Herzlichen Glückwunsch!

FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

16.

Ebrahim Mirzapour (34) hat seinem Land zur Rückkehr auf die Weltbühne des Fussballs verholfen, als er sich mit Iran für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ qualifizierte und sich danach beim Turnier selbst mit zahlreichen Glanzparaden im iranischen Tor hervortat. Darüber hinaus hatte er entscheidend dazu beigetragen, dass die iranische Nationalmannschaft beim AFC Asien-Pokal 2004 den dritten Platz belegen und bei den Asien-Spielen 2002 die Goldmedaille holen konnte. Seinen jüngsten internationalen Erfolg landete er 2008, als er mit Iran den Westasien-Pokal gewann. Mirzapour machte erstmals als Torhüter des Klubs Foolad, mit dem er ein Mal iranischer Meister wurde, auf sich aufmerksam. Nach Zwischenstationen bei Esteghlal und Estil Azin stand er für Saipa Karaj zwischen den Pfosten. Zurzeit ist er für Shahrdari Tabriz aktiv.

17.

Mirdjalal Kasimov (42) zählt zu den großen Namen in der Geschichte des usbekischen Fussballs. Vor der Unabhängigkeit seines Landes gewann er mit der UdSSR die FIFA U‑17-Weltmeisterschaft Kanada 1987 und ein Jahr darauf auch die UEFA U‑18-Europameisterschaft. Danach nahm er als usbekischer Nationalspieler an zwei Auflagen des AFC Asien-Pokals teil (2000 in Libanon und 2004 in der VR China). Für die Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ konnte er sich indes nie qualifizieren. Mit dem russischen Klub Alania Vladikavkaz wurde Kasimov ein Mal Meister und zwei Mal Vize-Meister. In Usbekistan holte er im Trikot von Pakhtakor Tashkent drei Meistertitel und vier Pokalsiege. Seine persönliche Bilanz weist drei Auszeichnungen als Usbekistans Spieler des Jahres aus. Nach der Qualifikation für die FIFA WM Deutschland 2006 beendete Kasimov seine Nationalmannschaftskarriere. Ein Jahr später hängte er seine Fussballschuhe dann endgültig an den Nagel. Anschließend arbeitete er als Trainer des usbekischen Klubs FC Bunyodkor, bevor er 2010 das Amt des usbekischen Nationaltrainers übernahm. In dieser Eigenschaft hofft er derzeit, seine Mannschaft trotz ihres aktuell letzten Tabellenrangs in Gruppe A der Asien-Zone noch für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ qualifizieren zu können.

18.

Peter Shilton (63) wird allen Fans des runden Leders dank seiner drei WM-Teilnahmen als englischer Nationaltorhüter 1982 in Spanien, 1986 in Mexiko und 1990 in Italien, wo er mit den Three Lions Vierter wurde, sicher für immer in bester Erinnerung bleiben. Zudem vertrat er die Farben seines Landes auch bei zwei Auflagen der UEFA EURO (1980 und 1988). Als Klubspieler stand Shilton nie bei einem großen britischen Traditionsverein unter Vertrag. Dafür bescherte er allen Klubs, für die er aktiv war, die nötige Sicherheit im Abwehrbereich. Mit Leicester City gewann er die zweite Liga und den Charity Shield. Das Gleiche gelang ihm bei Nottingham Forest, wo er außerdem noch im Ligapokal triumphierte und das Ganze mit dem zweifachen Gewinn des Europapokals der Pokalsieger und einem Sieg im europäischen Supercup krönen konnte. Nach weiteren Stationen bei Stoke City, dem FC Southampton, Derby County, Plymouth Argyle, Bolton Wanderers, Coventry City und West Ham United bestritt Shilton bei Leighton Orient sein 1000. Pflichtspiel. Sein persönlicher Rekord von 1005 Ligaspielen ist bis heute unerreicht. Erst mit 47 Jahren entschloss sich Shilton, seine unglaublich lange Karriere zu beenden.

19.

