FIFA.com stellt Ihnen die prominentesten Geburtstagskinder aus der Welt des Fussballs vor. Sehen Sie selbst, wer seinen Ehrentag in der kommenden Woche feiern wird.

9. Houssine Kharja (32) hat mit Marokko an vier Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teilgenommen. Beim kontinentalen Turnier 2004 erreichte er das Finale, das er und sein Nationalteam gegen Tunesien verloren. Zudem war er bei drei WM-Qualifikationen für sein Land im Einsatz. Allerdings ohne Erfolg, denn ein WM-Ticket blieb Marokko dabei versagt. Dafür konnte er sich mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 in London trösten. Darüber hinaus hat Kharja das nordafrikanische Königreich auch in Europa würdig vertreten, insbesondere in Italien, wo er mit Inter Mailand italienischer Pokalsieger wurde und danach noch für AS Rom, AC Florenz, AC Siena, CFC Genua und Piacenza Calcio aktiv war. Anschließend spielte er eine Saison für den Klub Al-Arabi in Katar. Beim CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2012 gehörte er gemeinsam mit sechs weiteren Akteuren mit drei Treffern zu den erfolgreichsten Torjägern.

10. Nadine Angerer (36) wurde 2013 zur FIFA Weltfussballerin des Jahres gewählt. Die Torhüterin debütierte 1996 in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft und nahm seitdem an vier Endrunden der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ teil. 2003 gewann sie den globalen Titel als Ersatztorhüterin. 2007 wurde sie erneut Weltmeisterin. Dieses Mal leistete sie jedoch einen aktiven Beitrag zur erfolgreichen Titelverteidigung ihrer Mannschaft. Sie führte ihre Mannschaft zum Triumph ohne ein einziges Gegentor zu kassieren. Nachdem sie zuletzt auch 2011 bei der WM im eigenen Land mit von der Partie war, hofft sie derzeit, in Kanada 2015 ihr fünfte FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ bestreiten zu können. Angerer holte mit der deutschen Auswahl bei den Olympischen Spielen 2000, 2004 und 2008 jeweils die Bronzemedaille. Im kontinentalen Rahmen wurde sie fünf Mal Europameisterin. Nach ihrem Vereinsdebüt beim 1. FC Nürnberg stand sie zunächst für Wacker München, danach für Bayern München zwischen den Pfosten. Der eigentliche Durchbruch gelang ihr dann bei Turbine Potsdam, wo sie mit zwei Meistertiteln, drei Siegen im DFB-Pokal und einer Trophäe in der UEFA Champions League der Frauen ihre bislang größten Erfolge feierte. Nach einer Zwischenstation beim schwedischen Klub Djurgarden IF triumphierte sie mit dem 1. FFC Frankfurt ein weiteres Mal im DFB-Pokal. Danach ging Angerer nach Australien, um fortan für Brisbane Roar zu spielen. Nach einem kurzen Engagement bei den Portland Thorns kehrte sie in diesem Sommer auf Leihbasis zu Brisbane Roar zurück.

11. Philipp Lahm (31) holte als Kapitän der DFB-Auswahl bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014™ den Titel. Nachdem er den Gipfel seiner Karriere als Nationalspieler erreicht hatte, gab der Außenverteidiger seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. Im Nationaltrikot belegte Lahm bei den FIFA WM-Endrunden 2006 und 2010 jeweils den dritten Platz. Überdies vertrat er sein Land bei drei Auflagen der UEFA EURO und gewann 2008 den kontinentalen Vize-Meistertitel. Während seiner gesamten Klubkarriere blieb Lahm seinem Heimatverein Bayern München treu, bei dem er auch seine fussballerische Ausbildung erhielt. Dazwischen spielte er lediglich zwei Jahre auf Leihbasis für den VfB Stuttgart. Und seine Treue zu den Bayern zahlte sich aus. Davon zeugen jeweils sechs Meistertitel und Trophäen im DFB-Pokal sowie zwei Triumphe im deutschen Supercup und einer im Ligapokal ebenso wie ein kontinentaler Titel in der UEFA Champions League und der Gewinn der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2013.

