
FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer in der kommenden Woche seinen Ehrentag feiert.
Carlos Valderrama (51) ist eine lebende Legende des kolumbianischen Fussballs. Er hat bei drei FIFA Fussball-Weltmeisterschaften™ die Kapitänsbinde getragen (Italien 1990, USA 1994 und Frankreich 1998). Auf Klubebene erlebte er eine bewegte Karriere, die in der Heimat bei Union Magdalena und den Millonarios begann, bevor er bei Deportivo Cali brillierte. Anschließend wagte er den Sprung nach Europa und gewann im Trikot von HSC Montpellier den französischen Pokal. Danach wechselte er zu Real Valladolid, bevor er nach Kolumbien zurückkehrte, wo er mit Atletico Junior noch zweimal Meister wurde. Nach diesen Erfolgen nahm er Kurs in Richtung USA und unterschrieb bei Tampa Bay Mutiny. Er gewann den MLS Supporters’ Shield, bevor er seine Karriere bei den Colorado Rapids ausklingen ließ. Auf individueller Ebene wurde Valderrama zwei Mal als Südamerikas Fussballer des Jahres ausgezeichnet.
Jerome Boateng (24) avancierte seit seinem Länderspieldebüt in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™ zu einem Leistungsträger der deutschen Nationalmannschaft. Seine guten Leistungen bei jener WM wurden mit einem dritten Platz belohnt. Nachdem er sich unter Joachim Löw durchgesetzt hatte, bestritt Boateng auch die UEFA EURO 2012, bei der Deutschland bis ins Halbfinale vorstieß. Zuvor hatte der Nationalverteidiger 2009 in Schweden mit dem Gewinn der UEFA U-21-EURO seinen ersten Titel errungen.
Boateng feierte bei Hertha BSC Berlin sein Debüt als Profi. Seine weiteren Stationen waren der Hamburger SV und Manchester City. In England erreichte seine Karriere eine neue Dimension, als er mit den Citizens den FA Cup gewinnen konnte. Danach gab er dem Werben des FC Bayern München nach. Mit den Bayern konnte Boateng zwar den deutschen Supercup gewinnen, scheiterte jedoch in der vergangenen Saison sowohl in der UEFA Champions League, der deutschen Meisterschaft wie auch im deutschen Pokal jeweils auf den letzten Metern.
Ri Kwangchon (27) half bei der Rückkehr von Korea DVR zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010™. Im Verlauf der Qualifikation konnte er sich gegen die besten Mannschaften Asiens bewähren. Mit der Nationalelf nahm er zudem am AFC Asien-Pokal Katar 2011 teil. Er spielt beim einheimischen Klub April 25.
Matthias Sammer (45) nimmt längst einen Ehrenplatz in der Ruhmeshalle des deutschen Fussballs ein, nachdem er die DFB-Elf bei der UEFA EURO 1996 zum Titel führte, vier Jahre nach dem Finaleinzug beim Turnier zuvor. Er nahm außerdem an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ teil. Zu Beginn seiner Karriere hatte er die ehemalige DDR zu einem dritten Platz bei der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Chile 1987 geführt. Im Verlauf seiner langen Karriere spielte Sammer insgesamt für vier Klubs und feierte große Erfolge. Nachdem er bei Dynamo Dresden, wo er zweimal Meister und einmal Pokalsieger in der DDR wurde, sein Handwerk als Profi erlernt hatte, unterschrieb er beim VfB Stuttgart. Mit den Schwaben wurde er deutscher Meister. Anschließend zog es ihn nach Italien, wo er kurze Zeit das Trikot von Inter Mailand trug, bevor er wieder in die Heimat zurückkehrte und zu Borussia Dortmund wechselte. Er gewann dort alles, was es zu gewinnen gab: zwei deutsche Meisterschaften und zwei deutsche Supercups, die UEFA Champions League und den Interkontinental-Pokal. 1996 wurde Sammer mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet, nachdem er zum besten Spieler der UEFA EURO gewählt worden war. 1995 und 1996 war er auch in Deutschland Fussballer des Jahres.
Homare Sawa (34) führte Japan zum Triumph bei der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™. Japan weist bei diesem Wettbewerb nun eine Bilanz von acht Toren in 18 Spielen sowie fünf Teilnahmen aus. Sawa gewann jüngst auch die Silbermedaille beim Olympischen Fussballturnier der Frauen London 2012. Auch auf individueller Ebene kann sie eine beeindruckende Erfolgsliste aufweisen: 2011 wurde sie als FIFA-Weltfussballerin des Jahres ausgezeichnet, nachdem sie zuvor den Goldenen Ball und den Goldenen Schuh bei der letzten FIFA Frauen-Weltmeisterschaft gewonnen hatte. Sie war zudem zweimal Asiens Fussballerin des Jahres. Auf Klubebene feierte sie mit Beleza bereits den Gewinn von neun Meisterschaften, fünf Pokalwettbewerben und einem Ligapokal. Sie versuchte zudem ihr Glück in den USA, wo sie das Trikot der Klubs Atlanta Beat und Washington Freedom trug.
Mohamed Barakat (36) erlangte große Berühmtheit in Ägypten, nachdem er mit den Pharaonen den Titel beim Afrikanischen Nationen-Pokal 2006 gewonnen hatte. Auch auf Klubebene führte er Al Ahly zu drei Triumphen in der CAF Champions League und ebenso vielen Titeln im afrikanischen Super-Cup. Er nahm drei Mal an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft teil. Auf nationaler Ebene gewann er mit den Roten Teufeln sechs Meisterschaften, zwei nationale Pokale und fünf Super-Cup-Wettbewerbe. Zuvor hatte er Ismaily zum Gewinn der Meisterschaft und des ägyptischen Pokals geführt. Er war auch bei Al Ahli in Saudiarabien, mit denen er die arabische Klubmeisterschaft gewann, sowie bei Al Arabi in Katar aktiv.
Selim Benachour (31) machte bei der erfolgreichen Qualifikation Tunesiens für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Korea/Japan 2002™ erstmalig auf sich aufmerksam. Er nahm zudem drei Mal am CAF Afrikanischen Nationen-Pokal teil und gewann 2004 sogar den Titel. Im Anschluss an diesen Erfolg durften die Tunesier beim FIFA Konföderationen-Pokal 2005 in Deutschland ihren Kontinent vertreten. Benachour begann seine Profikarriere bei Paris Saint-Germain, bevor er zu Rubin Kazan in Russland und später zu Al Qadissiyah in Kuwait wechselte. Er kehrte anschließend nach Europa zurück, zunächst zum FC Malaga und später zu Maritimo Funchal in Portugal. Zurzeit spielt er für APOEL Nikosia.