Sonny Anderson (42) war für Brasilien lediglich beim FIFA Konföderationen-Pokal 2001 und bei FIFA U-17-und U-20-Weltmeisterschaften im Einsatz. Dies ändert jedoch nichts daran, dass er bei sämtlichen Klubs, für die er spielte, auch erfolgreich war. Mit Vasco da Gama wurde er brasilianischer Meister, bevor er seine Karriere auf dem Alten Kontinent fortsetzte. Zunächst bei Servette Genf, später bei AS Monaco, gewann er jeweils einen weiteren Meistertitel. Mit dem FC Barcelona gewann er zwei Mal die spanische Meisterschaft sowie jeweils ein Mal die Copa del Rey und den europäischen Supercup. Danach kehrte er in Frankreichs Ligue 1 zurück, um fortan für Olympique Lyon aufzulaufen. Im Trikot der Franzosen konnte er zwei weitere Meistertitel, einen Triumph im französischen Supercup (Trophée des Champions) und einen Sieg im Ligapokal bejubeln. Anschließend wechselte er zum FC Villarreal, bei dem er seine Trophäensammlung noch einen Titel im Intertoto-Pokal erweiterte. Anderson ließ seine Profikarriere in Katar ausklingen, wo er zuletzt für jeweils eine Saison bei Al Rayyan und Al Gharafa spielte. Im Verlauf seiner brillanten Karriere wurde Anderson drei Mal Torschützenkönig der französischen Ligue 1 und ein Mal zum besten Spieler der schweizerischen Liga gekürt.

20.

Richard Witschge (43) vertrat die Farben der Niederlande bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990™ und bei der UEFA EURO 1996. Sein Debüt als Profi gab er bei Ajax Amsterdam, wo er zwei Mal niederländischer Pokalsieger wurde und ein Mal den Europapokal der Pokalsieger gewann. Danach wechselte er zum FC Barcelona, mit dem er zwei Meistertitel holte und jeweils einen Triumph im Europokal der Landesmeister und im europäischen Supercup feierte. Nach seiner Rückkehr zu Ajax Amsterdam gewann er noch zwei weitere Meistertitel, bevor er im Verlauf seines dritten Engagements bei seinem Heimatklub im nationalen Supercup triumphierte. Witschge beendete seine Karriere beim japanischen Klub Oita Trinita.

21.

Tab Ramos (46) war bei etlichen großen Turnieren mit von der Partie und nahm im Trikot des U.S.-amerikanischen Nationalteams an drei WM-Endrunden ((Italien 1990, USA 1994 und Frankreich 1998) sowie am ersten FIFA Konföderationen-Pokal Saudiarabien 1992 teil. In den Jahren zuvor hatte er die U.S-amerikanischen Farben bereits bei der FIFA U‑20-Weltmeisterschaft Mexiko 1983, beim Olympischen Fussballturnier Seoul 1988 und bei der FIFA Futsal-Weltmeisterschaft Niederlande 1983 vertreten. Überdies stand er auch bei zwei Turnierauflagen des CONCACAF Gold Cup im U.S.-amerikanischen Kader. In den USA spielte Ramos für die Miami Sharks und die MetroStars. Dazwischen lag ein dreijähriges Engagement bei Betis Sevilla.

22.

Emmanuel Petit (42) hat mit den Titelgewinnen der Bleus bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Frankreich 1998™ und bei der UEFA EURO 2000 Fussballgeschichte geschrieben, bevor er mit seiner Mannschaft 2002 in Korea/Japan ein Desaster erlebte. Als Juniorenspieler hatte Petit bereits 1987 an der FIFA U‑17-Weltmeisterschaft teilgenommen. Nachdem er mit AS Monaco einen Meistertitel und den französischen Pokal gewonnen hatte, wechselte Petit zum FC Arsenal, wo er jeweils einen Triumph in der Meisterschaft und im FA Cup sowie zwei Siege im Charity Shield feiern konnte. Nach einer enttäuschenden Saison beim FC Barcelona kehrte er in die englische Premier League zurück, wo er seine Karriere im Trikot des FC Chelsea beendete.