Nigeria darf weiter vom ganz großen Coup träumen und setzte sich in im Viertelfinale mit 2:0 gegen Dänemark durch. Im Halbfinale treffen die Afrikaner am Mittwoch in Sao Paulo auf Deutschland.

Beide Teams hatten zum Abschluss der Vorrunde ihre Partien verloren und wollten die dort gemachten Fehler vermeiden, da sie das Aus bedeuten würden. In der Arena Fonte Nova in Salvador entwickelte sich eine schnelle Partie, in der die Nigerianer gleich die ersten Akzente setzten. Imoh Ezekiel setzte sich auf der rechten Seite durch und kam zum Schuss, der jedoch abgeblockt wurde. Auch ein Nachschuss von Sadiq Umar bereitete Dänemarks Jeppe Hojbjerg keine Probleme. Die Europäer versuchten etwas mehr Ruhe reinzubringen und ihr Spiel aufzubauen. Die beste Chance hatten die Dänen, als ein Schuss von Casper Nielsen den Querbalken touchierte. Nach einem Fehler der Europäer, die den Ball im Mittelfeld verloren, nutzte Nigeria diesen Platz. Imo Ezekiel setzte sich auf der linken Seite durch und passte den Ball in den Lauf von John Obi Mikel, der den Ball ohne Probleme ins Tor schoss. In der letzten Viertelstunde bekamen die Zuschauer eine spannende Partie geboten mit Großchancen durch Stanley Amuzie und Edigerson Gomes.

Neue Hälfte, altes Spiel. Nigeria setzte wieder den Turbo ein und wieder war es Ezekiel, der in den ersten Minuten für Unruhe im gegnerischen Strafraum sorgte. Dänemark präsentierte sich aggressiver in den Zweikämpfen, störte früh und brachte die Afrikaner etwas aus dem Konzept. Dieser Vorstoß hielt nicht lange. Nach einer von Mikel getreten Ecke sprang Aminu Umar am höchsten und machte das 2:0. Die Dänen gaben sich aber noch nicht geschlagen, setzten nach und standen in der Abwehr sicherer. So richtig gelingen wollte ihnen allerdings nichts. Nigeria nahm ein wenig das Tempo raus, blieb aber bis zum Schluss gefährlich.