Comebacks und die Eroberung der Krone
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Comebacks sind das dominierende Thema im aktuellen Statistik-Rückblick von FIFA.com, wie etwa die Heimkehr von Jordi Alba nach Barcelona, die Rückkehr von Louis van Gaal auf den Trainerstuhl der Niederlande sowie das emotionale Comeback von Steve Zakuani nach seiner Verletzung. Im Blickpunkt stehen außerdem die frisch gekürten Champions Südamerikas und ein schier unaufhaltsamer afrikanischer Spitzenklub.

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Ligaspiele in Folge ist Sudans Topteam Al Hilal nun ungeschlagen. Der nationale Rekordmeister aus Omdurman (bisher 26 Titel) hat in der heimischen Liga seit der 0:1-Niederlage gegen Al Ahly Shendi am 28. April 2011 keine Partie mehr verloren – seit mehr als 14 Monaten also. Dank des überragenden Laufs mit 13 Siegen und einem Unentschieden in 14 Begegnungen im Jahr 2012 liegt Al Hilal bereits vier Punkte vor dem letztjährigen Meister Al Merreikh. Der erneute Meistertitel wäre der achte innerhalb von zehn Jahren.

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Monate nach einer Verletzung, die das Ende seiner Karrier hätte bedeuten können, kehrte Steve Zakuani am Samstag für die Seattle Sounders zurück auf den Rasen. Das Comeback wäre so oder so sehr emotionsgeladen gewesen. Richtiggehend denkwürdig wurde es jedoch aufgrund einer überaus großen Geste der Sportlichkeit seitens des Stürmers aus der DR Kongo am Ende seines sechsminütigen Kurzeinsatzes. Nach dem Schlusspfiff legte er Wert darauf, Brian Mullan von den Colorado Rapids zu umarmen und das Trikot mit ihm zu tauschen – demjenigen Spieler, der dem Star der Sounders mit einem Tackling jenen fürchterlichen doppelten Beinbruch zugefügt hatte und dafür allgemein verunglimpft und für zehn Spiele gesperrt worden war. Die Zahl 15 war auch anderenorts in der MLS von Bedeutung. So viele Minuten benötigte nämlich Alvaro Saborio, um im Alleingang den 3:0-Sieg von Real Salt Lake gegen die Portland Timbers zu besiegeln und zugleich den schnellsten Hattrick der Woche zu erzielen

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Spiele, null Niederlagen und eine Trophäe: Dies steht nach der überragenden diesjährigen Saison der Corinthians in der Copa Libertadores unter dem Strich. Das Team aus São Paulo ist das erste seit 34 Jahren, das den Wettbewerb ungeschlagen überstehen konnte. Ironischerweise gelang dies zum letzten Mal ausgerechnet dem unterlegenen Finalgegner Boca Juniors. O Timão ist außerdem nun der insgesamt neunte Klub aus Brasilien, der den wichtigsten Vereinswettbewerb Südamerikas gewinnen konnte. Durch den Erfolg wurde diese spezielle Vormachtstellung der Samba-Kicker noch weiter ausgebaut. Darüber hinaus wurde der Titel in der Copa Libertadores damit zum dritten Mal in Folge nach Brasilien geholt. Die gleiche Serie hatten bereits zwischen 1997 und 1999 Cruzeiro Belo Horizonte, Vasco da Gama und Palmeiras hingelegt. Trotzdem sind es nach wie vor die argentinischen Klubs, die die südamerikanische Krone insgesamt am häufigsten davontragen konnten. 22 Titeln stehen dabei 16 auf Seiten des Erzrivalen gegenüber. Juan Roman Riquelme gewann den Wettbewerb drei Mal mit den Boca Juniors. Der vergangene Mittwoch erwies sich aber als schwarzer Tag für den Mittelfeldregisseur, der 16 Jahre nach seinem Debüt für die Xeneizes von der Fussballbühne abtrat.

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Jahre und fünf Monate nachdem sein erstes Engagement als Nationaltrainer der Niederlande enttäuschend geendet hatte, übernahm Louis van Gaal am Freitag erneut das Ruder der Elftal. Dem ehemaligen Trainer des FC Barcelona und von Bayern München wurde die Aufgabe übertragen, Oranje zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ zu führen, jenem Turnier, das das Team in Van Gaals letzter Amtszeit verpasst hatte – obwohl zwölf der 14 Partien unter seiner Leitung gewonnen wurden. Die Niederländer haben eine weit zurückreichende Tradition, ehemalige Trainer erneut einzustellen. Van Gaal tritt damit in die Fußstapfen von Karel Kaufman, Friedrich Donenfeld, Leo Beenhakker und Dick Advocaat, die allesamt für mehr als eine Amtszeit verantwortlich zeichneten – ganz zu schweigen von dem legendären Rinus Michels, der das Team sogar vier Mal betreute.

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Jahre nachdem ihn der FC Barcelona im Alter von 16 Jahren ziehen ließ, kehrte Jordi Alba vergangenen Donnerstag zu Barça zurück – zu einem Preis von 14 Millionen Euro. Bevor er ausgesondert wurde, hatte Alba fast sieben Jahre in Barcelonas berühmter Talentschmide La Masia verbracht. Einen Neuanfang machte er dann bei Cornella, einem anderen katalanischen Klub, der ihn später für die nicht ganz so beeindruckende Summe von 6.000 Euro an den FC Valencia verkaufte. Der Linksverteidiger kehrt auf einem Höhenflug ins Camp Nou zurück. Bei Spaniens triumphalem Gewinn der UEFA EURO 2012 stand er sämtliche 570 Minuten auf dem Platz und wurde mit Lobeshymnen überschüttet. Nun ist er zwar Trainer Tito Vilanovas erster Neuzugang, doch er kann nicht von sich behaupten, der teuerste Außenverteidiger in Barças Kader zu sein. Diese Ehre bleibt nach wie vor dem Weltrekordhalter auf dieser Position erhalten - 32,5-Millionen-Euro-Mann Dani Alves.