Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

16.

Francesco Graziani (60) holte mit Italien bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Spanien 1982™, bei der er sämtliche Spiele seiner Mannschaft bestritt und gegen Kamerun einen Treffer erzielte, die WM-Krone. Für ihn persönlich war dieser Erfolg umso wertvoller, da er vier Jahre zuvor in Argentinien nur knapp an einem Podestplatz gescheitert war. Das gleiche Schicksal ereilte ihn bei der UEFA EURO 1980 im eigenen Land, wo Italien erneut nur Vierter wurde. Graziani begann seine Profikarriere beim italienischen Zweitligisten AC Arezzo, bevor er beim AC Turin unterschrieb und dort nach nur zwei Spielzeiten nicht nur seinen ersten Scudetto, sondern darüber hinaus auch die Torschützenkrone der Serie A gewann. Danach stand er zwei Jahre beim AC Florenz unter Vertrag. Nächste Station war AS Rom, wo er zwei Triumphe im italienischen Pokal feierte. Weitaus weniger erfolgreich war sein nachfolgendes Engagement bei Udinese Calcio, wo selbst er den Abstieg in die Serie B nicht verhindern konnte. Ein Jahr später beendete er seine Karriere beim australischen Klub Leichhardt Tigers. Nachdem er seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt hatte, schlug er eine zweite Laufbahn als Trainer ein. In seiner neuen Funktion war er bislang unter anderem für seinen Ex-Klub AC Florenz, Reggina Calcio und US Avellino tätig.

17.

André Ayew (23) wurde der Fussballwelt bereits als Juniorenspieler bekannt, als er mit Ghana bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Ägypten 2009 den Titel gewann. Kurz zuvor hatte er sich in der gleichen Altersklasse die kontinentale Krone gesichert. Mit der ghanaischen A-Nationalmannschaft nahm er am CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2008 teil und belegte dort Platz drei. Zwei Jahre später stand er bei der kontinentalen Meisterschaft sogar im Finale, unterlag dort aber gegen Ägypten. Persönlich konnte er sich wenigstens damit trösten, sich dank guter Leistungen einen Stammplatz im ghanaischen Kader für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ gesichert zu haben, bei der die Black Stars bis ins Viertelfinale vorstießen. Was seine Klubkarriere anbetrifft, so folgte Ayew den Spuren seines berühmten Vaters Abedi Pelé und wählte deshalb als Ausbildungsklub Olympique Marseille, wo sein Vater einst seine größten Erfolge gefeiert hatte. Von Marseille aus wurde er jeweils für ein Jahr an den FC Lorient und AC Arles-Avignon ausgeliehen, bevor er zu den Südfranzosen zurückkehrte, wo er inzwischen als wichtiger Schlüsselspieler gilt. Seine bisherige Erfolgsbilanz weist zwei Triumphe im Ligapokal und zwei Siege im französischen Supercup (Trophée des champions) aus.

18.

Gianluca Pagliuca (46) hat in der Geschichte der Squadra Azzurra bleibende Spuren hinterlassen. Davon zeugt der Finaleinzug bei der Endrunde der FIFA WM 1994 ebenso wie das Erreichen des Viertelfinales 1998 in Frankreich und der dritte Platz beim WM-Turnier 1990 im eigenen Land. Darüber hinaus stand Pagliuca auch beim Olympischen Fussballturnier Atlanta 1996 für Italien zwischen den Pfosten. Erstmals von sich reden machte er bei Sampdoria Genua, wo er neben dem bislang einzigen Scudetto in der Vereinsgeschichte drei Mal Pokalsieger wurde sowie je einen Triumph im italienischen Supercup und im Europapokal der Pokalsieger feierte. Nachdem er auch in der europäischen Königsklasse, die damals zum letzten Mal als Europapokal der Landesmeister ausgespielt wurde, das Finale im Londoner Wembley-Stadion erreicht und dort nur denkbar knapp am FC Barcelona gescheitert war, wechselte er zu Inter Mailand, wo er sich ein paar Jahre später wenigstens mit dem Gewinn des UEFA-Pokals trösten konnte. Danach kehrte er in seine Heimatstadt zurück und unterschrieb beim FCF Bologna, für den er sechs Spielzeiten in der Serie A und eine Saison in der Serie B das Tor hütete, bevor er seine Karriere bei Ascoli Calcio beendete.

