Herzlichen Glückwunsch!
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FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

28. Youssef Msakni (22) ist derzeit trotz seiner Jugend einer der größten Stars des tunesischen Fussballs. Das Nachwuchstalent machte erstmals bei der FIFA U-17-WM 2007 in Korea von sich reden, wo er drei Treffer erzielte und die Vorrunde mit Tunesien als Gruppensieger beendete. Danach stieg er in die A-Nationalmannschaft seines Landes auf und nahm mit ihr an den zwei jüngsten Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teil. 2011 gewann er für Tunesien die CAF Afrikanische Nationen-Meisterschaft, bei der nur Spieler teilnahmeberechtigt sind, die in den jeweiligen einheimischen Ligen aktiv sind. Da sein Talent schon früh die Begierde der größten afrikanischen Klubs geweckt hatte, war sein Wechsel von Stade Tunesien zu Esperance Tunis nur eine Frage der Zeit. Mit seinem neuen Klub feierte Msakni inzwischen vier Meistertitel in Folge und einen Sieg im tunesischen Pokal. Vor allem aber triumphierte er 2011 auch in der CAF Champions League. Zurzeit bereitet er sich auf sein drittes Finale in Folge im prestigeträchtigsten Klubwettbewerb des afrikanischen Kontinents vor. Überdies bescherte ihm der Gewinn der kontinentalen Krone auch die Teilnahme an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2011. Ab Januar 2013 wird er für den katarischen Klub Lekhwiya auflaufen, der ihn für sage und schreibe USD 15 Millionen verpflichtete. Damit avancierte Msakni zum teuersten tunesischen Profi aller Zeiten.

29. Kelly Smith (34) zählt zu den besten Spielerinnen, die der englische Frauenfussball bislang hervorgebracht hat. Im englischen Nationaltrikot vertrat sie die Farben ihres Landes zwei Mal bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ (2007 und 2011) und zwei Mal bei der UEFA EURO (2005 und 2009), wo sie zuletzt das Finale erreichte. Darüber hinaus war sie für England auch beim Olympischen Fussballturnier London 2012 im Einsatz. Smith startete ihre Karriere bei den Arsenal Ladies, mit denen sie die englische Meisterschaft gewann. Danach wechselte sie auf die andere Seite des Atlantiks, wo sie zunächst bei Seton Hall University, später dann bei Philadelphia Charge und den Boston Breakers unter Vertrag stand. Mit der wertvollen Erfahrung aus Übersee im Gepäck kehrte Smith schließlich zurück zu den Arsenal Ladies, um fortan die größten Erfolge ihrer Karriere zu feiern. Ihre stolze Bilanz: fünf Meistertitel, je drei Siege im FA Cup und im Ligapokal sowie vier Triumphe im Community Shield.

30. Diego Armando Maradona (52) wird als einer der besten Fussballer aller Zeiten betrachtet. Seine Karriere, die bereits in jungen Jahren weltweit für Aufsehen sorgte, erreichte bei der FIFA WM 1086 in Mexiko, bei der eine von Maradona angetriebene Albiceleste den Titel gewann, ihren Höhepunkt. Seitdem sorgte der filigrane, dribbelstarke und pfeilschnelle Spielmacher immer wieder für unvergessene Momente. Auf Vereinsebene gewann Maradona mit den Boca Juniors und dem FC Barcelona verschiedenste Triumphe. Daraufhin wechselte er zum SSC Neapel, führte den Klub zu zwei italienischen Meisterschaften und wurde endgültig zur Legende. Als Trainer stand er bei Racing Club an der Seitenlinie, ehe er die argentinische Nationalmannschaft zur FIFA WM 2010 in Südafrika führte. Zuletzt trainierte Maradona Al Wasl in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

30. Mahmoud El Khatib (58) gilt im ägyptischen Fussball als lebende Legende, die bei den Fans der Nordafrikaner ein hohes Ansehen genießt. Schließlich hatte er entscheidend dazu beigetragen, dass Ägypten 1986 den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal gewinnen und sich zuvor für die Olympischen Fussballturniere 1980 und 1984 qualifizieren konnte. 1984 in Los Angeles erreichte er mit dem ägyptischen Auswahlteam zudem das Viertelfinale. Als bedingungsloser Anhänger von Al Ahly ging für ihn ein Traum in Erfüllung, als er aus der Jugendabteilung von Al Nasr zum großen Traditionsklub in Kairo wechselte. Im Trikot der Roten Teufel sorgte er von Beginn an für Furore und übertraf mit zehn Meistertiteln und fünf Pokalsiegen sowie je zwei Trophäen im Afrika-Pokal der Landesmeister und im Afrika-Pokal der Pokalsieger sämtliche Rekorde. Er selbst wurde 1983 zu Afrikas Fussballer des Jahres gewählt. Überdies schloss er die ägyptische Liga zwei Mal als Torschützenkönig ab. Dann allerdings musste er seine Karriere wegen einer Verletzung vorzeitig beenden. Die von ihm anlässlich seines Abschieds vom Profifussball vergossenen Tränen werden seinen Fans sicher für immer in Erinnerung bleiben. Dem Fussball blieb El Khatib jedoch auch nach seiner aktiven Laufbahn treu. Dies belegen diverse Funktionen, die er seitdem im Management des Klubfussballs ausübte. Aktuell ist er Vize-Präsident von Al Ahly.

