einen Triumph im Europapokal der Pokalsieger und im UEFA Supercup aus. Nach seiner Rückkehr zu River Plate wurde er ein weiteres Mal argentinischer Meister, bevor er seine Karriere bei seinem Heimatklub Universidad de Chile ausklingen ließ.

25.

Nabil Maaloul (50) gilt im tunesischen Fussball als Symbolfigur. 1988 vertrat er die Farben seines Heimatlandes beim Olympischen Fussballturnier in Seoul. Sechs Jahre später verhinderte eine langwierige Verletzung seine Teilnahme am CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 1994. In seiner achtjährigen Klubzugehörigkeit zu Espérance Tunis gewann Maaloul fünf Meistertitel und zwei Mal den tunesischen Pokal. Nach einer Zwischenstation bei Hannover 96 kehrte er für zwei Spielzeiten zu Espérance Tunis zurück, bevor er beim saudiarabischen Klub Al Ahli eine neue Herausforderung fand. Zum Ende seiner Spielerkarriere war er für den tunesischen Erstligisten CA Bizertin aktiv, mit dem er neben einem weiteren Meistertitel auch einen Triumph im Arabischen Pokal der Pokalsieger feiern konnte. Nachdem er seine Fussballschuhe endgültig an den Nagel gehängt hatte, begann er eine zweite Karriere als Trainer und betreute zunächst Olympique Kef. Danach wurde er zum Assistenztrainer von Tunesiens A-Nationalcoach Roger Lemerre berufen und gewann für sein Land den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2004. Anschließend saß er bei Club Africain Tunis und bei CA Bizertin auf der Trainerbank. Nach einer zwischenzeitlichen Tätigkeit als Sportkommentator übernahm er die sportlichen Geschicke seine Heimatklubs Espérance Tunis. Seine bisherige Bilanz: drei Meistertitel und im Jahr 2011 ein dreifacher Triumph in der Meisterschaft, im Pokal und in der CAF Champions League. Im gleichen Jahr betreute er das Team des tunesischen Traditionsvereins bei seinem historisch ersten Auftritt bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Zu einer erneuten Teilnahme an der Auflage 2012 dieses prestigeträchtigen Turniers kam es nur deshalb nicht, weil er und sein Team im Finale der diesjährigen CAF Champions League an Al Ahly scheiterten.

26.

Hugo Lloris (26) ist inzwischen Stammtorhüter der französischen A-Nationalmannschaft, für die er bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ ebenso zwischen den Pfosten stand wie bei der UEFA EURO 2012. Der bereits in der Amtszeit von Laurent Blanc mit der Kapitänsbinde betraute Torhüter übt diese Funktion auch in der laufenden Europa-Qualifikation für die FIFA WM Brasilien 2014™ aus. Nachdem er bei OGC Nizza seine fussballerische Ausbildung erhalten und erstmals für Furore gesorgt hatte, wechselte er zu Olympique Lyon und feierte dort jeweils einen Triumph im nationalen Pokalwettbewerb und im französischen Supercup (Trophée des champions). Seit Beginn der aktuellen Saison steht Lloris bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.

27.

Melissa Tancredi (31) wird das Jahr 2012, in dem sie mit Kanada beim Olympischen Fussballturnier in London die Bronzemedaille holte, sicher nicht so schnell vergessen. Bei ihrer zweiten Teilnahme am Olympischen Fussballturnier erzielte die Angreiferin vier Treffer. Tancredi vertrat die Farben ihres Landes auch bei den beiden jüngsten Auflagen der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™. In ihrer Vereinskarriere war sie bislang für mehrere U.S.-amerikanische Klubs aktiv, unter anderem für die Detroit Jaguars, die Atlanta Silverbacks und Saint Louis Athletica. Nach einer Zwischenstation bei den Vancouver Whitecaps ging sie nach Schweden, wo sie zunächst für Pitea IF spielte und von dort zu Dalsjöfors GoIF wechselte.

28.

Sergi Barjuán (41) hat während seiner Karriere bewiesen, dass sich die Rolle eines Außenverteidigers nicht nur auf eine gute Abwehrarbeit beschränkt. Mit der Roja nahm Sergi an den beiden Turnierauflagen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ 1994 in den USA und 1998 in Frankreich teil. Dazwischen war er für Spanien auch bei der UEFA EURO 1996 im Einsatz. Seinen letzten großen Auftritt auf der internationalen Bühne hatte er bei der UEFA EURO 2000. Nachdem er seine Karriere in der B-Mannschaft des FC Barcelona begonnen hatte, setzte er sich auch im A-Team der Katalanen als Stammspieler durch. Im Trikot von Barça wurde er drei Mal spanischer Meister und triumphierte je zwei Mal in der Copa del Rey und im nationalen Supercup sowie je ein Mal im Europapokal der Pokalsieger und im europäischen Supercup. Danach wechselte er für drei Spielzeiten zum Ligakonkurrenten Atlético Madrid, bevor er seine Spielerkarriere beendete. Vor wenigen Monaten startete er eine zweite Laufbahn als Trainer und betreut seither die Mannschaft des Zweitligisten Recreativo Huelva.

29.

Enrico Chiesa (42) hat im italienischen Fussball aufgrund seines ausgeprägten Torinstinkts bleibende Spuren hinterlassen. Für die Squadra Azzurra war er sowohl bei der UEFA EURO 1996 wie auch bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Frankreich 1998™ im Einsatz. Überdies wurde er 1996 zu Italiens Fussballer des Jahres gewählt. 1999 gewann er mit dem AC Parma den UEFA-Pokal und sicherte sich zudem die Torschützenkrone dieses Wettbewerbs. Bevor Chiesa für große italienische Klubs wie AC Florenz und Lazio Rom spielte, hatte er sich bereits bei Sampdoria Genua einen Namen gemacht.