Südafrika und Irak haben beim Olympischen Fussballturnier der Männer Rio 2016 den Einzug ins Viertelfinale verpasst. In der letzten Vorrundenpartie der Gruppe A trennten sich beide 1:1 und müssen als Tabellenletzter, beziehungsweise Tabellendritter, die Heimreise antreten.

Da beide Teams noch Chancen auf das Weiterkommen hatten, entwickelte sich schnell ein hektisches und offenes Spiel. Sowohl Irak als auch Südafrika zeigten dabei eine andere Taktik, als in ihren jeweiligen Spielen gegen Brasilien. Es wurde alles nach vorne geworfen und Irak entpuppte sich als das gefährlichere Team, agierte schneller und präziser.

Doch nach gerade einmal sechs Minuten ließ Gift Motupa Südafrika vom Viertelfinale träumen, als er seine Mannschaft in Front brachte. Die Afrikaner kamen dadurch besser ins Spiel, verpassten aber einen weiteren Treffer zu erzielen. Den besorgte hingegen Saad Luaibi per Kopfball, der den Ausgleich für Irak brachte

Im zweiten Abschnitt war Irak das aktivere Team und beherrschte das Geschehen. Nach einem Lattenpraller von Mohannad Abdulraheem in der 54. Minute, erhöhte das Team aus Vorderasien den Druck zunehmend und kam immer wieder, besonders durch Abdulraheem, zu Chancen. Doch die Zeit lief Irak davon und der eine Treffer, der den Einzug in die nächste Runde bedeutet hätte, wollte einfach nicht mehr fallen.