12. Hiroshi Kiyotake (25) war für Japan bei der FIFA WM Brasilien 2014 und beim FIFA Konföderationen-Pokal 2013 im Einsatz. Bei den Olympischen Spielen London 2012 belegte er mit der japanischen Auswahl den vierten Platz. Nach seinem Vereinsdebüt bei Oita Trinita, wo er eine Trophäe im Ligapokal bejubeln konnte, wechselte der Mittelfeldspieler zu Cerezo Osaka. Danach ging er nach Europa. Nach zwei Spielzeiten beim 1. FC Nürnberg unterschrieb Kiyotake zu Beginn der laufenden Saison bei Hannover 96.

13. Pedro Reyes (42) nahm mit Chile an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Frankreich 1998™ teil und kam dort in allen vier Spielen seiner Mannschaft, die im Achtelfinale an Brasilien scheiterte, zum Einsatz. Nachdem er bei der Copa América 1999 Vierter geworden war, erreichten er sein Nationalteam beim kontinentalen Turnier 2001 das Viertelfinale. Sein größter Erfolg im Auswahltrikot bleibt indes die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. In seiner Vereinskarriere wurde der Abwehrspieler mit Colo-Colo Santiago drei Mal Landesmeister. Außerdem war er für die beiden Hauptstadtklubs Universidad de Chile und Unión Española aktiv. Abgesehen von den vier Jahren, die er bei AJ Auxerre in Frankreich unter Vertrag stand, verbrachte Reyes seine gesamte Karriere in seiner chilenischen Heimat. Trotz zahlreicher Stars seines Landes, die zu dieser Zeit bei europäischen Klubs spielten, wurde Reyes 1997 zu Chiles Fussballer des Jahres gekürt.

14. Coco (42) hat mit seinen vier Teilnahmen an der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft entscheidend zur Entwicklung des Beach Soccer in Uruguay beigetragen. Während er bei der Turnierauflage 2006 das Finale erreichte, belegte er 2007 mit seinem Team den dritten Platz. Nachdem er 2008 weitaus weniger Erfolg hatte, wurde er 2009 in Dubai Vierter. Die Statistik der FIFA-WM im Beach Soccer weist für ihn neben zwölf Siegen in 21 Spielen sechs erzielte Treffer aus.

15. Sergio Conceição (40) hat bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Korea/Japan 2002™ aktiv dazu beigetragen, dass der portugiesische Fussball nach 16 Jahren Abwesenheit von der Weltbühne wieder zu altem Glanz zurückfand. Bei der UEFA EURO 2000 waren die Portugiesen bis ins Halbfinale vorgestoßen, wo sie gegen den späteren Europameister Frankreich das Nachsehen hatten. Im Verlauf dieses kontinentalen Turniers traf Conceição gegen Deutschland gleich drei Mal. Mit dem FC Porto gewann der rechte Flügelstürmer drei Meistertitel sowie je ein Mal den Landespokal und den portugiesischen Supercup. Im Trikot von Lazio Rom feierte er den Gewinn eines Scudetto, zweier Triumphe im nationalen Pokal sowie je einer Trophäe im italienischen Supercup, im Europapokal der Pokalsieger und im europäischen Supercup. Nach Stationen bei AC Parma und Inter Mailand folgten zwei weitere Kurzengagements bei Lazio Rom und dem FC Porto. 2005 wurde Conceição, der damals bei Standard Lüttich unter Vertrag stand, in Belgien zum besten Spieler der Liga gewählt. 2010 beendete er dann seine Spielerkarriere bei PAOK Thessaloniki. In seiner zweiten Laufbahn als Trainer war er zunächst als Assistenzcoach bei Standard Lüttich tätig, bevor er die sportliche Verantwortung des SC Olhanense, von Académica de Coimbra und Sporting Braga übernahm.