FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

30. Anatoliy Tymoschuk (35) hat mit der Nationalmannschaft der Ukraine die historische erste Qualifikation für eine FIFA WM-Endrunde geschafft und erreichte mit dem Team beim Turnier 2006 in Deutschland auf Anhieb das Viertelfinale. 2012 war er auch bei der erstmaligen Teilnahme seines Landes an einer UEFA EURO mit von der Partie. In seiner Vereinskarriere wechselte Tymoschuk nach zwei Spielzeiten bei Volyn Lutsk zu Shakhtar Donetsk, wo er nicht weniger als drei Meistertitel, drei Trophäen im nationalen Pokal und einen Sieg im ukrainischen Supercup bejubeln konnte. Zehn Jahre nach seiner Verpflichtung durch den ukrainischen Spitzenklub verließ er seine Heimat, um bei Zenit St. Petersburg zu unterschreiben. Im Trikot des russischen Spitzenklubs gewann er das Double aus Meisterschaft und Pokal und je ein Mal den UEFA-Pokal und den europäischen Supercup. Mit seiner Beständigkeit und seinen kontinuierlichen Fortschritten hatte er zudem das Interesse des FC Bayern München geweckt, der ihn daraufhin an die Isar holte. Mit dem deutschen Rekordmeister feierte er zwei Meisterschaften, zwei Triumphe im DFB-Pokal und zwei Siege im deutschen Supercup. Hinzu kommt der Gewinn der UEFA Champions League im vergangenen Jahr. Zu Beginn der laufenden Saison kehrte der Mittelfeldspieler zu Zenit St. Petersburg zurück. Tymoschuk wurde in der Ukraine drei Mal zum Fussballer des Jahres gewählt.

31. Stephen Tataw (51) verhalf Kamerun nach der verpassten Teilnahme an der FIFA WM Mexiko 1986™ zur Rückkehr auf die große Bühne des Weltfussballs. In Italien 1990 zeigten die Unzähmbaren Löwen ihre bislang beste Leistung bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, als sie erst im Viertelfinale und denkbar knapp an England scheiterten. 1994 in den USA war Kamerun dann weitaus weniger erfolgreich, denn dort schied Tataw mit seiner Mannschaft bereits nach der Vorrunde aus. Zwischen den beiden WM-Teilnahmen belegte der Abwehrspieler beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 1992 mit Kamerun den vierten Platz.

1. Fatmire Alushi (26) hat mit der deutschen Nationalmannschaft an der FIFA Frauen-WM 2007, wo sie mit den DFB-Frauen Weltmeister wurde, und an der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011™ teilgenommen. Beim Olympischen Fussballturnier Peking 2008 gewann sie die Bronzemedaille. Ihr Weg zur Topspielerin begann mit ihrer Teilnahme an der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Russland 2006, nachdem sie mit der deutschen Nachwuchsauswahl den kontinentalen Titel in der U-19-Kategorie geholt hatte. 2009 und 2013 triumphierte sie bei der Europameisterschaft jeweils mit dem deutschen A-Nationalteam. Ihre Karriere als Vereinsspielerin startete sie beim FSC 2001 Mönchengladbach. Mit dem FCR Duisburg gewann sie je ein Mal die UEFA Champions League der Frauen und den DFB-Pokal. Zudem wurde sie vier Mal deutscher Vize-Meister. Danach feierte sie mit Turbine Potsdam neben zwei Meistertiteln einen weiteren Triumph in der UEFA Champions League der Frauen. Seit 2011 spielt Alushi für den 1. FFC Frankfurt, mit dem sie inzwischen das Finale der UEFA Champions League erreichte und dort gegen Olympique Lyon unterlag. Das gleiche Schicksal widerfuhr ihr im DFB-Pokal, wo sie mit ihrer Mannschaft in der gleichen Saison an Bayern München scheiterte.

