Zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt des Fussballs nahmen heute an der Beerdigung von Raymond Kopa teil und erwiesen dem legendären französischen Fussballer die letzte Ehre. Kopa war bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 1958™ einer der Stars bei den Bleus. Zudem war er als einer der Schlüsselspieler im Team maßgeblich an den nationalen und internationalen Erfolgen Real Madrids in den 1950er Jahren beteiligt.

Zu seiner Beerdigung kamen zahlreiche profilierte Vertreter aus der Welt des Fussballs nach Angers. Real Madrids Präsident Florentino Perez kam in Begleitung von Kopas Madrider Mannschaftskameraden José Santamaria und Pachin zu der Trauerfeier. Daneben waren auch die Präsidenten zahlreicher weiterer französischer Klubs anwesend, allen voran Said Chabane, der Präsident von Angers SCO, wo Kopas Karriere begonnen hatte.

Auch Just Fontaine, der 1958 in Schweden an der Seite Kopas gespielt hatte, war bei der Trauerfeier, ebenso wie der Präsident des französischen Fussballverbandes Noel Le Graet. Im Namen der FIFA nahm der stellvertretende Generalsekretär Zvonimir Boban teil.

Der Mittelfeldspieler verfügte über ein herausragendes Talent und spielte eine Schlüsselrolle bei den ersten fünf Europapokalerfolgen Real Madrids. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Schweden 1958™ glänzte er neben Fontaine und begeisterte das weltweite Publikum. Kopa war am Freitag, 3. März, im Alter von 85 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Er wurde in Angers zur letzten Ruhe gebettet, wo er seine Karriere im Alter von 17 Jahren begonnen hatte.

Fussballfans rund um die Welt hatten in der vergangenen Woche mit Bestürzung auf die Nachricht vom Tode Kopas reagiert. FIFA-Präsident Gianni Infantino würdigte den genialen Spieler, der als Sohn polnischer Einwanderer in Frankreich geboren wurde und mit vollem Namen Raymond Kopaszewski hieß.

"Raymond Kopa war ein herausragender Spieler, eine Inspiration für viele Generationen und ein Mann, dessen Engagement für den Fussball während seines gesamten Lebens nicht nachließ", so FIFA-Präsident Infantino.