Japan ist beim Olympischen Fussballturnier der Männer Rio 2016 zwar ausgeschieden, tritt aber die Heimreise mit einem Erfolgserlebnis im Gepäck an. Gegen Schweden, das ebenfalls ausgeschieden ist, gewannen die Asiaten mit 1:0. Da sich Kolumbien gleichzeitig gegen Nigeria durchsetzte, blieb der Sieg ohne Bedeutung.

Beide Mannschaften gingen beherzt zur Sache, doch schon nach wenigen Minuten übernahmen die Asiaten das Kommando und kamen zu ersten Möglichkeiten. Ryota Ohshima und Shoya Nakajima vergaben aus aussichtsreichen Positionen. Den Europäern dagegen gelang nur wenig, während die Blue Samurai den Ball in den eigenen Reihen kreisen ließ und schnell nach vorne spielte. Nur im Abschluss blieben die Japaner zu ungenau und konnten Torhüter Andreas Linde nicht wirklich in Bedrängnis bringen.

Der Führungstreffer für das Team von Trainer Makoto Teguramori lag in der Luft, als Shinzo Koroki aus kurzer Distanz abzog und Linde den Ball gerade noch über den Querbalken bugsieren konnte. Kurz vor der Pause hatte Schwedens Kapitän die Chance den ersten Treffer zu erzielen. Ein direkt geschossener Freistoß von Astrit Ajdarevic sprang direkt vor Japans Schlussmann Kosuke Nakamura auf, der das runde Leder gerade noch abblocken konnte.

Das Spiel war gerade wieder angepfiffen worden, als Nakajima das runde Leder knapp am Tor vorbeischob. Immer wieder tauchten die Asiaten im Strafraum Schwedens auf und prüften Torhüter Linde. In der 65. Minute war es dann soweit. Der gerade in die Partie gekommene Shinya Yajima traf nach Vorarbeit von Oshima zur Führung. Danach spielte nur noch Japan und kam zu Chancen im Minutentakt. Ein weiterer Treffer gelang allerdings nicht.