2. Miralem Pjanić (24) gilt derzeit als einer der talentiertesten Fussballer von Bosnien-Herzegowina, das sich nicht zuletzt dank seiner tatkräftigen Mithilfe das Ticket nach Brasilien 2014 sichern und sich damit zum ersten Mal in der Geschichte des Landes für die Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ qualifizieren konnte. In der Qualifikation für Südafrika 2010 war seine Mannschaft in der Playoff-Runde an Portugal gescheitert. Der aus der Jugendabteilung des FC Metz stammende Mittelfeldspieler spielte zunächst eine Saison im Profiteam der Ostfranzosen, bevor er für drei Jahre zu Olympique Lyon wechselte. Danach unterschrieb er bei AS Rom, wo er noch immer unter Vertrag steht.

3. Saša Ognenovski (35) qualifizierte sich mit Australien für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™. Derzeit hofft er darauf, auch für das Turnier selbst in den australischen Kader berufen zu werden. 2011 stand er mit den Socceroos im Finale des AFC Asien-Pokals und unterlag dort nur knapp mit 0:1 gegen Japan. Nach dem Start seiner Vereinskarriere bei den Preston Lions wechselte er zu den Melbourne Knights, bevor er eine Saison beim FC Panachaiki in Griechenland spielte. Danach kehrte er zu den Preston Lions zurück. Es folgten zwei Spielzeiten bei Queensland Roar. Mit seinem nächsten Klub Adelaide United nahm er an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2008 teil, wo er im Viertelfinale gegen den späteren Turnierdritten Gamba Osaka unterlag. Mit dem südkoreanischen Klub Seongnam Ilhwa gewann er den nationalen Pokalwettbewerb und die AFC Champions League. Dies bescherte ihm die erneute Teilnahme an der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2010, die er dieses Mal als Vierter abschließen konnte. Nach einer weiteren Zwischenstation beim katarischen Klub Umm-Salal kehrte er nach Australien zurück, um fortan für den FC Sydney aufzulaufen. 2010 wurde Ognenovski zu Asiens Fussballer des Jahres gewählt.

4. René Girard (60) kann zwar nicht gerade darauf verweisen, viele Länderspiele im Nationaltrikot der Bleus bestritten zu haben. Dafür kann er für sich in Anspruch nehmen, mit Frankreich bei der FIFA WM Spanien 1982™ Vierter geworden zu sein und im letzten Spiel gegen Polen einen der beiden Treffer seiner Mannschaft erzielt zu haben. Seine Vereinskarriere begann er bei Nîmes Olympique, bevor er acht Jahre für Girondins Bordeaux spielte. Bevor er seine Karriere als Spieler beendete, war er noch drei Spielzeiten bei seinem Heimatverein aktiv. In seiner zweiten Laufbahn als Trainer betreute er bisher Nîmes Olympique, Racing Strasbourg, die französische U-16-, U-19- und U-21-Auswahl und HSC Montpellier. Seit Anfang dieser Saison steht er bei OSC Lille an der Seitenlinie.

5. Marius Lăcătus (50) hat mit Rumänien an zwei FIFA WM-Endrunden teilgenommen: 1990 in Italien, wo er drei Spiele bestritt und gegen die UdSSR zwei Tore beisteuerte, und 1998 in Frankreich, wo er in zwei Partien zum Einsatz kam. Dazwischen vertrat er sein Land auch bei der UEFA EURO 1996. Nach seinem Vereinsdebüt beim einheimischen FC Brasov wechselte er zum Hauptstadtklub Steaua Bukarest, mit dem er während zweier Engagements insgesamt zehn Meistertitel, sechs Mal den nationalen Pokal und drei Mal den rumänischen Supercup, vor allem aber je ein Mal den Europapokal der Landesmeister und den europäischen Supercup gewinnen konnte. In der Zeit, in der er nicht für Steaua Bukarest spielte, versuchte er sein Glück bei AC Florenz und bei Real Oviedo. Nachdem er seine Spielerkarriere bei National Bukarest beendet hatte, arbeitete er als Trainer für UTA Arad, Steaua Bukarest, den FC Vaslui und FCM Târgu Mures. Seit 2013 betreut er die Mannschaft von CSMS Laşi.