19.

Gary Cahill (27) wird dieses Jahr, in dem seine Karriere dank des Transfers von den Bolton Wanderers zum FC Chelsea eine entscheidende Wende nahm, sicher noch lange in Erinnerung behalten. Mit den Blues gewann er auf Anhieb den FA Cup sowie vor allem den lang ersehnten Titel in der UEFA Champions League. Sein Profidebüt gab Cahill beim FC Burnley, an den er für ein Jahr von seinem Heimatklub Aston Villa ausgeliehen worden war. Den endgültigen Durchbruch schaffte er dann bei den Bolton Wanderers.

20.

Martin Demichelis (32) zählt zum Kreis der weltbesten Nationalverteidiger. Mit Argentinien belegte er beim FIFA Konföderationen-Pokal 2005 den zweiten Platz. Fünf Jahre später vertrat er die Farben seines Landes bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ und steuerte dort im Vorrundenspiel gegen Griechenland einen Treffer bei. Sein Profidebüt gab er beim argentinischen Traditionsklub River Plate, mit dem er zwei Mal Meister wurde. Mit dem Wechsel zu Bayern München erhielt seine Karriere eine neue Dimension. Mit dem deutschen Rekordmeister konnte er vier Mal das Double aus Meisterschaft und Pokal, zwei Siege im Ligapokal und einen Triumph im deutschen Supercup bejubeln. Auf der kontinentalen Bühne scheiterte er vor zwei Jahren im Finale der Königsklasse an Inter Mailand. Anfang 2011 wechselte er zum FC Malaga, dem er gleich in seiner ersten Saison zur Qualifikation für die UEFA Champions League verhalf. In der Gruppenphase des laufenden Wettbewerbs bot seine Mannschaft eine herausragende Vorstellung, die sie mit dem Gruppensieg vor AC Mailand krönen konnte. Jetzt hoffen die Andalusier darauf, auch in der bevorstehenden K.o.-Runde für Furore sorgen zu können.

21.

Ilya Leonov (33) gehört zu Russlands Topspielern im Beach Soccer. Er nahm an vier Auflagen der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft teil und gewann in Ravenna/Italien 2011 den ersten WM-Titel für sein Land. Mit seinem Klub Lokomotive Moskau ist Leonov derzeit ebenfalls erfolgreich.

22.

Steffi Jones (40) hat sich im deutschen Frauenfussball auf besondere Weise verdient gemacht. Nachdem sie der DFB-Elf als Nationalspielerin bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2003 zum Titelgewinn verholfen hatte, wurde sie mit Deutschland drei Mal in Serie Europameister und gewann beim Olympischen Fussballturnier zwei Mal in Folge die Bronzemedaille. Jones hatte ihre Karriere bei der SG Praunheim begonnen, bevor sie beim FSV Frankfurt unterschrieb, mit dem sie deutscher Meister wurde. Nach einer Zwischenstation beim SC 07 Bad Neuenahr war sie für den 1. FFC Frankfurt aktiv, wo sie vier Meistertitel, drei Pokalsiege und zwei Triumphe in der UEFA Champions League feierte. Dazwischen lag ein einjähriges Engagement in den USA, wo sie mit Washington Freedom die U.S.-amerikanische Meisterschaft gewann. Im deutschen Nationaltrikot bestritt Jones 111 Einsätze. Überdies schloss sie eine Saison der UEFA Champions League als Torschützenkönigin ab. Nachdem sie ihre Karriere beendet hatte, konnte sie ihre Führungsqualitäten als Präsidentin des Organisationskomitees der FIFA Fussball-Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011 erneut unter Beweis stellen.