31. Marco Van Basten (48) war auf dem Olymp des Weltfussballs angekommen, als er mit der niederländischen Nationalmannschaft sowohl bei der FIFA WM Italien 1990 als auch bei zwei Auflagen der UEFA EURO mit von der Partie war. 1988 verhalf er seinem Land mit fünf Treffern, darunter das Siegtor im Finale, zum bislang einzigen kontinentalen Titel. Van Basten hatte seine Profikarriere einst bei Ajax Amsterdam begonnen und dort drei Mal die Meisterschaft, zwei Mal den niederländischen Pokal und ein Mal den Europapokal der Pokalsieger gewonnen. Nach seinem Wechsel zum AC Mailand setzte er seine Erfolgsserie mit vier Meistertiteln, vier Siegen im italienischen Supercup, je drei Triumphen im Europapokal der Landesmeister und im europäischen Supercup sowie zwei Trophäen im Interkontinental-Pokal fort. Was seine individuellen Auszeichnungen anbelangt, so wurde van Basten 1992 zum FIFA-Fussballer des Jahres gewählt sowie drei Mal als Europas Fussballer des Jahres geehrt und ein Mal zum Fussballer des Jahres der Niederlande gekürt. Außerdem gewann er in der niederländischen Liga vier Mal und in der italienischen Serie A zwei Mal die Torschützenkrone. Überdies ging er ein Mal als bester Torschütze aus dem Europapokal der Landesmeister hervor. Nach seiner Spielerkarriere wechselte er auf die Trainerbank. Als Nationalcoach führte er die Niederlande zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ und zur UEFA EURO 2008, bevor er die sportliche Verantwortung bei Ajax Amsterdam übernahm. Derzeit ist van Basten als Trainer des SC Heerenveen tätig.

1. Majed Abdullah (52) hat für den saudiarabischen Fussball ein bedeutendes Kapitel Fussballgeschichte geschrieben, als er sich mit der Nationalmannschaft des Landes 1994 zum ersten Mal überhaupt für die Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ qualifizieren konnte. Zehn Jahre zuvor hatte er mit Saudiarabien bereits am Olympischen Fussballturnier 1984 teilgenommen. Seine größten Erfolge waren indes die zwei Titel beim AFC Asien-Pokal (1984 und 1988). Der Stürmer, der seine gesamte Klubkarriere bei seinem Heimatklub Al Nasr verbrachte, gewann mit dem Klub aus der saudiarabischen Hauptstadt unzählige Titel und individuelle Trophäen, unter anderem fünf Meistertitel, vier Triumphe im Kings Cup, vier Mal den Asien-Pokal der Pokalsieger und ein Mal den asiatischen Supercup. Hinzu kommen zwei Siege im Gulf Cup. Abdullah holte sechs Mal die Torschützenkrone der saudiarabischen Liga und wurde drei Mal zu Asiens Fussballer des Jahres gewählt. Nach zwei überaus erfolgreichen Jahrzehnten beendete er seine Profikarriere, in deren Verlauf er über 500 Tore geschossen hatte.

2. Diego Lugano (32) kann für sich in Anspruch nehmen, mit Uruguay bei der FIFA WM Südafrika 2010 erstmals nach 40 Jahren wieder das Halbfinale erreicht zu haben. Und im Jahr darauf konnte er sich bei der Copa América 2011 mit der kontinentalen Trophäe schmücken. Nachdem er mit Nacional Montevideo uruguayischer Meister geworden war, wechselte er zum brasilianischen Erstligisten FC São Paulo, mit dem er die Meisterschaft des Bundesstaates São Paulo, die Copa Libertadores und die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2005 gewann. Danach unterschrieb er bei Fenerbahçe Istanbul, wo er je zwei Mal in der Meisterschaft und im türkischen Pokal triumphierte, bevor er im Verlauf der vergangenen Saison bei Paris Saint-Germain unterschrieb.

3. Pablo Aimar (33) kann auf eine erfolgreiche Karriere im argentinischen Nationaltrikot zurückblicken. Bereits im Jugendalter belegte er mit Argentinien bei der FIFA U-17-Weltmeisterschaft 1995 den dritten Platz, bevor er zwei Jahre später bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft den Titel holen konnte. Mit der argentinischen A-Nationalmannschaft war er bei zwei Turnierauflagen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ (2002 und 2006) und bei der Copa América 2007 vertreten. Beim FIFA Konföderationen-Pokal 2005 erreichte er mit der Albiceleste das Finale. Aimar gab sein Profidebüt beim einheimischen Traditionsklub River Plate, mit dem er neben vier Meistertiteln auch die Copa Libertadores und die Copa Sudamericana gewann. Danach wechselte er zum FC Valencia, wo er seine Trophäensammlung um zwei spanische Meistertitel sowie jeweils einen Triumph im UEFA-Pokal und im UEFA Supercup erweiterte. Zudem stand er in seiner ersten Saison in Valencia 2001 sogar im Finale der UEFA Champions League, das dann allerdings gegen Bayern München verloren ging. Nachdem er ab 2006 für zwei Spielzeiten für den Ligakonkurrenten Real Saragossa aktiv war, unterschrieb Aimar bei Benfica Lissabon. In der portugiesischen Hauptstadt triumphierte er seither ein Mal in der Meisterschaft und vier Mal im Ligapokal.